Wohnungsnot, Klimakrise, Platzmangel – wer Antworten auf die Fragen unserer Zeit sucht, richtet den Blick fast automatisch in Richtung alternativer Lebensweisen. Getreu dem Motto „weniger ist mehr!“ machen Tiny Houses Minimalismus zum Programm und bieten eine moderne Lösung für moderne Probleme. Woher die Idee der winzigen Wohnräume stammt, welche Modelle es gibt und ob der boomende Wohnungstrend Tiny House wirklich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet, erfährst Du bei Vegan Strom!

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Das „Tiny-House-Movement“

Wachsender Wohlstand bedeutet wachsenden Wohnraum. In den USA der 2000er Jahre stieg deshalb die durchschnittlich genutzte Wohnfläche pro Person rasant an. Gedeckt wird so aber nicht nur der Bedarf nach Lebensraum, auch die gesteigerte Anhäufung materieller Güter erfordert den Ausbau der eigenen vier Wände. Alternativen zur unverhältnismäßigen Maximierung individueller Wohnflächen wurden deshalb zwar schon in den 1970er und 1980er Jahren diskutiert, großen Aufschwung erfuhr das „Tiny-House-Movement“ aber erst mit der weltweiten Finanzkrise ab 2007. Günstigeres, rohstoffarmes Bauen rückte wieder in den Fokus. Reduzierter Wohnraum bot dafür die geeignetste Ausgangslage. Seitdem verbreitet sich das Konzept winziger Häuser mit Wohnflächen von 15m² bis 45m² in den Industrienationen der Erde rasant und ist heute als boomender Wohntrend zu beobachten. Großprojekte wie das Quartier Vauban im Süden Freiburgs erproben deshalb auch in Deutschland den Nutzen effizienter Wohnraumverteilung in Kombination mit nachhaltigen Energietechnologien.

 

Wohntrend Tiny House: minimalistische Vielfalt

Tiny Houses sind Ausdruck einer alternativen Lebenshaltung, die dem ausufernden Konsumismus der Gegenwart finanzielle Rationalität und bewusste Bescheidenheit im Alltag entgegensetzt. Doch auch die Beweggründe zur Entscheidung für ein Tiny House können im Detail variieren. Deshalb findet man die minimalistischen Wohnräume in drei grundlegenden Varianten mit unterschiedlichen Vorzügen.

Maximale Flexibilität bietet das mobile Tiny House auf Rädern. Mit einer Straßenzulassung lässt sich das portable Zuhause frei bewegen und setzt dem Wunsch nach Freiheit keine Grenzen mehr.

Wenn die Möglichkeit zum einfachen Wohnortswechsel nicht zu den persönlichen Prioritäten zählt, bieten klassische, freistehende Tiny Houses allerdings die komfortablere Alternative. Sie sind etwas größer. Dank einer modularen Bauweise lassen sie sich gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Zu den neuesten Trends zählen hier moderne Containerhäuser, die durch das Recyclen von Schiffscontainern eine besonders ökologische Variante darstellen.

Wer dagegen einen Kompromiss zwischen herkömmlicher Wohnung und Tiny Houses sucht, findet die passende Antwort bei den sogenannten Small Houses. Die Minihäuser sind zwar deutlich größerer als ihre kleinen Geschwister, bieten aber immer noch einen wohlbalancierten Ausgleich zwischen notwendigem Bedarf und zusätzlichem Komfort.

 

Echte Nachhaltigkeit?

Neben finanziellen Faktoren spielt besonders das Wissen um die eigene ökologische Verantwortung eine große Rolle beim Wohntrend Tiny House. Für viele Menschen ist es deshalb wichtig, dass die kleinen Häuser auch in Sachen Nachhaltigkeit eine wirkliche Alternative darstellen. Dabei haben Tiny Houses einen grundlegenden Vorteil, denn prinzipiell gilt, dass eine geringe Wohnfläche auch mit einem geringerem CO2-Ausstoß einhergeht. Gründe dafür sind der niedrigere Rohstoffbedarf und die verminderte benötigte Heizwärme. Doch gerade letzte hängt vor allem von der Bauweise des Tiny House ab. Insbesondere die Dämmung ist von entscheidender Bedeutung, denn aufgrund der vergleichsweise großen Hüllfläche im Vergleich zum geringen Volumen verlieren Tiny Houses bei mangelnder Isolation viel Wärmeenergie über die Außenwände. Das Resultat ist ein hoher Heizwärmebedarf, der sogar den von energieeffizienten Altbauten übertreffen kann. Weil die Energie-Einsparverordnung nur für den Erstwohnsitz gilt, werden viele Tiny Houses mit unzureichender Wärmedämmung konstruiert, um gerade bei den kleinsten beweglichen Varianten möglichst viel Wohnraum zu gewinnen. Deshalb ist es auch beim Tiny House wichtig, auf eine klimafreundliche Bauweise zu achten, die einen nachhaltigen Unterhalt ermöglicht. Dann aber entpuppt sich der Wohntrend Tiny House als echte Möglichkeit für ein ökologisch bewusstes Leben.

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