Nachhaltig Leben: Tipps für die Küche

So gestaltest Du Deinen Küchenalltag nachhaltiger

Der eigene Haushalt ist unser Lebensmittelpunkt, hier verbrauchen wir Energie, hier produzieren wir Müll, hier leben wir. Und daher können wir hier logischerweise auch besonders viel tun, um nachhaltig zu leben. Tipps für die Küche, aber auch für den Einkauf, die Ernährung und das Energiesparen im Haushalt hat Vegan Strom hier für Dich zusammengestellt. Manches gebietet der gesunde Menschenverstand, auf anderes muss man erst einmal kommen: Lies nach und schau, welche von unseren Küchen-Tipps für nachhaltiges Leben für Dich infrage kommen.

 

Energiespartipps für die nachhaltige Küche

Gerade beim Energiesparen gibt es viele einfache Tipps für nachhaltiges Leben in der Küche. Das meiste versteht sich im Grunde von selbst. Hier nennen wir Dir ein paar einfache, aber wirkungsvolle Tricks:

  1. Waschmaschine und Geschirrspüler erst einschalten, wenn sie auch voll sind. Halbleere Maschinen verbrauchen unnötig Strom und Wasser. Außerdem solltest Du ein möglichst sparsames Programm wählen und Wäsche bei 30 Grad und ohne Vorwäsche waschen. Trocknen tut sie übrigens sehr energiesparend auf der Leine.
  2. Lege beim Kochen einen Deckel auf den Topf. So wird der Inhalt schneller heiß und Du sparst Strom. Wähle außerdem die Kochplatte passend zur Größe des Topfes.
  3. Lasse Speisen erst abkühlen, bevor Du sie in den Kühlschrank stellst. Sonst muss der Kühlschrank unnötig viel arbeiten, um die Kühltemperatur wieder zu erreichen.
  4. Verzichte darauf, den Backofen vorzuheizen. Stelle deine Gerichte einfach gleich in den Ofen, wenn Du ihn anschaltest. Das spart Strom und Geld.
  5. Koche Wasser im Wasserkocher vor und gieße es dann in den Topf, wenn Du zum Beispiel Nudeln kochen willst. Denn der Wasserkocher ist sparsamer als die Herdplatte.

 

Nachhaltig leben – Tipps für die saubere Küche

Sauber soll die Küche sein, aber auch hierbei kann man umweltbewusst und nachhaltig handeln. Es muss keine aggressive Chemie sein. Viele Reinigungsmittel kannst Du selbst machen, und die guten alten Hausfrauentricks solltest Du auch nicht unterschätzen.

  1. Mit der Allzweckwaffe Natron (Natriumhydrogencarbonat, Hauptbestandteil von Backpulver) kannst Du wunderbar Deinen Backofen und Abflussrohre reinigen, es hält Ameisen fern, neutralisiert schlechte Gerüche und vieles mehr. Kaufen kannst Du Natron im Supermarkt oder in der Drogerie – meist in nachhaltigen Päckchen aus Papier.
  2. Nachhaltiges Spülmittel kannst Du beispielsweise aus Efeu oder Kastanien selbst herstellen. Die Blätter enthalten Saponine, die für den Schaum sorgen.
  3. Essigreiniger ersetzt viel Chemie, beugt Schimmel vor und beseitigt schlechte Gerüche. Du kannst ihn aus Essigessenz und Wasser einfach selbst machen.
  4. Oft reichen Wasser und ein neutrales Reinigungsmittel. Spezialchemie für 100 verschiedene Anlässe ist in der Regel nicht nötig.
  5. Achte auf die Umweltverträglichkeit, wenn Du Reinigungsmittel kaufst.Viele Tenside sind für Wasserorganismen giftig und für Bakterien teilweise nur schwer abbaubar. Greife daher – sofern unbedingt nötig – zu Reinigungsmitteln mit biologischen Tensiden.
  6. Benutze einfach mal wieder den guten alten Lappen aus Stoff anstatt Kunststofftücher oder Papiertücher. Nach ein paar Tagen kommt er in die Wäsche – und ist wieder sauber und einsatzbereit.

 

Nachhaltig leben –und einkaufen: Tipps für die Küche

Viel Müll entsteht beim Einkaufen: Plastiktüten, Verpackungen und leider immer wieder Reste, die weggeworfen werden. Es ist aber ganz einfach, auch hier auf Nachhaltigkeit zu achten.

