Nachhaltigkeit

Einfach gut leben

Messbare Temperaturanstiege, das Schmelzen der polaren Eiskappen und immer extremer werdende Wetterbedingungen zeigen: Unsere Erde ist in Aufruhr. Grund dafür ist unter anderem die übermäßige Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas. Die Lösung? – Nachhaltigkeit, also der bewusste Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Vegan Strom erklärt Dir, was das genau bedeutet, warum wir unseren Konsum und unser Alltagsverhalten überhaupt ändern müssen und wie es Dir gelingt, Dein Leben nachhaltiger zu gestalten.

 

Begriffsklärung: Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Laut Duden versteht man unter Nachhaltigkeit ein „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf als jeweils nachwachsen, sich regenerieren beziehungsweise künftig wieder bereitgestellt werden kann“. Nur durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen stellen wir sicher, dass sowohl heutige als auch zukünftige Generationen ein würdevolles Leben führen können. Aus diesem Grund findet sich in mehreren Quellen, unter anderem der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ der Bundesregierung aus dem Jahr 2016, auch der Begriff „enkelgerecht“ als Synonym für „nachhaltig“.

Nachhaltigkeit stammt vom Verb nachhalten („längere Zeit andauern oder bleiben“). Geprägt wurde der Begriff durch den Forstwirt Hans Carl von Carlowitz, welcher im Jahr 1713 in seinem Werk Silvicultura oeconomica den Zusammenhang zwischen ökologischem Gleichgewicht, ökonomischer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit beschrieb. In dieser Zeit war der Ausdruck vor allem in Zusammenhang mit der Forstwirtschaft gebräuchlich. Dies änderte sich mit dem Erscheinen des sogenannten Brundtland-Berichts aus dem Jahr 1987, welcher als Beginn des politischen und gesellschaftlichen Diskurses über Nachhaltigkeit beziehungsweise nachhaltige Entwicklung gilt.

 

Der Brundtland-Bericht

Der Brundtland-Bericht betont – analog zu Hans Carl von Carlowitz – die Wechselwirkung, in welcher die Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zueinanderstehen. Daraus resultiert sowohl für öffentliche als auch für private Akteure die Verantwortung, diese drei Gesichtspunkte zu bedenken, wenn es darum geht, eigene Wünsche und Bedürfnisse umzusetzen.

Der Brundtland-Bericht bezeichnet neben der Ressourcenschonung auch wirtschaftliches Wohlergehen und eine solidarische Gesellschaft als Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Diese befriedigt die Bedürfnisse der Gegenwart, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. Heute versteht man Nachhaltigkeit vorrangig als Form des Umweltschutzes, welcher wegen der vielfach auftretenden klimatischen Veränderungen für die Welt von besonderer Bedeutung ist.

 

Der Klimawandel und seine Folgen

Aufgrund der massiven Klimaveränderungen, welche die Erde seit dem Beginn der Industriellen Revolution erfährt, ist Nachhaltigkeit nun vor allem ein umweltpolitisches Thema. Diskutierten Experten in den 1990er-Jahren die Ursachen der zunehmend beobachtbaren Erderwärmung noch kontrovers, ist inzwischen wissenschaftlich gesichert, dass die Entwicklung anthropogene Ursache hat – also vom Menschen ausgelöst wurde. Schuld daran ist vor allem der hohe Ausstoß von Treibhausgasen – etwa CO2 –, die beispielsweise beim Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl oder bei der Rodung von Wäldern entstehen.

Für die Bundesrepublik Deutschland ergab sich so in den letzten 130 Jahren bereits ein Temperaturanstieg um 1,5 Grad Celsius. Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht viel klingt – eine sich in diesem Maße weiter entwickelnde Erwärmung hätte dramatische Folgen für die ganze Welt. Auswirkungen wie extreme Wetterverhältnisse, zum Beispiel langanhaltende Trocken- und Hitzeperioden oder sinnflutartige Regenfälle, sowie der Anstieg des Meeresspiegels und der langfristig damit verbundene Wegfall von Lebensraum für Menschen und Tiere machen sich bereits heute bemerkbar. Mit dem Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 haben sich nun 170 Staaten weltweit dazu verpflichtet, so zu handeln, dass der weltweite Temperaturanstieg am des 21. Jahrhunderts höchstens zwei statt der von Experten prognostizierten vier Grad Celsius beträgt.

