Urban Farming (deutsch „städtische Landwirtschaft“) macht Metropolen nicht nur grüner, sondern spielt auch für die Lebensmittelversorgung eine zunehmend wichtige Rolle. Soweit vorhanden, können dafür brachliegende Flächen zwischen den Häusern genutzt werden. Doch da diese durch die Lückenbebauung immer weiter abnehmen, rücken nun Hausdächer als Anbauflächen verstärkt in den Fokus. Der Rooftop-Farm gehört die Zukunft. Alles über die Vorzüge der urbanen Dachgärten erfährst Du im Magazin von Vegan Strom!

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Ein Stück Land in der Stadt: Obst und Gemüse in luftiger Höhe

Gurken, Tomaten, Paprika und Salatköpfe, daneben Obststräucher und ein Kartoffelbeet. Was nach Schrebergartenidylle klingt, könnte das zentrale städtische Versorgungsmodell der Zukunft werden. Denn eine Rooftop-Farm hat gleich mehrere Vorteile – zumindest, wenn man schwindelfrei ist. Flache Hausdächer, die sonst ungenutzt bleiben würden, verwandeln sich in urbane Gärten, in denen Stadtbewohner Obst und Gemüse anbauen. Damit produzieren sie ihre Lebensmittel direkt vor Ort – dort, wo sie gebraucht werden – regional und saisonal. Lange klimaschädliche Transporte aus ländlichen Gebieten in die Stadt und hohe Lagerkosten entfallen. Auch das oft feinstaub- und CO2-belastete Mikroklima in den Metropolen verbessert sich spürbar dank der Dachgärten. Natürlich erfreut sich auch das Auge an dem nützlichen Dachbewuchs, denn vor allem in dicht bebauten Innenstädten mangelt es oft an Grünflächen. Urbane Rooftop-Farmen sind also gleich in vielerlei Hinsicht positiv zu bewerten. Die natürlichen Bedingungen sind dabei fast die gleichen wie auf dem Feld – Sonne und Regen lassen die Ernte wachsen und gedeihen. Und regnet es mal eine Weile nicht, muss eben wie im ländlichen Raum eine Bewässerung erfolgen. Einzig das Heranschaffen von Erde beziehungsweise Hydrokulturen und das Anlegen von Hochbeeten erfordern einigen Vorbereitungsaufwand.

 

Urban Gardening und Vertical Farming stärken die Versorgungssicherheit in Metropolen

Einen Vorreiter in Sachen Rooftop-Farming bildet die französische Hauptstadt Paris. Hier ist auf dem Dach der Expo Porte de Versailles ein 14.000 Quadratmeter großer urbaner Garten mit 30 verschiedenen Pflanzenarten entstanden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Anbau alter regionaler Obst- und Gemüsesorten. Pro Saison sollen 1.000 Kilogramm geerntet werden und die Bevölkerung im Südwesten der Metropole versorgen. Neben Nutzpflanzen beheimatet das Dach aber auch Blumenwiesen und Grünflächen für Vögel und Insekten. Die Bewirtschaftung der Rooftop-Farm erfolgt rein biologisch, ohne Verwendung von Pestiziden oder anderen Chemikalien.

Doch nicht nur Dachgärten liegen im Trend. Noch einen Schritt weiter geht das so genannte Vertical Farming, das ebenfalls einen Teil des Pariser Projekts bildet. Dabei wachsen die Pflanzen übereinander auf verschiedenen Ebenen. Die vertikale Landwirtschaft gilt vor allem in den Mega-Cities der Welt als die Zukunftstechnologie schlechthin. Dabei sollen Hochhäuser zu „Farmscrapers“ umfunktioniert werden. Anders als beim Rooftop-Farming findet hier der Obst- und Gemüseanbau in geschlossenen Systemen unter Gewächshausbedingungen, also wetterunabhängig statt. Angesichts rasant wachsender Einwohnerzahlen könnte Vertical Farming ein wichtiger Schlüssel zur Versorgungssicherheit in den Metropolen sein – Obst und Gemüse wächst ganz nah am Konsumenten und mit reduziertem CO2-Ausstoß auch noch umweltfreundlich. Laut einer Statistik der Vereinten Nationen lebt heute bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Im Jahr 2050 sollen es, so die Prognose, fast 70 Prozent sein. Die Herausforderung, sehr viele Menschen auf geballtem Raum mit Nahrung zu versorgen, steigt also.

 

Nachhaltigkeit Plus – mit Vegan Strom

Für den Klimaschutz spielen neue Formen der Landwirtschaft wie Urban Gardening, Rooftop-Farming oder Vertical Farming eine wichtige Rolle. Überdies produzieren sie nicht nur Lebensmittel, sondern sind auch psychologisch sinnstiftend. Sie bringen Menschen zusammen, die sich gemeinsam um die Bewirtschaftung kümmern – und das quasi „mitten in der Natur“. Auch wenn Du vielleicht nicht die Möglichkeit hast, zum urbanen Farmer zu werden, kannst Du dennoch etwas für Nachhaltigkeit tun – und für Tiere gleich mit: durch Deine Energieversorgung. Denn wir von Vegan Strom achten bei unserer Energiegewinnung darauf, dass das Tierwohl nicht gefährdet wird. Mit Strom aus Photovoltaik, Geothermie und der Kraft der Gezeiten bist Du auf der sicheren Seite. So minimierst Du nicht nur Deinen CO2-Abdruck, sondern sorgst gleichzeitig noch dafür, dass weder das Leben, noch der Lebensraum von Tieren zerstört werden. Mach mit – der Wechsel zu Vegan Strom ist ganz einfach!

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