  1. Nimm einen Stoffbeutel oder einen Rucksack mit, dann brauchst Du keine Plastiktüten.
  2. Kaufe möglichst viel unverpackte Ware, beziehungsweise große Packungen. Verzichte auf einzeln eingeschweißte oder verpackte Produkte
  3. Kaufe Obst und Gemüse lose oder verwende ein Netz. Dann brauchst Du im Normalfall keine Plastiktüten. Hast Du doch einmal vergessen, Deine eigenen Tragemöglichkeiten einzupacken, dann greife lieber zur Papiertüte als zur Plastik-Variante.
  4. Plane Deinen Einkauf nach Bedarf, damit nicht am Ende Lebensmittel schlecht werden und im Müll landen.
  5. Kaufe Mehrwegprodukte, also auch Milch und Joghurt aus dem Glas. Verwende dauerhafte Helfer wie Kaffeefilter aus Metall statt aus Papier. Ein absolutes No-Go sind übrigens Kaffeekapseln: Sie verursachen tonnenweise Müll. (Außerdem ist der Kilopreis für den Kaffee unverhältnismäßig hoch!)

 

Nachhaltigkeit bei der Ernährung

Auch in Sachen Ernährung lässt sich viel tun im Hinblick auf eine nachhaltige Küche. Tipps für gutes Leben und Essen hat Vegan Strom hier für Dich zusammengestellt.

  1. Iss weniger Fleisch. Je weniger Fleisch Du konsumierst, desto nachhaltiger ist Deine Ernährung. Ob vegetarisch oder gleich vegan – so kannst Du viel für Umwelt und Klima tun. Denn Fleischproduktion und Massentierhaltung sind das Gegenteil von Nachhaltigkeit: Sie sind Raubbau und Verschwendung.
  2. Mit Food Sharing kannst Du Lebensmittel retten, die sonst in Bäckereien, Supermärkten oder Restaurants im Müll gelandet wären. Auf toogoodtogo.de und mit der dazugehörigen App erfährst Du, welche Betriebe in Deiner Nähe mitmachen und wie Du selbst mitmachen kannst.
  3. Lagere Deine Lebensmittel richtig, damit sie länger halten und verbrauche Deine Reste.
  4. Trinke Leitungswasser. Wasser aus Plastikflaschen ist pro Liter mehr als 20 Mal so teuer, Du musst es nach Hause schleppen und den Müll entsorgen. Die Qualität des Leitungswassers ist in Deutschland überdies oft besser als die von Mineralwasser. Besonders problematisch wird es, wenn man als Wirtschaftsfaktor einbezieht, dass für Mineralwasser Trinkwasserquellen privatisiert und kommerzialisiert werden. Dies führt in vielen Ländern (etwa in Afrika und Asien) zu großen Problemen, Konflikten und Kritik an Lebensmittelkonzernen.
  5. Setze auf Lebensmittel aus der Region, anstatt Produkte zu kaufen, die um die halbe Welt gereist sind. Der Blick auf die Herkunftsangabe sollte zum Automatismus werden. Manches wie Kaffee oder Kakao wächst bei uns leider nicht. In diesem Fall solltest Du zumindest auf ein Bio- und ein Fairtrade-Label achten.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Wer erst einmal anfängt, über nachhaltiges Leben nachzudenken, findet Tipps für die Küche und alle anderen Lebensbereiche, wo er nur hinblickt. Fang mit kleinen Dingen an und sensibilisiere Dich und andere für dieses Thema! Ein erster Schritt, der ganz einfach ist: Wechsele Deinen Stromanbieter! Mit Ökostrom setzt Du ein Zeichen für die Umwelt und forderst Nachhaltigkeit und Achtsamkeit auch vom Energiesektor. Wir von Vegan Strom gehen sogar noch einen Schritt weiter. Unser Strom ist mehr als öko: Er ist vegan! Mit uns kommt nur Energie aus Deiner Steckdose, die ohne Tierleid erzeugt wurde – dank Solarenergie, Gezeitenkraft und Geothermie. Worauf wartest Du noch? Wechsle jetzt!

Nicht nur in der Küche, sondern in Deinem gesamten Haus kannst Du jede Menge tun, um nachhaltiger zu leben. Erfahre viele weitere Tipps und Tricks im Vegan Strom-Magazin.

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