Ein veganes Leben zu führen, ist heute noch immer etwas Außergewöhnliches und vielleicht fragst Du Dich, wie Dir der Umstieg gelingen kann. Um Dir den Übergang in Dein neues, veganes Leben ein wenig einfacher zu machen, hat Vegan Strom für Dich ein paar Tipps zusammengestellt.

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Deine Ernährung auf vegan umstellen

Der wichtigste Aspekt einer veganen Lebensweise ist für die meisten Menschen die Ernährung. Deshalb haben wir hier einige Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir vor allem in der Anfangszeit den Umstieg auf eine vegane Ernährung erleichtern können.

  1. Informiere Dich über die Bedürfnisse Deines Körpers! Um Dich auf gesunde Weise vegan zu ernähren, ist es wichtig, dass Du weißt, welche Nährstoffe Dein Körper benötigt, um richtig zu funktionieren. Dabei ist es auch wichtig, auf Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Gesundheit oder körperliche Aktivität zu achten, denn diese haben zum Teil einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir uns ernähren müssen. So benötigt ein erwachsener Mann im Durchschnitt etwa 350 bis 400 Milligramm Magnesium pro Tag, eine erwachsene Frau hingegen nur etwa 300 bis 310 Milligramm. Dafür braucht eine Frau etwa 15 Milligramm Eisen am Tag, ein Mann aber nur 10 Milligramm.
  2. Informiere Dich über die Nährstoffzusammensetzung von Lebensmitteln! Anschließend solltest Du natürlich auch lernen, welche Nahrungsmittel sich gut als Quellen der benötigten Nährstoffe eignen. Denn nur so kannst Du dafür sorgen, dass Dein Körper optimal versorgt ist und gesund bleibt.
  3. Greife gegebenenfalls auf Nahrungsergänzungsmittel zurück! Du solltest zwar versuchen, Dich so weit wie möglich auf natürliche Weise zu ernähren. Wenn Du es aber nicht schaffst, einen bestimmen Nährstoff in ausreichender Menge über die Nahrung zu Dir zu nehmen, dann solltest Du mithilfe eines entsprechenden Nahrungsergänzungsmittels dafür sorgen, dass Du keine Mangelerscheinungen entwickelst. Das gilt insbesondere für Vitamin B12, das der Mensch nur aus tierischer Nahrung aufnehmen kann und das Veganer unbedingt über ein Präparat zu sich nehmen sollten!
  4. Lass Dich regelmäßig untersuchen! Gerade eine leichte Unterversorgung mit einem Nährstoff kann lange unentdeckt bleiben, ehe Symptome auftreten. Du solltest Dich also nicht nur vor Beginn Deines Ernährungsumstiegs, sondern auch später regelmäßig von Deinem Hausarzt untersuchen lassen. Er kann mit einem Bluttest feststellen, ob Du alle wichtigen Nährstoffe aus Deiner Nahrung aufnimmst.
  5. Lass Dir Zeit mit der Umstellung Deiner Ernährung! Du musst nicht von heute auf morgen zum „100-Prozent-Veganer“ werden. Vielen Menschen fällt es leichter, eine Ernährungsumstellung durchzuhalten, wenn sie sich langsam an die neuen Gerichte gewöhnen können. Außerdem stellst Du auf diese Weise sicher, dass Du Deinen Körper nicht durch eine plötzliche, vollständige Umstellung Deines Speiseplans überforderst.
  6. Sammle leckere vegane Rezepte! Wirf einen Blick in vegane Kochbücher und sieh Dir auch Rezeptsammlungen im Internet an. Wenn Du bereits vegane Speisen kennst, die Dir gut schmecken, dann kannst Du auch nach ähnlichen Gerichten suchen. Zum Beispiel enthalten die ostasiatische und die orientalische Küche viele Gerichte, die ohnehin vegan sind oder sich leicht an eine vegane Ernährung anpassen lassen.
  7. Denk auch schnelle Gerichte, Snacks und Leckereien! Du wirst nicht jeden Tag zwei Stunden in der Küche stehen wollen. Gerade unter der Woche muss ein veganes Gericht schnell und unkompliziert zubereitet sein. Also achte darauf, dass Du auch schnelle Gerichte in Deine Rezeptsammlung mit aufnimmst. Das Gleiche gilt für Snacks, damit Du Dich auch unterwegs vegan ernähren kannst. Wenn Du gern Süßes isst, dann kannst Du auch vegane Leckereien aus frischen Zutaten zubereiten.
  8. Mache Dich mit den Lebensmitteln vertraut, die in Deiner Region angebaut werden! Wenn Du saisonales Obst und Gemüse aus der Region einkaufst, profitierst Du nicht nur von frischen Lebensmitteln, sondern Du trägst auf diese Weise auch dazu bei, Deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