 

Unsere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Auch wenn vor allem Unternehmen, Konzerne und die Politik in der Verantwortung stehen, nachhaltig zu handeln und zu produzieren, kannst auch Du durch Dein persönliches Verhalten dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch zu verringern. Schließlich haben wir nur diese eine Erde! Im Alltag bieten sich viele Möglichkeiten, ganz bewusst CO2 und Energie zu sparen. Mit den praktischen Tipps von Vegan Strom setzt Du ein Zeichen gegen Verschwendung und hilfst, die natürlichen Ressourcen zu bewahren.

 

Ressourcenschonend einkaufen

Eine der wesentlichen Bereiche, bei denen Du Deinen Alltag ressourcenschonend gestalten kannst, ist das Einkaufen. Nachhaltigkeit heißt hier: Sei minimalistisch, kaufe nur das, was Du auch wirklich brauchst und gehe sorgsam mit den gekauften Produkten um!

Ganz unabhängig davon, ob Du Lebensmittel oder Kleidung benötigst: Nimm einen eigenen Beutel (am besten aus Stoff) oder einen Rucksack mit – das spart unnötige Plastiktüten. Achte außerdem darauf, dass Dein Einkauf mit möglichst wenig Verpackung verbunden und „bio“ ist. Auf dem Wochenmarkt findest Du zum Beispiel saisonales und regionales Obst und Gemüse, das Du lose kaufen kannst. Auch Reinigungsmittel erhältst Du online sowie in vielen Supermärkten und Drogerien in Bio-Qualität. Im Internet findest Du außerdem zahlreiche Anleitungen, wie Du Spüli, Allzweckreiniger und Co. mit wenigen Zutaten selbst herstellst.

Bei Kleidung bietet es sich an, Second-Hand-Artikel zu kaufen, für die keine neuen Ressourcen verbraucht werden müssen. Das geht zum Beispiel auf Flohmärkten oder online bei Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen. Möchtest Du doch mal etwas Neues, entscheide Dich bestenfalls für Ökotextilien aus fairem Handel. Bei Haushalts- und Elektroartikeln zeigt Dir unter anderem die Energieeffizienzklasse, ob das Gerät nachhaltig ist oder nicht.

Weiterhin ist Upcycling ein großer und vor allem nachhaltiger Trend. Hier bekommen alte Dinge ein völlig neues Leben eingehaucht. Upcycling-Fans schlagen so der Wegwerf-Gesellschaft ein Schnippchen. Wenn aus Altem etwas Neues entsteht, schont dies die Ressourcen.

 

Ernährung nachhaltig gestalten

Auch durch Deine Ernährung trägst Du wesentlich zu mehr Nachhaltigkeit bei. Optimal ist es, wenn Du ausschließlich auf vegane, also pflanzliche Nahrungsmittel zurückgreifst. Aber auch einzelne Tage, an denen Du bewusst auf Fleisch und andere Produkte tierischen Ursprungs, etwa Milch und Eier, verzichtest, wirken sich bereits positiv auf Deinen ökologischen Fußabdruck aus. Wähle im Idealfall saisonale Lebensmittel aus der Region, gib Bioprodukten den Vorzug und achte auf das Fairtrade-Label! Fertigprodukte und verarbeitete Lebensmittel mit chemischen Zusatzstoffen, Aromen und Geschmacksverstärkern sowie „Essen to go“ solltest Du, so gut es geht, meiden. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Müll. Wie wäre es stattdessen mit einem wöchentlichen Kochabend mit Freunden? Das macht Spaß – und dank der richtigen Lebensmittel und der Nutzung umweltfreundlichen Stroms auf Basis Erneuerbarer Energien leistet Ihr so ganz einfach einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit!

 

Der richtige Umgang mit Müll

Selbst wenn Du beim Einkaufen auf verpackungsfreie beziehungsweise verpackungsarme Produkte achtest – oftmals lässt sich Müll nicht ganz vermeiden. Trenne Deinen Abfall entsprechend der in Deutschland beziehungsweise Deiner Stadt vorgegebenen Kriterien! So stellst Du zum Beispiel sicher, dass recycelbares Plastik tatsächlich noch einmal verwendet werden kann. Verarbeite außerdem Speisereste zu originellen Gerichten anstatt sie wegzuwerfen und achte bei Getränken darauf, lieber Mehrweg- statt Einwegflaschen zu wählen.

