Erkältungen lassen sich oft auf ganz natürlichem Wege auskurieren. Wer der schnelleren Genesung etwas auf die Sprünge helfen oder Symptome lindern will, kann zusätzlich zu einigen praktischen Hausmitteln greifen. Besonders einfach stockt man die Hausapotheke mit Mitteln gegen lästigen Husten auf. Vegan Strom zeigt, wie Du vorsorglich aus Spitzwegerich-Sirup den besten Hustensaft selber machen kannst.

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Heilpflanze Spitzwegerich

Spitzwegerich findest Du auf Wiesen, Feldrändern, Waldwegen oder Parkflächen. Der Plantagolanceolata, so der botanische Name, ist recht häufige Pflanze, sodass Du ihn beim Spazieren gehen leicht entdecken kannst. Schmal zulaufende Laubblätter, eine strahlige Blüte und Wuchshöhen bis zu 50 Zentimeter bestimmen das charakteristische Äußere des krautartigen Gewächses. Als medizinische Nutzpflanze ist der Spitzwegerich ein alter Bekannter: Schon seit der Antike nutzt man die Wirkstoffe des „Lungenblattls“ zur Behandlung von Atemwegsbeschwerden oder äußerlichen Hautentzündungen. Als Tee oder Presssaft zubereitet, wirkt die natürliche Arznei nachgewiesen reizlindernd und hustenlösend. Zerrieben kannst Du Spitzwegerich außerdem auch auf die Haut auftragen und so die Schmerzen von Insektenstichen oder Brennnesselkontakten lindern. Wegen seiner nützlichen Heilwirkung findet man Spitzwegerich in vielen pharmazeutischen Salben und Teemischungen. Dank seiner Häufigkeit kannst Du die Pflanze aber auch ganz einfach selbst für die Hausapotheke weiterverarbeiten.

 

Zutaten für DIY-Hustensaft aus Spitzwegerich

Als allererstes brauchst Du natürlich Spitzwegerich. Sammle etwa zwei Handvoll Blätter der Pflanze, die Du von Anfang April bis Ende August auf allerlei Grünflächen antreffen kannst. Gut geeignet sind hohe Pflanzen mit kraftvollem Wuchs. Zusätzlich werden ca. 250g Zucker, Zitronensaft sowie zwei Schraubgläser benötigt. Damit der Hustensaft vegan ist, kannst Du auf Extrazutaten wie Honig verzichten. Achte auch darauf, dass für den Zitronensaft keine langen Transportwege aus exotischen Exportländern anfallen. Zitrusfrüchte in Bio-Qualität erhältst Du im Supermarkt nämlich auch aus südeuropäischen Ländern wie Spanien oder Italien. Das war es auch schon: So simpel wie die Zutaten sind, lässt sich nun auch der Spitzwegerich-Hustensaft selber machen.

 

Hustensaft selbstgemacht

Nach der Zutatenbeschaffung geht es buchstäblich ans Eingemachte. Vorher solltest Du noch einmal überprüfen, ob die gesammelten Blätter wirklich sauber sind. Falls nicht, wasche sie ab und trockne sie anschließend. Danach schneidest Du die Blätter quer zur Längsfaser in kleinere Streifen mit denen der Boden des ersten Einmachglases zu etwa 1 Zentimeter bedeckt wird. Stelle sicher, dass das Glas sauber und desinfiziert ist – anderenfalls kann schnell Schimmel entstehen. Diese erste Schicht wird nun mit Zucker bedeckt, auf den Du eine zweite Schicht Spitzwegerich füllst. Führe die Prozedur abwechselnd fort, bis das Glas voll ist. Achte darauf, dass die letzte Schicht aus Zucker besteht und drücke den ganzen Inhalt noch einmal mit einem Löffel richtig gut fest.

Nun muss das Glas für zwei bis drei Monate an einem möglichst dunklen und ausgeglichen temperierten Ort gelagert werden, damit sich aus dem Zucker allmählich Sirup bilden kann. Diesen füllst Du schließlich in einen Topf, den Du wiederum in einen größeren mit erwärmtem Wasser stellst. Durch das Wasserbad soll sich der Hustensaft leicht erhitzen – allerdings nicht kochen. Jetzt noch Zitronensaft und etwa 20 Milliliter abgekochtes Wasser dazugeben, die Spitzwegerich-Sirupmischung durch ein Sieb in das zweite, sterilisierte Glas abfüllen – und fertig ist der selbstgemachte, vegane Spitzwegerich-Hustensaft! Im Kühlschrank gelagert, bleibt das Hausmittel lange haltbar. Sobald sich jetzt eine Erkältung einstellt und der Husten beginnt, nimmst Du mehrmals am Tag eine etwa teelöffelgroße Dosis Deiner DIY-Arznei ein.

Häufig lassen sich viele praktische Dinge ganz leicht selbst herstellen. Mehr Rezepte und Tipps für ein veganes Leben gibt es bei Vegan Strom!

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