Was soll das eigentlich genau sein: „Nachhaltig leben“? Zu konkreten Tipps für den Alltag kommen wir gleich, aber erst soll die Idee dahinter erklärt werden: Im Duden wird Nachhaltigkeit als „längere Zeit anhaltende Wirkung“ beschrieben. Es geht also nicht um schnell verpuffende Effekte – auch in übertragenem Sinne –sondern um Dauerhaftigkeit und sinnvolle, lange Nutzung. In Bezug auf das Leben, den Alltag und die Umwelt heißt das, alle nötigen Aspekte zu verbinden, um auch in Zukunft ein Leben auf unserer Erde zu ermöglichen.

Vieles haben wir selbst in der Hand und müssen dies auch selbst in die Hand nehmen. Neben dem „großen Ganzen“, das wir so gerne der Politik überlassen, geht es nämlich konkret um unseren eigenen Lebensstil und unsere eigene Konsumauffassung. So ist es an Dir selbst, umzudenken und nachhaltig zu leben: Konkrete Tipps für den Alltag hat Vegan Strom für Dich zusammengestellt.

 

Warum nachhaltig leben?

Wenn jeder einzelne über seinen Lebensstil nachdenkt und sich nachhaltig verhält, können wir gemeinsam vielen Umweltproblemen entgegenwirken. Zu den drängenden Fragen der aktuellen Zeit gehören so wichtige Schlagwörter wie Klimawandel, Artensterben, Hunger in der Welt, Plastikmüll in der Umwelt, und Ausbeutung der Natur wie Überfischung der Meere, Luftverschmutzung, Abholzung der Wälder, Bodenerosion und Wasserknappheit. Mit kleinen Schritten kann jeder dazu beitragen, dass Arten gerettet, Verschmutzung eingedämmt und das Klima geschont wird.

 

Nachhaltig leben – 15 Tipps für den Alltag

Manches kannst Du Dir kaufen, manches kannst Du selbst machen und manches betrifft vor allem Deine Einstellung und Dein Verhalten im Alltag. 15 wichtige Tipps für nachhaltiges Leben im Alltag findest Du hier:

  1. Stelle Dinge selbst her anstatt neu zu kaufen. So vermeidest Du Müll und weißt genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Spül- und Waschmittel oder Kosmetika lassen sich selbst machen, aber auch Möbel und Deko.
  2. Benutze Mehrfach- statt Einwegprodukte. Das gilt für den Strohhalm genauso wie für den Einkaufsbeutel, Coffee-to-go-Becher oder schreckliche Erfindungen wie Einweg-Grills.
  3. Repariere, anstatt wegzuwerfen. Damit schonst Du Ressourcen und kannst einiges lernen. Dazu gehört auch, reparierte Dinge zu kaufen, wie beispielsweise ein gebrauchtes Smartphone. Es ist auch aus ethischer Sicht nachhaltig, die Arbeit, die in einem Gegenstand steckt, und das Material, aus dem er ist, wertzuschätzen.
  4. Hinterfrage Deinen Konsum. Du sollst nicht auf alles verzichten, aber frage Dich doch ruhig vorm Zugreifen: „Brauche ich das wirklich?“. Weniger ist manchmal mehr – das Konzept des Minimalismus kann viel für Deinen inneren Frieden tun.
  5. Unterstütze Aktionen wie Petitionen oder CleanUps. Nimm nicht alles hin, sondern bilde Dir eine Meinung und tue sie kund.
  6. Sage auch mal „nein“. Lehne den Gratis-Kuli, den Flyer oder das Plastik-Gadget, das Dir jemand in der Fußgängerzone in die Hand drücken möchte, ruhig ab. Ein „Bitte keine Werbung einwerfen“-Kleber vermeidet unnötiges Altpapier.
  7. Wechsele schleunigst zu einem Ökostromanbieter. Dann bist Du sicher, dass Dein Strom aus Erneuerbaren Energien stammt, die Umwelt und Klima schonen. Unser Vegan Strom ist übrigens außerdem noch tierfreundlich!
  8. Kaufe nachhaltig ein. Achte darauf, nicht mehr zu kaufen, als Du brauchst. Kaufe möglichst lose Artikel und nicht einzeln verpackte Kekse oder Joghurtbecher, bei denen weniger Joghurt drin als Becher dran ist.
  9. Im Haushalt, in der Küche und beim Kochen lassen sich viel Energie und Müll sparen. Hier gibt es großes Einsparpotential.
  10. Mache Dir Gedanken zu Deiner Ernährung. Verzichte möglichst auf Fleisch und versuche es auch mal mit veganer Kost. Koche selbst mit frischen regionalen Zutaten und plane so, dass am Ende nichts im Mülleimer landet.
  11. Auch bei der Körperpflege und im Badezimmer lässt sich mit einfachen Tipps für den Alltag viel für nachhaltiges Leben tun. Verzichte auf Einwegprodukte, lass die Dusche nicht zu lange laufen, stelle Kosmetik selbst her.
  12. Überdenke Dein Mobilitätsverhalten. Muss es das Auto sein? Fahrradfahren hält fit, tut gut und ist auf Strecken bis fünf Kilometer in der Stadt kaum langsamer als ein Auto, das auch noch geparkt werden muss. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nachhaltiger als das eigene Auto. Bilde Fahrgemeinschaften. Verzichte aufs Fliegen.
  13. „Fast Fashion“ ist leider der Mode-Trend. Gerade bei Kleidung lohnt es sich, auf Qualität zu achten und die Artikel pfleglich zu behandeln. Nachhaltig für Umwelt und Geldbeutel ist auch Second-Hand-Mode. Dank ebay, Flohmärkten und Second-Hand-Shops findest Du günstig gebrauchte Mode aller Stilrichtungen.
  14. Organisiere Deine Arbeit und Deine Finanzen nachhaltig. Das betrifft die Ausübung Deiner Arbeit, die Nutzung von (Computer-) Technik und Ressourcen, die Anschaffung von Geräten und Möbeln, aber auch die Frage, bei welcher Bank Du Dein Konto eröffnest.
  15. Lebe anderen die Grundsätze des nachhaltigen Lebens im Alltag vor, gib Tipps, wenn sie gefragt sind und überzeuge mit Hintergrundwissen.

All diese Tipps für nachhaltiges Leben im Alltag scheinen viel und schwierig umzusetzen. Aber keine Angst, Du sollst nicht Dein Leben von heute auf morgen umkrempeln. Wichtig ist, dass Du Dir Gedanken machst, schaust, was Du verwirklichen kannst und einen Lernprozess bei Dir selbst und vielleicht auch bei anderen anstößt. Auch kleine Schritte helfen, und je mehr dabei mitmachen, desto größer ist die Wirkung! Du darfst also gern das mit dem Stromanbieter weitersagen: Vegan Strom kommt bei der Energieerzeugung ohne Tierleid aus. Bei uns werden Achtsamkeit und Nachhaltigkeit großgeschrieben.

Übrigens noch mehr Tipps zu einem nachhaltigen Leben in den einzelnen Zimmer Deiner Wohnung bzw. Deines Hauses findest Du im Magazin von Vegan Strom.

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