Viele Verbraucher ernähren sich bewusst und achtsam, sie stoßen dabei zum Teil jedoch auf „unangenehme Begleiter“ in ihren Nahrungsmitteln – Zusatzstoffe. Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Geliermittel, Antioxidationsmittel, Säuerungsmittel, Geschmacksverstärker, etc. – die Liste der Zusatzstoffe ist schier unendlich lang. Muss das alles sein? Vegan Strom klärt auf.

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Zusatzstoffe haben nicht den besten Ruf

Auch wenn Zusatzstoffe kein allzu positives Image besitzen, sie haben dennoch ihre Berechtigung, denn sie erfüllen unterschiedliche Funktionen:

  • Sie sollen die Eigenschaften von Lebensmitteln verbessern.
  • Sie sollen den Geschmack von Lebensmitteln beeinflussen.
  • Sie sollen die Haltbarkeit verbessern.
  • Sie sollen die technologische Verarbeitung erleichtern.

So machen beispielsweise Emulgatoren die Margarine streichfähiger und Konservierungsstoffe Nahrungsmittel länger haltbar. In Deutschland sind 330 Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, die von der Lebensmittelindustrie in der Nahrungs- und Getränkeproduktion verwendet werden dürfen. Die Klassifizierung der E-Nummern basiert auf Zusatzstoffklassen. So gehören z. B. Emulgatoren in eine Zusatzstoffklasse und Geschmacksverstärker in eine andere E-Nummern-Kategorie. Insgesamt unterscheiden Lebensmittelexperten 27 Zusatzstoffklassen.

 

Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Schädlich – ja oder nein?

Sind Zusatzstoffe in Lebensmitteln nun schädlich für unseren Körper, oder nicht? Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten. Grundsätzlich ist zu sagen: je frischer und unbehandelter die Lebensmittel sind, desto gesünder sind sie auch. Zudem fühlen sich manche Verbraucher einfach wohler, wenn sie sich frisch, regional, biologisch und ökologisch ernähren und somit auf unnütze Zusatzstoffe verzichten. Dass Zusatzstoffe in Lebensmitteln generell schädlich sind, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Ferner wird die Verwendung von Zusatzstoffen durch Lebensmittelgesetze kontrolliert.

Nicht alle Zusatzstoffe sind übrigens künstlicher Herkunft. Vitamin C zum Beispiel ist ein Zusatzstoff, der unter dem Namen „Ascorbinsäure“ (E 300) geführt und den Säuerungsmitteln oder Antioxidationsmitteln zugeordnet wird. Weitere natürliche Zusatzstoffe sind u. a. Zitronensäure (E 330), Apfelsäure (E 296), Lecithin (E 322) oder Carotin (E 160a). Lecithin kommt insbesondere in Sojaprodukten oder Eiern vor. Carotin findet sich in Karotten und anderen gelb-orangenen Obst- und Gemüsesorten.

 

Gewachst, geschwärzt, geschwefelt …

… mit Süßungsmitteln, mit Phosphat, mit Antioxidationsmitteln und so weiter. Viele Verbraucher verstehen darunter nur Bahnhof. Wer sich sicher sein will, was sich hinter diesen Ausdrücken und Begriffen verbirgt, der muss sich über die Zusatzstoffe in sowie die Herstellung von Lebensmitteln informieren. Beispielsweise werden geschwärzte Oliven unreif von den Olivenbäumen geerntet. Ihre schwarze Farbe bekommen sie erst in der Verarbeitung und Verpackung. Kritiker werfen den Herstellern vor, dass sie mit diesem Verfahren Produktionskosten sparen wollen.

 

Transparenz für eine selbstbestimmte Kaufentscheidung

Die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen ist in Deutschland auf der Grundlage geltender EU-Richtlinien durch Gesetze geregelt. Außerdem soll eine von der EU-Kommission veröffentlichte Datenbank zur Recherche von Zusatzstoffen Transparenz für Verbraucher schaffen, denn letztendlich entscheidet jeder für sich, ob er oder sie das Vorhandensein von Zusatzstoffen in Lebensmitteln toleriert oder eben nicht. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) müssen Lebensmittelzusatzstoffe „gemäß der deutschen Lebensmittelkennzeichnungsverordnung auf verpackten Lebensmitteln in der Regel mit dem Klassennamen (z. B. „Konservierungsstoff“), gefolgt von der Verkehrsbezeichnung oder der E-Nummer aufgeführt werden.“ Auch für „lose Ware“, beispielsweise an der Fleischerei- oder Käse-Theke im Supermarkt, ist eine entsprechende Kenntlichmachung der Lebensmittelzusatzstoffe vorgeschrieben. Zudem sind Restaurant- und Gastronomiebetriebe verpflichtet, Zusatzstoffe zu deklarieren. Auch auf der Zutatenliste von Lebensmitteln müssen sie aufgeführt sein.

 

Wer sich informiert, kann mitreden!

Die Kontroverse hinsichtlich E-Nummern in industriell hergestellten Lebensmitteln ist seit geraumer Zeit aktuell und flammt immer wieder auf. Ein häufiger Diskussionsgrund ist Umami. Umami ist zunächst eine Geschmacksrichtung, die sich mit „herzhaft“ oder „fleischig“ beschreiben lässt. Die für den Umami-Geschmack verantwortlichen Geschmacksknospen reagieren auf Glutaminsäure. Glutaminsäure kommt durchaus auch natürlich in Lebensmitteln wie Fleisch, Pilzen, Käse oder Tomaten vor. Der Geschmacksverstärker Glutamat, der für einen vollmundigen Umami-Geschmack sorgen soll, wird gern in der asiatischen Küche eingesetzt. Findest Du in der Liste der Inhaltsstoffe die E-Zulassungsnummer E 620, weißt Du, dass sich dahinter Glutamat bzw. Glutaminsäure verbirgt.

Zu viel Glutamat steht unter dem Verdacht, den Appetit anzuregen, so das Sättigungsgefühl auszuschalten und langfristig für Übergewicht und Fettleibigkeit verantwortlich zu sein. Die Studienlage dazu ist jedoch alles andere als eindeutig. Sicherheitshalber wurden vom Gesetzgeber entsprechende Grenzwerte eingeführt. Essen ist etwas ganz persönliches und Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden. Ob mit Fleisch oder ohne, ob mit Gluten oder ohne, ob mit Geschmacksverstärker oder ohne, mitreden kannst Du nur, wenn Du Dich korrekt informierst und Dein Ernährungsverhalten bewusst reflektierst.

Wir von Vegan Strom setzen ebenfalls auf Transparenz und Information. Wir möchten, dass jeder Verbraucher ganz genau weiß, was in seinem Strom steckt. Unser Strom ist quasi ohne Zusatzstoffe: ohne Emissionen und ohne Tiertod. Ja, richtig gelesen: In mancher Stromquelle stecken tote Tiere. Ökostrom mag für die Umwelt generell deutlich besser sein als konventioneller Strom. Doch manche regenerative Energiequelle hat ihre Tücken und das bekommen vor allem die Tiere zu spüren. Um unnötiges Tierleid zu verhindern, setzen wir ausschließlich auf Solarenergie, Geothermie und Gezeitenkraft. Unser Strom ist 100 % veggie und fördert das Tierwohl!

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