 

Im Alltag Energie sparen

Auch durch einen bewussten Umgang mit Energie trägst Du zu mehr Nachhaltigkeit. Wichtig ist hier vor allem ein umweltfreundlicher Anbieter, der Strom auf Basis Erneuerbarer Energien zur Verfügung stellt. Identifiziere außerdem Stromfresser in Deiner Wohnung und schalte sie ab. Auch den Stand-by-Modus solltest Du bei elektrischen Geräten möglichst vermeiden. Möchtest Du Deine Waschmaschine in Gang setzen, wähle eine möglichst niedrige Temperatur. Dank hochwertiger Waschmittel reichen heute in den meisten Fällen 30 bis 40 Grad Celsius völlig aus. Auch bei Deinem Geschirrspüler solltest Du unnötig hohe Temperaturen vermeiden.

Steht bei Dir in naher Zukunft ein Umzug an, wirf unbedingt einen Blick auf den Energieausweis des Hauses. Dieser zeigt Dir, ob das Gebäude saniert ist und über eine moderne Dämmung verfügt – und Du dementsprechend Energie beim Heizen sparen kannst.

 

Nachhaltig mobil: So kommst Du umweltfreundlich von A nach B

Auch in Sachen Mobilität kannst Du ohne viel Aufwand nachhaltig handeln. Lege kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück und nutze bei längeren Strecken öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn oder bilde Fahrgemeinschaften. Hast Du vor, Dir ein Auto zu kaufen, achte auf einen geringen Spritverbrauch oder entscheide Dich gleich für ein Modell mit Elektro- oder Hybridantrieb.

Aufgrund der hohen CO2-Belastung solltest Du Flüge außerdem weitestgehend vermeiden. Hast Du doch einmal das Flugzeug genutzt, kannst dies bei einem der zahlreichen Online-Anbieter im Rahmen einer Spende „kompensieren“. Der entsprechende Geldbetrag wird an Klimaschutzprojekte, die eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben, weitergeleitet.

 

Büro und Arbeitsplatz

Egal, ob der Schreibtisch zuhause oder im Büro: Nachhaltigkeit lässt sich auch am Arbeitsplatz praktizieren! Nutze bei Dir zuhause lieber einen Laptop statt eines Desktop-PCs, denn diese haben einen höheren Stromverbrauch. Möchtest Du etwas ausdrucken, überlege vorher, ob dies wirklich nötig ist. Wenn ja, drucke doppelseitig sowie schwarz-weiß und verwende Recycling-Papier! Auch die Wahl des Stromanbieters spielt hierbei eine wichtige Rolle. Besonders nachhaltig handelst Du, wenn Du auf Erneuerbare Energien zurückgreifst. Entscheidest Du Dich für Vegan Strom, setzt Du zudem ein wichtiges Zeichen gegen die Ausbeutung von Tieren.

 

Nachhaltige und tierleidfreie Energie – dank Vegan Strom

Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen und im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln, muss der Ausstoß der Treibhausgase in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts auf null sinken. Fossile Energien wie Kohle, Erdöl und Gas sollen bis 2050 also möglichst vollständig aus unserem Leben verschwinden. Auch für uns von Vegan Strom ist die Entwicklung Erneuerbarer Energien von großer Bedeutung.

Im Gegensatz zu anderen Ökostromanbieter gehen wir aber noch einen Schritt weiter: Bei uns erhältst Du emissionsfreien Strom, welcher zudem in seiner Herstellung keinerlei Tierleid verursacht – also vegan ist. Dazu setzen wir vorwiegend auf die Kraft der Sonne und speisen Strom aus Photovoltaik ins Netz ein. Möchtest Du schon heute dafür sorgen, dass die Welt auch morgen noch lebenswert ist, dann wechsele einfach zu Vegan Strom! Hier leistest Du Deinen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit!

100% Ökostromtarif, der Tiere schützt

100% Öko
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Tierwohl