Sich mit dem eigenen Garten (zumindest teilweise) selbst zu versorgen, ist ein weit verbreiteter Wunsch. Auch in den Städten, wo die Gartenflächen oft begrenzt sind, wird das Gärtnern immer beliebter. Es gibt glücklicherweise immer mehr Menschen, die sich Gedanken darüber machen, wo ihr Obst und Gemüse eigentlich herkommt. Das heißt auch, darüber nachzudenken, ob Erdbeeren im Oktober, Weintrauben im Mai oder Spargel zu Weihnachten tatsächlich sein müssen. Transportwege von vielen Tausend Kilometern lassen sich einsparen, wenn frische, regionale Früchte den größten Platz auf dem Speiseplan einnehmen. Selbstversorger bauen Lebensmittel im eigenen Garten an und wissen genau, womit die Pflanzen gegossen, gedüngt oder (eben nicht) gespritzt worden sind. Mehr zum Thema Selbstversorgung aus dem eigenen Garten erfährst Du bei Vegan Strom!

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Tomatenkübel oder Kartoffelfeld – Garten-Selbstversorgung in unterschiedlicher Größenordnung

Natürlich liegen – gärtnerisch gesehen – Welten dazwischen, ob Du ein paar Tomatenpflanzen im Kübel und ein paar Bohnenranken am Balkongeländer hast oder ob Du Dich tatsächlich mit Deinem Garten selbst versorgen möchtest. Um für eine Familie mit zwei Kindern das ganze Jahr über weitgehend den Eigenbedarf an frischem Obst und Gemüse zu decken, solltest Du mit ungefähr 200 Quadratmetern Garten-Nutzfläche rechnen.

Anders als im Supermarkt „arbeitet“ Dein Selbstversorger-Garten saisonal. Spargel gibt es ab Ende April, Erdbeeren im Sommer und Äpfel im September und Oktober, nicht umgekehrt. Mit Gewächshäusern kannst Du natürlich die Reifezeit vorziehen oder verlängern. Das heißt aber nicht, dass Du die gesamte Ernte sofort aufessen musst: Richtig gelagert halten sich viele Obst- und Gemüsesorten mehrere Wochen oder gar Monate. Alternativ lassen sich viele Früchte auch bestens einfrieren oder einkochen. Das Haltbarmachen durch Dörren (Wasserentzug) oder Fermentation (Milchsäure-Gärung) wird wieder neuentdeckt.

 

Die Vorteile der Selbstversorgung aus dem eigenen Garten auf einen Blick

Wer im Garten selbst Obst und Gemüse anbaut, hat davon gleich eine ganze Menge Vorteile:

  • Saisonal und regional – für eine gesunde Ernährung und den Schutz der Umwelt,
  • Bio – zwar ohne Zertifikat, aber Du entscheidest selbst über Düngemittel und Giftstoffe,
  • Unabhängig – Du musst nicht einkaufen, auf Öffnungszeiten und Wege achten,
  • Sparsam – eigener Anbau ist kostengünstig,
  • Frische Luft und ein gutes Gefühl – eigener Anbau macht stolz und schafft ein Bewusstsein für die Natur und ihre Schätze, auch bei Deinen Kindern!

 

Was Du für die Selbstversorgung aus dem Garten benötigst

Als erstes brauchst Du natürlich einen Garten. Aber auch auf dem Balkon oder der Terrasse lässt sich viel machen: Tomaten, Paprika, Kräuter aller Art, sogar Zucchini und Kürbis wachsen in Blumentöpfen, Erbsen und Bohnen ranken an Geländerstangen. Zwar kannst Du Dich mit so einer kleinen Fläche nicht komplett selbst versorgen, mit ein bisschen Erfahrung und Geduld gelingt es Dir aber durchaus, Deinen Speiseplan aufzupeppen! Sprechen wir von weitgehender Selbstversorgung aus dem eigenen Garten, gilt es einiges zu beachten. Hier ein paar Tipps:

  • Eine wesentliche Rolle spielt der Boden. Der beste und zugleich günstigste Dünger ist Kompost. Einfach auf das vorbereitete Beet geben und unterharken. Eingraben ist nicht so sinnvoll, weil dadurch die Bodenschichtung mit ihren Mikroorganismen durcheinandergebracht wird. Das Vorbereiten der Beete im Garten empfiehlt sich für den Herbst, da viele Gemüsesorten frischen Kompost nicht so gut vertragen.
  • Genauso wichtig ist Wasser. Leitungswasser kostet auf die Dauer viel Geld und ist eigentlich auch zu schade zum Vergießen, denn es muss mit viel Aufwand und Energie aufbereitet werden. Praktisch für Selbstversorger sind daher Regentonnen im eigenen Garten. Bestenfalls werden mehrere Tonnen aufgestellt, die über einen Überlauf verbunden sind, um mehr Regenwasser sammeln zu können. Eine kleine Investition, die sich aber längerfristig lohnt, ist ein eigener Brunnen, also eine Wasserpumpe, die Grundwasser zieht.
  • Fange bei der Auswahl der Pflanzen mit bewährten Obst- und Gemüsesorten an. Selbstversorgung im eigenen Garten heißt nicht, eine exotische Vielfalt anzustreben, sondern zunächst einmal heimische Gemüse- und Obstsorten zu pflanzen. Diese sind an das hiesige Klima gewöhnt. Sie sind (meist) widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Pilze und bringen in der Regel eine gute Ernte.
  • Achte auf einen optimalen Standort. Ein Kräutergarten braucht Wärme und Sonne – es bietet sich also ein geschütztes Beet vor einer Wand an. Zucchini und Kürbisse dagegen fühlen sich auf oder nahe dem Kompost besonders wohl und brauchen viel Wasser.
  • Beschäftige Dich mit den Themen „Permakultur“ und „Mischkultur“. Sie gehen oftmals Hand in Hand. Mischbeete sind sinnvoll, um auf natürliche Weise Schädlinge fernzuhalten. So ergänzen sich Kartoffeln und Kümmel perfekt, aber auch Erdbeeren und Knoblauch, Möhren und Petersilie oder Basilikum und Tomaten sind gute Nachbarn. Manche Pflanzenkombinationen wiederum sind eher kontraproduktiv.
  • Saatgut erhältst Du in Gärtnereien und Baumärkten, aber auch in vielen Supermärkten. Am günstigsten ist es aber, eigenes Saatgut für die Selbstversorgung aus dem Garten zu verwenden. Sprich Dich mit Nachbarn und Bekannten ab und tauscht für mehr Vielfalt auf dem Tisch Saatgut, Stecklinge oder vorgekeimte Pflänzchen aus!

Mit ein paar Tipps & Tricks ist Selbstversorgung aus dem eigenen Garten für viele Menschen möglich – sogar in der Stadt. Und selbst wer nur einen Balkon zur Verfügung hat, kann damit die Vielfalt auf dem Speiseplan unterstützen und zum Beispiel eigene Kräuter im Balkonkasten ziehen. Das Selbstversorger-Konzept setzt auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Genau diese Aspekte unterstützt auch Vegan Strom aus vollstem Herzen! Mach mit und hilf, unseren Planeten für die Zukunft zu bewahren!

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