Laut Statistik grillt ein deutscher Haushalt 13-mal pro Jahr – meist mit Holzkohle, die leider auch am klimaschädlichsten ist. Oft sind den Holzkohlesäcken Tropenhölzer beigemischt, die aus abgeholzten Regenwäldern stammen. Hinzu kommt, dass beim Verbrennen Kohlenmonoxid und Feinstaub freigesetzt werden, was die Umwelt zusätzlich belastet. Mit alternativem Brennmaterial oder Gas- bzw. Elektrogrills kannst Du Deinen ökologischen Fußabdruck verbessern. Nicht zuletzt setzt Du auch mit Deinem Grillgut ein Zeichen für den Klimaschutz, denn es gibt außer Fleisch und Wurst noch viel mehr, das Du super auf dem Grill zubereiten kannst. Wie Du den Kohleausstieg auf dem Rost schaffst und nachhaltig grillen kannst, erfährst Du im Magazin von Vegan Strom.

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Heimische Holzkohle und pflanzliche Alternativen

Das Grillen mit Holzkohle ist hierzulande die am weitesten verbreitete Methode. Sie erscheint auf den ersten Blick umweltfreundlich, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Was viele Grillfreunde nicht wissen: Einen Großteil der handelsüblichen Holzkohle bildet Tropenholz. Dieses stammt meist aus Südamerika und nicht selten aus Regenwäldern, die für das Weltklima und die Artenvielfalt eine tragende Rolle spielen. Leider lässt sich auf der Verpackung dieser Holzkohle selten nachprüfen, woher das Holz stammt. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, nur zertifizierte Holzkohle zu kaufen. Wenn Du Wert auf nachhaltige Waldwirtschaft und heimisches Holz legst, solltest Du bei der Wahl Deiner Holzkohle auf das FSC- und das Naturland-Siegel achten. Diese werden von NABU und BUND empfohlen. Das DIN-Prüfzeichen zeigt im Übrigen nur an, dass keine Schadstoffe wie Erdöl, Pech oder Kunststoffe in der Holzkohle enthalten sind.

Um den Ausstoß von Kohlenmonoxid zu reduzieren, kannst Du beim Grillen auf verschiedene Kohle-Alternativen zurückgreifen. Eine davon bilden holzfreie Grillbriketts, die aus Abfällen der Olivenölproduktion gepresst werden. Sie erzeugen mehr Hitze beim Verbrennen, stoßen aber 30 Prozent weniger Kohlenmonoxid aus als Holzkohle. Als Grillmaterial ebenfalls gut geeignet sind so genannte Maisspindeln, die Überbleibsel von Maiskolben, von denen die Körner entfernt wurden. Die Rauchentwicklung ist hier deutlich geringer, gleichzeitig werden sie viel heißer als Holz. Auch beim Anzünden Deines Grills kannst Du auf Nachhaltigkeit setzen. Spiritus und chemische Grillanzünder sollten tabu sein. Nutze stattdessen Wellpappe, die Du in Pyramidenform faltest. Sie ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern Du erzeugst damit auch einen Kaminzugeffekt, der das Feuer schneller entfacht. Mit dem Kohleausstieg auf dem Rost grillst Du nachhaltiger und trägst Deinen Teil zum Klimaschutz bei.

 

Grills mit guter Klimabilanz: Holzkohle, Gas oder elektrisch?

 

Natürlich kannst Du auch schon mit der Wahl Deines Grills auf Nachhaltigkeit achten. Soll es ein Holzkohlegrill sein, entscheide Dich für ein langlebiges, qualitativ hochwertiges Modell, das idealerweise in Deutschland produziert wird. So gehst Du sicher, dass die Transportwege kurz sind und das Gerät unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurde. Doch auch zum Holzkohlegrill gibt es inzwischen umweltfreundlichere Alternativen, denn Ruß und Feinstaub sind leider unangenehme Begleiterscheinungen des Kohlegrills. Ein mit Ökostrom betriebener Elektrogrill hat hier eine weitaus bessere Klimabilanz. Auch, wenn Du Dich für einen Gasgrill entscheidest, erfolgt das Grillen deutlich sauberer als mit Holzkohle. Der Grill ist bereits nach zehn Minuten heiß und kann außerdem im Anschluss an das Grillvergnügen leichter gereinigt werden. Nutzt Du beim Grillen Biogas, ist der CO2-Ausstoß um einiges geringer als bei der Verbrennung fossiler Energien. Unbedingt verzichten solltest Du auf Einweggrills, denn diese verursachen zusätzlich auch noch Müll.

 

Wenn Du Dein Grillgut bisher in Alu-Folie gewickelt hast, um es auf dem Grillrost zu braten: Verzichte in Zukunft besser darauf. Pflanzenblätter, etwa Kohl, Mangold oder Rhabarber eignen sich hervorragend als natürliche Grillschalen. Wage den Kohleausstieg auf dem Rost – nachhaltig grillen lohnt sich gleich mehrfach.

 

Bio oder fleischfrei auf dem Grill, Vegan Strom aus der Steckdose

 

Man mag es kaum glauben, aber: Fleisch und Wurst sind beim Grillen für bis zu 90 Prozent des ökologischen Fußabdrucks verantwortlich. Möchtest Du darauf nicht gänzlich verzichten oder hast Du Gäste, die gern ein saftiges Steak, ein zartes Stück Geflügel oder eine pikante Bratwurst essen: Kaufe unbedingt regionale Bio-Qualität. Auch bei Fisch solltest Du auf entsprechende Öko-Zertifizierungen achten. Für Vegetarier und Veganer halten einschlägige Blogs oder Rezepte-Seiten genügend Vorschläge für fleisch- bzw. tierproduktfreies Grillgut bereit. Ob verschiedene Grillkäsevarianten, Gemüsespieße, Maiskolben oder Bratlinge – bestimmt findest Du für den nächsten Grillabend ein paar tolle Anregungen.

Wenn Dir der Tierschutz am Herzen liegt, kannst Du übrigens auch in anderen Lebensbereichen einiges dafür tun, beispielsweise durch die Wahl Deines Stromanbieters. Wir von Vegan Strom achten darauf, dass bei der Energiegewinnung das Tierwohl nicht gefährdet wird. Deshalb beziehen wir unseren Strom ausschließlich aus Photovoltaik, Gezeitenkraft und Erdwärme. Dabei kommen die Tiere weder zu Schaden, noch werden sie in ihren natürlichen Lebensräumen gestört. Mach mit – der Wechsel zu Vegan Strom rettet Tierleben, ist nachhaltig und funktioniert ganz unkompliziert!

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