Die Streamingindustrie boomt wie nie zuvor. Netflix, Amazon Prime und Co. erweitern ihr Video-on-Demand-Angebot fast täglich. Musikstreaming à la Spotify oder Soundcloud ermöglicht die Dauerbeschallung mit beinah jedem erdenklichen Song rund um die Uhr. Den Verbraucher kostet das nur wenige Euro im Monat, doch welchen Preis zahlt eigentlich die Umwelt für den endlosen Entertainment-Nachschub? Vegan Strom hat sich deshalb die Frage gestellt, wie schädlich Streamingdienste fürs Klima sind und wie Du damit umgehen kannst.

Vegan Strom - mehr als Öko
Nachhaltig leben

Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.

Tiere achten

Bei Photovoltaik, Gezeitenkraft und Geothermie kommen keine Tiere zu schaden. Wir möchten Ökosysteme und Lebensräume bewahren, denn alle Lebewesen verdienen unseren Respekt.

Weiter denken

Wir glauben an die Macht des Konsumenten. Mit bewussten Kaufentscheidungen kann jeder zu einer besseren Zukunft und dem Schutz des Planeten beitragen.

Sei dabei: jetzt Stromanbieter wechseln & veganen Strom wählen!

 

Die Digitalisierung und das Klima

Auf den ersten Blick scheint die wachsende Digitalisierung unserer Gegenwart nur Gutes für die Umwelt zu bringen. Der Papierverbrauch wird reduziert, Home-Office spart Anfahrtswege, Streamingdienste ersetzen nötige Ressourcen für die DVD-, CD- oder Blu-Ray -Produktion. Schaut man genauer hin, offenbart sich aber schnell, dass auch digitale Technologien nicht ohne erheblichen Energie- und Materialaufwand hergestellt oder betrieben werden können. Weil die daraus resultierenden Umwelteinflüsse häufig unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung bleiben, haben sich Klimaexperten der französischen Non-Profit-Organisation „The Shift Project“ die Zusammenhänge zwischen Klima und Digitalisierung in einer breit angelegten Studie genauer angesehen. Dabei konnte man beträchtliche Zahlen ermitteln: Etwa 4 % der weltweiten CO2-Emissionen lassen sich auf digitale Technologien zurückführen – Tendenz steigend. Mit 55 % fällt mehr als die Hälfte dieses Anteils auf den globalen Datentransfer über das Internet. Allein in Deutschland sind umgerechnet zehn mittlere Kraftwerke nötig, um die Netzinfrastruktur mit dem benötigten Strombedarf zu versorgen. Videoinhalte machen dabei 80 % des weltweiten Internet-Traffics aus. Full-HD oder gar 4K Streams treiben den Energieaufwand stetig höher. Mit 300 Millionen Tonnen emittierten CO2-Äquivalenten im Jahr 2018 verursachen Video-on-Demand-Dienste so viele Treibhausgase wie ganz Spanien jährlich. Auch das Musikstreaming wirkt sich auf das Klima aus. Zwar sind hier der Natur des Mediums gemäß die Datenmengen erheblich geringer, trotzdem stoßen beispielsweise allein die USA pro Jahr zwischen 200 und 350 Millionen Kilo C02 durch die Benutzung von Spotify und Konsorten aus.

 

Nachhaltiges Streaming?

Weil der exakte Energieverbrauch bei der Nutzung von Streamingangeboten von vielen kaum zu ermittelnden Faktoren abhängt, sind die Zahlen der verfügbaren Studien häufig von Schätzwerten abhängig. Wie viel Strom welcher Anbieter letztlich verbraucht und woher dieser bezogen wird, ist häufig ein unzugängliches Geschäftsgeheimnis. Fest steht aber: Der Energieverbrauch durch digitalen Datenverkehr ist enorm und wird in der Zukunft weiter steigen. Deshalb ist es wichtig, ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit Online-Unterhaltungsangeboten zu schaffen. Auf der Anbieterseite kann man zum Beispiel darauf achten, Dienste zu bevorzugen, die vornehmlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen. Dazu zählen der Greenpeace Studie „Clicking Green“ zufolge iTunes oder YouTube (Note A). Netflix und Spotify fallen dagegen mit einem D-Ranking deutlich ab. Als Verbraucher sollte man hingegen die eigenen Ansprüche und das Nutzungsverhalten hinterfragen. Muss man wirklich in 4K streamen? Ist jede neue Serie, jeder neue Film ein Must-see? Denn: verzichten alle auf vermeidbaren Traffic, ist schon eine ganze Menge getan. Auch kleine Tipps helfen, den Energieaufwand zu reduzieren. Schalte zum Beispiel die Autoplay Funktion ab oder befreie Deine Facebook-Timeline von automatisch abspielenden Videos.

Darüber hinaus kannst Du aber auch Deinen eigenen Strombedarf bewusst ökologischer gestalten. Vegan Strom setzt dafür auf nachhaltige, tierfreie Energiequellen und unterstützt einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Mehr Informationen dazu und andere Tipps rund ums Klima, veganer Ernährung und ähnlichem findest Du bei Vegan Strom!

100% Ökostromtarif, der Tiere schützt