Keimsprossen und Microgreens (zu Deutsch: Mikrogrün) gelten als wahre Energiebündel, denn sie enthalten mehr Vitamine, Spurenelemente und Mineralien als ausgewachsene Pflanzen. Sie eignen sich perfekt zum Verfeinern von Salaten und Brotaufstrichen oder zur Zubereitung von Smoothies. Mit wenig Aufwand züchtest Du Gesundes auf dem Fensterbrett einfach selbst. Microgrün und Sprossen weisen ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf und sind noch dazu ein schöner Blickfang in jeder Küche. Im Vegan Strom-Magazin lernst Du das Superfood näher kennen.

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Geballte Vitamine und Nährstoffe in Keimen und Minipflänzchen

Bockshornklee, Senfkörner, Radieschen, Linsen, Mungobohnen, Brokkoli – es gibt jede Menge Gemüsepflanzen und Hülsenfrüchte, deren Sprossen und Microgreens Du bequem auf der Fensterbank oder dem Balkon züchten kannst. Bei Sprossen handelt es sich um den jungen Austrieb von Saatgut, der schon nach zwei bis vier Tagen Wachstum bereit zum Verzehr ist und mitsamt den Wurzeln gegessen wird. Microgreens wachsen etwas länger und werden nach circa einer Woche geerntet, wenn sie das zweite und dritte Keimblatt bekommen. Man schneidet sie einfach über der Wurzel ab. Alle Sprossen und Microgreens vereint, dass sie sehr gesund sind und jede Menge Vitamine, Proteine und Mineralstoffe enthalten. Viele dieser Nährstoffe schlummern schon im Samen, bilden sich aber erst durch dessen Kontakt mit Wärme, Feuchtigkeit und Sauerstoff so richtig heraus. So steigt nachweislich bei bestimmten Sprossenarten binnen 72 Stunden der Vitamin-C-Gehalt um 700 Prozent. Für Vegetarier und Veganer besonders interessant: Sprossen und Microgreens enthalten ebenfalls lebenswichtiges Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium und Kalium.

 

Ernte Gesundes vom Fensterbrett – mit eigenen Microgreens und Sprossen

Die kleinen Sprossen-Keimlinge selbst zu züchten, ist ganz einfach. Du brauchst dafür weder Substrat noch Erde, lediglich feuchtes Küchenpapier oder Watte. Auch so genannte Sprossenboxen eignen sich zur Aufzucht perfekt. Dabei stapelst Du bis zu vier Boxen übereinander. In die obere Box gibst Du Wasser, das in die anderen Boxen sickert und Deine Sprossensamen befeuchtet. In der unteren Box landet das überschüssige Wasser. Microgreens benötigen hingegen zum Wachsen Erde und in vielen Fällen Tageslicht. Du kannst dafür spezielle Anzuchtschalen kaufen oder jede andere flache Art von Schale verwenden, etwa eine alte Auflaufform oder einen Pflanztopfuntersetzer. Fülle die Schale zwei Zentimeter hoch mit Anzuchterde und säe die Samen möglichst dicht aus. Besprühe sie anschließend mit Wasser und decke die Schale mit Klarsichtfolie ab. Dunkelkeimer bedeckst Du am besten mit einer dünnen Schicht Erde oder einer zweiten Schale. Eine warme Fensterbank ist als Standort perfekt. Zweimal am Tag solltest Du die Microgreens lüften und mit Wasser besprühen. Zeigen sich erste Keime, kannst Du die Abdeckung entfernen.

 

Große Geschmacksvielfalt und das dekorative i-Tüpfelchen auf vielen Gerichten

Sprossen und Microgreens sind nicht nur tolle Nährstofflieferanten. Sie schmecken auch köstlich und zwar je nach Art ganz verschieden. Hier einige beliebte Sprossen und Microgreens im Überblick:

  • Brokkoli: Seine Sprossen und Microgreens enthalten krebshemmende Schwefelverbindungen. Mit ihrem feinwürzigen Geschmack eignen sie sich besonders gut für verschiedene Gemüsegerichte, Salate und Fisch.
  • Linsensprossen: Diese sind reich an den Vitaminen B1 und B2 sowie an Folsäure, Zink und Eisen. Ihr feines Aroma gibt Aufläufen, Eintöpfen und Pfannengerichten einen besonderen Pfiff.
  • Alfalfasprossen (Luzernenklee): Neben allen acht essentiellen Aminosäuren enthalten sie Vitamin A, B2, C und D sowie viel Magnesium und Eisen. Vom Geschmack her sind sie mild-herb, besonders passend zu Salaten, Fisch und als Brotbelag.
  • Rote Bete: Ihre jungen Keimlinge und Mikro-Pflänzchen haben viel Folsäure und schmecken leicht erdig. Mit Salaten und Gemüsegerichten harmonieren sie perfekt und sind wegen ihrer roten Farbe auch als Deko beliebt.
  • Mungobohnen: Mit jeder Menge Vitamin A, B1, B2, B3, B12, C und E sowie Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor sind sie wahre Energiespender. Sie passen mit ihrem milden, knackigen Geschmack besonders gut zu Pfannengerichten, Suppen und Salaten.

Darüber hinaus eignen sich auch Amaranth, Basilikum, Brunnenkresse, Erbsen, Fenchel, Mangold. Minze, Möhren, Radieschen, Rucola und Senf ganz hervorragend für die Mikrozucht zuhause. Wenn Du Veganer bist, sollte Gesundes von der Fensterbank, also Microgreens und Sprossen, neben gängigen Küchenkräutern idealerweise zu Deiner Ernährung gehören. Doch auch in anderen Bereichen Deines Lebens kannst Du Achtsamkeit in den Mittelpunkt rücken, beispielsweise bei Deiner Energieversorgung. Denn als Veganer sollte es Dir nicht egal sein, welcher Strom aus Deiner Steckdose kommt. Mit Vegan Strom bist Du auf der sicheren Seite. Wir achten bei unserer Energiegewinnung nicht nur auf den Umweltaspekt, sondern stärken gleichzeitig das Tierwohl. Konkret bedeutet das, dass wir nur auf solche Energiequellen setzen, die weder Tiere noch deren Lebensräume gefährden. Unser Strom wird aus der Kraft der Sonne, der Gezeiten und der Erdwärme gewonnen. Zeige auch Du mit einem Wechsel zu Vegan Strom, dass Dir sowohl die Umwelt als auch die Tiere am Herzen liegen. Unterstütze aktiv die tierfreundliche Energiewende!

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