 

Ein Haustier vegan ernähren

Manche Veganer denken früher oder später darüber nach, auch ihre Haustiere vegan zu ernähren. Tiere sind jedoch keine Menschen und benötigen zum Teil eine völlig andere Zusammenstellung ihrer Nahrung. Zwar ist es richtig, dass auch ein Hund oder eine Katze in erster Linie bestimmte Nährstoffe braucht und es nicht unbedingt darauf ankommt, ob diese aus einem Tier oder einer Pflanze stammen. Du solltest allerdings auch bedenken, dass eine rein pflanzliche Ernährung, vor allem von einem obligaten Karnivoren (einem echten, also ausschließlichen Fleischfresser) wie der Katze, keine wirklich artgerechte Ernährung darstellt.

Anders als bei Deiner eigenen Ernährung triffst Du hier die Entscheidung für ein anderes Lebewesen, das auf Deine Fürsorge angewiesen ist. Wenn Du Dich dennoch entscheidest, Dein Haustier vegan zu ernähren, dann solltest Du Dich auf jeden Fall eingehend mit den Anforderungen der jeweiligen Tierart an ihre Ernährung auseinandersetzen und Dich mit einem auf Tierernährung spezialisierten Tierarzt oder einem Tierernährungsberater besprechen.

 

Die richtige Einstellung haben

Nicht jeder Mensch, dem Du begegnest, wird verstehen, warum Du Dich vegan ernähren willst. Der eine oder andere wird Deine Entscheidung vielleicht sogar als einen Angriff auf seine eigene Ernährungsweise ansehen. In solchen Momenten ist es wichtig, dass Du Dir die Meinung anderer Leute nicht zu sehr zu Herzen nimmst.

  1. Lass Dich nicht von der Meinung anderer Leute beeinflussen! Gelegentlich wirst Du es mit Menschen zu tun bekommen, die einfach nicht verstehen können oder wollen, warum Du Dich vegan ernähren willst. Wenn Sie Dir erzählen wollen, dass Du mit Deiner veganen Ernährung etwas grundsätzlich falsch machst, dann nimm Dir ihre Worte nicht zu Herzen. Du weißt, warum Du Dein Leben vegan gestaltest, und das ist es, worauf es wirklich ankommt!
  2. Lass Dir nicht von anderen Veganern einreden, dass Du etwas falsch machst! Vielleicht sind sie der Meinung, dass nur ein sofortiger Umstieg auf eine vegane Ernährung konsequent ist und dass Du Dir zu lange Zeit lässt. Oder sie sind überzeugt davon, dass ein Veganer keinen Honig essen darf, während Honig in Deinen Augen durchaus vegan ist. Wie Du Dich ernährst, ist Deine Entscheidung und liegt in Deiner Verantwortung. Lebe so vegan, wie Du es kannst und wie Du es für richtig hältst. Hör Dir die Ratschläge anderer Menschen an, fühle Dich aber nicht gezwungen, sie anzunehmen, wenn sie Deinen Überzeugungen widersprechen.
  3. Versuche nicht, anderen Menschen Deine Lebensweise aufzuzwingen! Genauso wenig, wie jemand anderes das Recht hat, über Deine Ernährung zu bestimmen, hast Du nicht das Recht, andere auf diese Weise zu behandeln. Wenn Du meinst, dass Du einen guten Tipp für jemanden hast, dann sprich ihn oder sie ruhig an. Aber versuche nicht, einen anderen Menschen dazu zu zwingen, Deine Ernährungsregeln zu übernehmen.
  4. Sei ein Vorbild für andere! Wenn Dir etwas daran liegt, einem bestimmten Menschen die Vorzüge des Veganismus zu vermitteln, dann ist es eine viel bessere Idee, ihm selbst als gutes Vorbild zu dienen. Zeig anderen, wie toll und vielseitig die vegane Küche ist und wie gut sie Dir tut. Auch wenn Deine Freunde und Familie nicht selbst vegan leben wollen, werden sie Dich so eher unterstützen und vielleicht auch selbst ein paar vegane Gerichte in ihren Speiseplan aufnehmen.
     

Neben der Ernährung gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten, um Dein Leben vegan zu gestalten. Von Mode und Kosmetik über Körperpflegeprodukte bis hin zu Reinigungs- und Waschmitteln gibt es heute kaum einen Bereich, der nicht auch über vegane Angebote verfügt. Und mit Vegan Strom kannst Du jetzt sogar bei der Energieversorgung auf einen veganen Partner vertrauen, der Dir bei der nachhaltigen Gestaltung Deines Lebens zur Seite steht.

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