Viele meinen, Strom zu sparen, sei schwer. Das ist ein Riesenirrtum. Strom sparen ist ganz leicht. Du musst nur ein paar Tipps beherzigen und wenige Verhaltensweisen ändern. Beim Stromsparen zeigt sich deutlich, dass viele kleine Dinge in der Summe viel bewegen können. Und das Beste: Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Energie schonst Du nicht nur die Ressourcen unseres Planeten, sondern Du sparst ganz nebenbei auch bares Geld. Vegan Strom verrät Dir, wie es funktioniert!

Vegan Strom - mehr als Öko
Nachhaltig leben

Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.

Tiere achten

Bei Photovoltaik, Gezeitenkraft und Geothermie kommen keine Tiere zu schaden. Wir möchten Ökosysteme und Lebensräume bewahren, denn alle Lebewesen verdienen unseren Respekt.

Weiter denken

Wir glauben an die Macht des Konsumenten. Mit bewussten Kaufentscheidungen kann jeder zu einer besseren Zukunft und dem Schutz des Planeten beitragen.

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Allgemeines

  • Achte beim Kauf neuer Geräte immer auf die Energieeffizienzklasse. Ein Gerät der Klasse A+ bis A+++ ist deutlich sparsamer als eins der Klasse B oder C.
  • Schalte Deine Elektronik immer vollständig aus, anstatt sie nur in den Standby-Modus zu schicken. Hierfür empfehlen sich Verteilersteckdosen mit Netzschalter.
  • Verzichte auf Luxuselektronik wie etwa Föhn, Gesichtssolarien oder Badsprudelmatten oder setze diese nur recht sparsam ein.
  • Einige Räume, etwa das Schlafzimmer, kommen nahezu ohne elektrische Geräte aus.

 

Kühlschrank & Gefriertruhe

  • Wähle für das Gerät die passende Größe, da unnötige Leerflächen zusätzlichen Strom verbrauchen. Pro Person sollte ein Kühlschrank etwa 50 Liter Fassungsvermögen bieten.
  • Stelle Deinen Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd oder Geschirrspüler. Die Kompensation der von diesen ausgehenden Wärme erhöht den Stromverbrauch. Stelle aus diesem Grund auch keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank, sondern warte, bis sie abgekühlt sind.
  • Halte Ordnung. Je schneller Du findest, was Du suchst, umso kürzer steht der Kühlschrank offen und kann sich weniger erwärmen.

 

Geschirrspüler

  • In größeren Haushalten ist es sinnvoller und sparsamer, einen Geschirrspüler zu nutzen, anstatt alles per Hand abzuwaschen.
  • Verwende Eco-Programme statt des Standard-Waschgangs.
  • Verringere die Temperatur. Normal verschmutztes Geschirr wird auch bei 50 statt 60 Grad sauber, der Temperaturunterschied spart jedoch bereits etwa 25 Prozent an Energie. Auch stark verschmutzte Töpfe und Pfannen können nach kurzem Einweichen per Hand auf diese Art gereinigt werden.

 

Herd

  • Nutze die Restwärme aus. Es ist nicht nötig, Herdplatte oder Ofen bis zur letzten Minute auf voller Leistung laufen zu lassen. Moderne Kochfelder halten die Temperatur auch nach dem Abschalten noch etwa fünf Minuten, beim Backofen sind es sogar bis zu 15.
  • Nutze beim Kochen für Deine Töpfe einen Deckel, um die Wärme einzuschließen.
  • Verzichte auf die Vorheizzeit beim Backofen, sondern addiere stattdessen etwa fünf Minuten zur beabsichtigten Garzeit.
  • Um kleinere Portionen zu erwärmen ist eine Mikrowelle deutlich sparsamer als das Verwenden einer Herdplatte. Auch kleinere Wassermengen solltest Du nicht im Topf, sondern mit einem Wasserkocher erhitzen.

 

Waschmaschine & Trockner

  • Belade die Geräte bei jedem Wasch- und Trockenvorgang vollständig, um den verbrauchten Strom optimal auszunutzen.
  • Wähle niedrige Temperaturen für Deine Wäsche und verwende am besten Spar- oder Eco-Programme.
  • Verzichte auf Schnell- oder Kurzprogramme, da diese besonders viel Strom benötigen.

 

Computer

  • Überlege Dir, welche Leistung Du benötigst. Leistungsstarke Hardware verbraucht mehr Strom. Laptops und Notebooks sind auf den Sparbetrieb ausgelegt. Moderne PC-Prozessoren können ihre Leistung und somit den Stromverbrauch je nach Bedarf regulieren.
  • Moderne LCD- oder TFT-Monitore verbrauchen bis zu 75 Prozent weniger Strom als ein Röhrenbildschirm.
  • Stelle Deinen Monitor so ein, dass er nach fünf bis zehn Minuten in den Standby wechselt. Nutze jedoch einen schwarzen Bildschirm, ein animierter Bildschirmschoner verbraucht mehr Strom als ein Word-Dokument. Verlässt Du den Rechner länger, schalte den Monitor ganz aus.

 

Beleuchtung

  • Nutze LED-Glühbirnen statt normaler Glühlampen, denn sie verbrauchen bis zu 85 Prozent weniger Strom.
  • Schalte immer das Licht aus, wenn Du einen Raum verlässt.
  • Manchmal ist es sinnvoller, auf umfangreiche Deckenbeleuchtung zu verzichten und stattdessen nur bestimmte Bereiche auszuleuchten, zum Beispiel nur den Schreibtisch im Arbeitszimmer.

 

Warmwasser

  • Vermeide heiße Bäder, da diese enorme Mengen erhitztes Wasser benötigen.
  • Verkürze Deine Duschzeiten (fünf bis zehn Minuten reichen für eine gründliche Reinigung aus) oder verringere die Temperatur. Wechselduschen sind gut für den Kreislauf, das Herz und das Immunsystem.

 

Heizen & Lüften

  • Pro Grad Raumtemperatur steigt der Stromverbrauch um etwa sechs Prozent. Bestimmte Räume wie zum Beispiel das Schlafzimmer können weniger stark beheizt werden.
  • Achte darauf, dass Deine Heizkörper nicht von Möbeln blockiert oder von Gardinen überhangen sind. Die Stauwärme, die ansonsten entsteht, kann bis zu 20 Prozent der Energie schlucken.
  • Lasse Fenster nicht stundenlang angekippt, da sonst viel Wärme verloren geht. Öffne sie lieber zweimal täglich für etwa zehn Minuten.

 

Wenn Du jetzt beim Stromsparen auf den Geschmack gekommen bist, dann schau Dich doch bitte in unserem Vegan Strom-Magazin um. Dort haben wir vom Wohnzimmer bis zum Keller jeden Raum eines Hauses im Hinblick auf das Stromeinspar-Potenzial beleuchtet.

 

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