Heizungen gehören zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt, gleich ob in der Wohnung oder im eigenen Haus. Wer falsch heizt, verschwendet Energie und zahlt zusätzlich auch noch unnötig viel Geld. Wer sich aber ein paar Gedanken macht und auf bestimmte Details achtet, kann Fehler vermeiden, schont die Umwelt und spart auch noch Heizkosten. Bei Vegan Strom kannst Du nachlesen, welches häufige Heizfehler sind und wie Du sie vermeidest.

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Heizfehler vermeiden: 1. Heizkörper nicht zubauen

Der Heizkörper sollte nicht verdeckt werden. Dies gehört zu den häufigen Heizfehlern. Aber auch wenn er vielleicht nicht zu den schönsten Deko-Objekten im Raum gehört, muss der Heizkörper frei bleiben. Stelle kein Sofa davor und decke ihn nicht mit Vorhängen ab, denn dann staut sich die Wärme und kann sich nicht im Raum verteilen. Die Heizung heizt weiter, wärmt aber nicht richtig.

 

Heizfehler vermeiden: 2. Heizung nicht ganz abschalten

Es ist besser, die Heizung nur runterzudrehen anstatt sie ganz abzuschalten. Auch nachts oder wenn Du tagsüber nicht da bist, ist dies sparsamer. Denn wenn Du die Heizung ganz ausmachst, kühlen Räume, Wände und Möbel stark ab. Dann muss umso mehr geheizt werden, um sie wieder aufzuwärmen.

 

Heizfehler vermeiden: 3. Thermostat richtig lesen und nutzen

Damit es im Zimmer schneller warm wird, drehen manche den Thermostat auf Stufe 5. Aber so funktioniert er nicht: Der Heizkörper heizt nicht schneller auf, er heizt nur länger, um insgesamt eine höhere Raumtemperatur zu erreichen. Denn die Stufe gibt die Raumtemperatur an, bis zu der der Heizkörper weiter heizt. Das Sternchen steht dabei lediglich für den Frostschutz, Stufe 1 entspricht etwa 12 °C Raumtemperatur, Stufe 2 etwa  16°C, Stufe 3 rund 20°C. Bei Stufe 4 und Stufe 5 heizt die Heizung weiter bis es 24 oder gar 28 °C im Raum sind. Das ist in der Regel nicht nötig, und hier verbirgt sich ein sehr häufiger Heizfehler, der richtig ins Geld geht.

Jedes Grad mehr im Raum verursacht circa sechs Prozent mehr Heizkosten. Heizt Du also Dein Zimmer auf 24 statt auf 20 Grad, musst Du mit 24 Prozent höheren Kosten rechnen. Zieh einfach einen Pulli über und schone Portemonnaie und Umwelt, indem Du das Zimmer nur auf 19 oder 20 Grad heizt!

 

Heizfehler vermeiden: 4. Falsches Lüften ist ein häufiger Heizfehler

Auch im Winter ist frische Luft gefragt. Feuchte, abgestandene und muffige Luft ist unangenehm. Damit der Raum nicht auskühlt, sondern nur die Luft ausgetauscht wird, mache das Fenster für wenige Minuten richtig auf und dann wieder zu. Das kannst Du auch mehrmals täglich tun. Ein häufiger Heizfehler ist es, das Fenster längere Zeit gekippt zu lassen. Denn dann heizt die Heizung ständig, weil kalte Luft über das Thermostat streicht. Außerdem kühlen Wände rund um das Fenster aus und die Heizung arbeitet umso mehr, um die Temperatur zu halten.

 

Heizfehler vermeiden: 5. Die Heizung ist kein Wäschetrockner

Es scheint praktisch, ist es aber nicht: Wäsche solltest Du nicht auf der Heizung trocknen. Denn so staut sich die Wärme unter dem Stoff, anstatt sich im Raum zu verteilen. Außerdem erhöht dies deutlich die Luftfeuchtigkeit, was zu Schimmelbildung führen kann. Trockne Wäsche besser draußen an der frischen Luft – auf dem Balkon, im Hof oder im Garten.

 

Heizfehler vermeiden: 6. Raumtemperatur je nach Zimmer und Tageszeit anpassen

Es ist nicht nötig, alle Zimmer zu jeder Zeit gleich warm aufzuheizen. Zum Schlafen reichen 16–18 °C, im Wohnzimmer sind 19–20 °C angenehm, im Bad dürfen es auch ruhig 22 Grad sein. Und wenn Du Dich in einem Raum längere Zeit nicht aufhältst, drehe den Heizkörper ein oder 1,5 Stufen runter. Im Keller oder einem Raum, der nie oder selten genutzt wird, reicht das Sternchen. Dann geht die Heizung nur an, wenn es im Zimmer kälter als 5° C wird.

 

Heizfehler vermeiden: 7. Fenster und Türen isolieren

Wenn die Luft durch die Ritzen von Fenstern und Türen pfeift, entweicht Wärme und das Heizen nützt nicht viel. Spalten und zugige Stellen kannst Du einfach mit Dichtungsband aus dem Baumarkt abdichten: ein häufiger Heizfehler, der sich jedoch leicht beheben lässt.

 

Heizfehler vermeiden: 8. Teuer und schmutzig: Heizen mit fossiler Energie ist out

Je moderner und sparsamer die Heizungsanlage, desto besser ist sie für Geldbeutel und Umwelt. Alte Ölheizungen sind weniger effektiv und umweltschädlicher als moderne Gas-Brennwertanlagen oder Heizungen, die mit Erneuerbaren Energien arbeiten. Auch der Strom für die Heizung (oder schlimmstenfalls gar für die Heizkörper) sollte nicht aus fossilen Quellen stammen. Wenn Du hier auf Ökostrom setzt, freuen sich Klima, Umwelt und Natur. Ist der Strom vegan, dann profitieren auch noch die Tiere. Wechsele am besten gleich zu uns und tue Gutes für unseren Planeten!

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