Welcher Strom ist vegan?
In puncto Tierschutz ist Strom nicht gleich Strom

Immer mehr Menschen entscheiden sich aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Gründen für eine vegane Lebensweise. Warum also nicht auch beim Strom? Veganer Strom ist eine Form von Ökostrom, die nicht nur das Klima schützt, sondern auch konsequent auf das Wohl von Tieren achtet. Was genau veganer Strom eigentlich ist, welche Energiequellen vegan sind und welche nicht, erfährst Du in diesem Artikel.
Konventionelle und erneuerbare Energien
Energiequellen lassen sich grob in zwei große Gruppen einteilen:
Konventionelle Energien
Diese stammen aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran (Kernkraft). Zur Stromgewinnung werden sie verbrannt oder – im Fall von Uran – gespalten. Dabei entstehen:
CO₂-Emissionen, die den Treibhauseffekt verstärken
Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit gefährden
Atommüll, der über Jahrtausende sicher gelagert werden muss
Zusätzlich wird die Umwelt durch den Abbau der Rohstoffe stark belastet (z. B. durch Tagebau oder Tiefbohrungen).
Erneuerbare Energien
Umweltfreundlicher Strom wird aus folgenden Energiequellen gewonnen:
Diese Energieuellen setzen deutlich weniger bis gar kein CO₂ frei. Insbesondere Sonnen- und Windenergie sind emissionsfrei in der Nutzung. Doch Achtung: Nicht jede erneuerbare Energie ist auch vegan.
Welcher Strom ist nicht vegan?
Nicht-vegan ist Strom aus:
Biomasse
Wird oft aus tierischen Abfällen wie Schlachtresten oder Kadavern gewonnen
Auch rein pflanzliche Biomasse ist problematisch: Monokulturen, Dünger- und Pestizideinsatz gefährden Artenvielfalt
Die Herkunft ist oft nicht transparent nachvollziehbar
Windkraft
Jährlich sterben in Deutschland rund 100.000 Vögel und zahlreiche Fledermäuse und Insekten durch Rotorblätter
Bewegungen der Rotorenblätter (bis zu 360 km/h) werden von Tieren falsch eingeschätzt
Wasserkraft
Rund 22 % der Fische werden bei Laufwasserkraftwerken verletzt oder getötet
Turbinen, Stauseen und veränderte Flussläufe greifen stark in Lebensräume ein
Was ist also veganer Strom?
Veganer Strom ist eine Form von Ökostrom, die Tiere schützt. Er wird aus Solarenergie, Geothermie und zukünftig auch Gezeitenenergie erzeugt, ohne Windkraft, Wasserkraft oder Biomasse, da diese Tiere gefährden oder töten können.
Solarenergie
Strom wird durch Photovoltaikmodule aus Sonnenlicht erzeugt
Dachanlagen oder Solarparks auf Freiflächen greifen kaum in die Natur ein
Studien zeigen: Solarparks können Lebensräume für bedrohte Arten schaffen
Geothermie
Nutzt die Wärme aus dem Erdinneren
Nach der Bohrung verursacht ein Kraftwerk keine dauerhaften Umweltschäden
Bei verantwortungsvoller Nutzung bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten
Gezeitenenergie
Nutzt die Kraft der Meeresgezeiten, die durch Mondanziehung entstehen
Stromgewinnung durch Turbinen in Gezeitenkraftwerken bei Flut und Ebbe
Bei verantwortungsvoller Bauweise sind nur minimale Eingriffe in Ökosysteme nötig
Überblick: Unterschiede konventioneller Strom, Ökostrom, veganer Strom

VeganStrom: Die Alternative für Tierfreunde
VeganStrom bietet eine bewusst tierfreundliche und ethisch nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Ökostrom.
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VEGANSTROM - MEHR ALS ÖKO
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Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.
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Photovoltaik und Geothermie sind tierfreundliche Stromquellen. Wir möchten Ökosysteme und Lebensräume bewahren, denn alle Lebewesen verdienen unseren Respekt.
Weiter denken
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