Emission

Emissionen: Triebfeder des Klimawandels

Emissionen sind Umweltschadstoffe, die durch natürliche oder anthropogene, also vom Menschen gemachte, Prozesse entstehen. Dies beinhaltet alle Arten von Luftverunreinigungen, Wärme und Strahlung, ferner auch Lärm, Erschütterungen und Licht. Typischstes Beispiel ist hier vermutlich der Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen, die einen gravierenden Teil zum Klimawandel beitragen. Wir von Vegan Strom haben uns das Thema genauer angesehen.

 

Wer sind die Hauptverursacher von Emissionen?

Der Großteil der Emissionen entsteht heutzutage durch den Menschen. Größter Umweltverschmutzer ist hier mit Abstand die Energiewirtschaft, die in Kraftwerken durch die Verbrennung fossiler Energieträger Unmengen CO2 und andere Schadstoffe freisetzt. Dem folgt die Industrie, anschließend der Verkehrssektor. Umso erheblicher ist der Einfluss dieser Branchen, wenn in die Rechnung noch der schädliche Umwelteinfluss bei der Gewinnung der benötigten Brennstoffe einfließt. Doch auch die Landwirtschaft sowie deren Nebenprodukte sind für einen nicht unerheblichen Prozentsatz der Treibhausgasemission verantwortlich. Hier bereitet den Experten vor allem der Methan-Eintrag in die Atmosphäre Sorgen. Nicht zuletzt tragen Privathaushalte und die Abfallwirtschaft ebenfalls zum Klimawandel bei.

Dem gegenüber stehen die natürlichen Emissionsquellen, die nur einen geringen Gesamtanteil ausmachen, vor allem, weil es sich hier in der Regel um Kreisläufe der Aufnahme und Abgabe handelt. So absorbieren die Ozeane und die Vegetation zum Beispiel etwas mehr CO2, als sie letztendlich abgeben. Zu den wirklichen natürlichen Emissionsquellen zählen einerseits Pflanzenfresser (überwiegend Wiederkäuer), die durch Verdauungsprozesse Methan produzieren, und anderseits Sumpfgebiete, in denen durch Faulprozesse Methan entsteht. Vulkane stoßen hingegen meist Schwefeldioxid aus. Auch Gesteine können durch den Zerfall radioaktiver Bestandteile Strahlung emittieren oder Schwermetalle absondern.

 

Welche Umweltauswirkung bringen Emissionen mit sich?

Der jährliche menschengemachte Ausstoß von Emissionen ist im Vergleich zum natürlichen sehr gering. So umfasst der natürliche Kohlenstoffkreislauf der Weltmeere ein Vielfaches der anthropogenen CO2-Absonderung. Doch im Gegensatz zu Energiewirtschaft, Industrie und Co. handelt es sich hier eben um einen Kreislauf – emittiertes CO2 wird auch wieder aufgenommen und die Ökobilanz ist praktisch gleich null. Dies ist bei den menschlichen Emissionen nicht der Fall. Die zusätzlichen Schadstoffe haben verheerende Folgen für Umwelt und Klima. Diese Einwirkungen werden auch als Immissionen bezeichnet.

Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen auf der Erde stetig an, da die Wärmestrahlung der Sonne durch die Schichten aus Treibhausgasen in unserer Atmosphäre eingeschlossen wird. Infolgedessen schmelzen die Polkappen und der Meeresspiegel erhöht sich. Hinzu kommt das vermehrte Auftreten von Wetterextremen wie Dürren, Stürmen und Starkregen. Hierdurch verschieben sich ebenfalls die Klima- und Vegetationszonen, Ökosysteme werden beeinflusst und Lebensräume zerstört. So ist der Klimawandel einer der Hauptgründe für das Aussterben vieler Arten.

 

Die Emissionen der Wirtschaft zerstören die Umwelt

Wenn wir unseren Ausstoß von Schadstoffen nicht drastisch senken, fügen wir unserem Planeten in den kommenden Jahrzehnten irreparable Schäden zu – bis zu dem Punkt, an dem alles kippt und er überhaupt nicht mehr bewohnbar ist. Doch es gibt nur diese eine wunderschöne Erde!

Daher muss sich schnellstens ein Wandel vollziehen. Vor allem der Energiesektor sollte mit einer klaren Energiewende der Vorreiter sein. Der Großteil des Schadstoffausstoßes entsteht schließlich durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Hier muss ein echtes Umdenken erfolgen, denn Regenerative Energien erzeugen keine Emissionen im Betrieb oder, im Fall von Biomasse, emittieren sie in der Regel nur so viele Schadstoffe, wie durch die genutzten Pflanzen vorher bereits gebunden wurden.

Wir von Vegan Strom bemühen uns daher, die schädlichen Umwelteinflüsse der Energiewirtschaft mit unserem Energiemix zu bekämpfen und den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen voranzutreiben. Anders als die meisten Ökostromanbieter achten wir jedoch ebenfalls darauf, dass bei der Stromerzeugung keine Tiere zu Schaden kommen. Wir verzichten daher bewusst auf Wind- oder Wasserkraft, die Vögel und Fische gefährden. Stattdessen beziehen wir von unseren Lieferanten nur Strom aus Solarenergie, Geothermie und Gezeitenkraft. Möchtest auch Du mehr für das Tierwohl tun, dann wechsele noch heute zu Vegan Strom!

100% Ökostromtarif, der Tiere schützt

100% Öko
In Kooperation mit PETA Deutschland e.V.
Tierwohl