Wer das Glück hat, einen Hund in seinem Leben zu haben, kennt die Situation: Der Vierbeiner verrichtet sein Geschäft – und anschließend muss das Häufchen entsorgt werden. Doch wie geht man dabei am besten vor? Die meisten Menschen verwenden in diesem Fall konventionelle Plastiktütchen aus dem Supermarkt. Doch auch bei Hundekotbeuteln gibt es nachhaltige Alternativen. Welche das sind und auf was Du in jedem Fall achten solltest, erfährst Du bei Vegan Strom.

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Deshalb sind konventionelle Hundekotbeutel schlecht für die Umwelt

Mittlerweile ist in den meisten Städten und Gemeinden gesetzlich festgelegt, dass Hundehalter die Hinterlassenschaften ihres tierischen Freundes entsorgen müssen – ansonsten drohen Bußgelder. In Erfurt und Berlin gibt es sogar eine Hundekotbeutel-Mitführpflicht. Oftmals verwenden Herrchen und Frauchen dazu kleine Plastiktütchen. Das ist zwar praktisch – dafür aber wenig nachhaltig, denn bei den meisten Hundekotbeuteln handelt es sich um Einwegprodukte, die aus Polyethylen, also auf Basis des nicht nachwachsenden Rohstoffs Erdöl, hergestellt werden.

Etwa 500 Millionen dieser kleinen Tütchen werden allein in Deutschland pro Jahr verbraucht – und diese verursachen eine ansehnliche Menge Müll. Da dieser nicht recycelt werden kann, landen Hundekotbeutel – auch bei ordnungsgemäßer Entsorgung – erst im Restmüll und anschließend in einer Müllverbrennungsanlage. Zudem besteht die Problematik, dass einige Hundebesitzer die Beutel nicht einmal zur Mülltonne bringen, sondern der Einfachheit halber gleich im nächsten Gebüsch „entsorgen“. Da Kunststoff nicht biologisch abbaubar ist und nur sehr langsam zersetzt wird, landet so eine Menge Mikroplastik in der Umwelt.

Um dies zu vermeiden, gibt es nachhaltige Alternativen für Hundekotbeutel. Eins jedoch vorweg: Selbst wenn es Dir gelingt, die Hinterlassenschaften Deines Vierbeines zu entsorgen, ohne die Umwelt zu belasten – in die Biotonne oder auf den Kompost darf das Ganze dennoch nicht! Hundekot kann Parasiten und Krankheitserreger wie Bakterien und Würmer enthalten. Werden die Rückstände des Biomülls nach Kompostierung oder Vergärung auf den Feldern ausgebracht, können die Schädlinge wieder in die Nahrungskette gelangen und gefährden so Menschen und Tiere. Hundekot – ob mit oder ohne Beutel – gehört also stets in den Restmüll!

 

Hundekotbeutel: nachhaltige Alternativen im Überblick

Für alle, die auch bei der Entsorgung von Hundehaufen Wert darauf legen, die Umwelt möglichst wenig zu belasten, stehen verschiedene nachhaltige Alternativen für Hundekotbeutel zur Verfügung. Unter anderem hast Du die Wahl zwischen folgenden Optionen:

  • Hundekotbeutel aus Bio-Plastik: Bei Bio-Plastik handelt es sich entweder um Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrohr oder um biologisch abbaubaren Kunststoff. Zwar ist beides eine deutlich nachhaltigere Alternative zu konventionellen Hundekotbeuteln, vollkommen umweltfreundlich ist dies aber dennoch nicht. Denn Plastik aus nachwachsenden Materialien ist nicht zwangsläufig biologisch abbaubar, biologisch abbaubares Plastik ist nicht immer aus nachwachsenden Materialien. Zudem ist es oft nicht möglich, abbaubaren Kunststoff von normalem zu unterscheiden – er wird deshalb in Kompostieranlagen meist mit aussortiert.
  • Hundekotbeutel aus recyceltem Plastik: Recycling-Kunststoff spart eine Menge Ressourcen und CO2-Emissionen. Oftmals ist es jedoch schwierig, Plastik komplett aus recyceltem Material herzustellen.
  • Hundekotbeutel aus Papier: Die nachhaltigste Alternative, die Du käuflich erwerben kannst, sind Hundekotbeutel aus Papier. Diese können erheblich besser ökologisch abgebaut werden als Plastik. Besonders umweltfreundlich wird es, wenn es sich um Recycling-Papier handelt.
  • „Selbstgemachte“ Hundekotbeutel aus Müll und Blättern: Sieh Dich an der Stelle, an der Dein Hund sein Geschäft verrichtet hat, einfach nach geeignetem Müll um, mit dem Du das Häufchen aufnehmen kannst. Auf diese Weise verwendest Du nicht extra ein neues Produkt (spart Ressourcen und CO2!) und sorgst zudem noch dafür, dass weniger Abfall in der Umwelt herumliegt. Auch große Blätter – zum Beispiel von Platanen – sind geeignet. Am besten funktioniert diese Vorgehensweise natürlich, wenn sich ein Mülleimer in direkter Umgebung befindet, sodass Du alles schnell entsorgen kannst.

 

Wie Du siehst, sind die meisten Alternativen für Hundekotbeutel zwar ein wenig besser für die Umwelt als konventionelle Plastiktüten – zu 100 Prozent nachhaltig sind sie aber dennoch nicht. Vor allem das Problem der Entsorgung bleibt bestehen. Hundekotbeutel, die die Umwelt nicht belasten, können wir von Vegan Strom Dir zwar nicht bieten – dafür aber nachhaltigen Strom, der noch dazu vollkommen tierleidfrei hergestellt und transportiert wird. Dazu greifen wir bei unserem Strommix ausschließlich auf Solarenergie, Geothermie und Gezeitenkraft zurück. Mit einem Wechsel zu Vegan Strom leistet Du einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und schützt zudem Tiere und Umwelt. Setz Dich am besten noch heute mit uns in Verbindung!

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