Jede Art der Fortbewegung braucht Energie, ohne geht es nicht. Etwa 15 bis 20 Prozent des von Privatleuten verursachten CO2-Ausstoßes sind daher dem Bereich Verkehr zuordnen. Hierzu zählen Autofahrten und Fahrten mit Bus, Straßenbahn, S-Bahn und Zug. Flugreisen machen im Durchschnitt noch einmal 5 Prozent zusätzlich aus, wobei manche gar nicht, andere aber sehr viel fliegen. Pro Jahr fallen für jeden Deutschen damit durchschnittlich 2 Tonnen CO2 an.

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Wie wär’s mal mit Bewegung?

Wirklich klimaneutral als Energie für die Fortbewegung ist nur Muskelkraft: Wie wär‘s: Geh doch einfach mal zu Fuß oder nimm das Fahrrad! Zum Arzt oder in die Schule gehen, zum Sport oder zur Arbeit radeln, und der Einkauf passt auch in den Fahrradkorb. In der Stadt brauchst Du für eine Strecke von 5 Kilometern mit dem Fahrrad je nach Kondition 15-20 Minuten. Auch mit dem Auto musst Du je nach Verkehr mit einer knappen Viertelstunde rechnen – die Parkplatzsuche und der Fußweg vom Parkplatz bis zum Ziel nicht eingerechnet. Bei fast allen städtischen Fahrten unter 5 Kilometern lohnt sich das Auto noch weniger. Noch etwas: Bewegung an der frischen Luft ist gut für die Kondition, für die Laune und beugt Erkältungen vor!

 

Nachdenken über das richtige Transportmittel

Auch wenn es regnet oder aus anderen Gründen das Rad für Dich nicht in Frage kommt, solltest Du darüber nachdenken, ob es immer nötig ist, ins Auto zu steigen. Gibt es keine Straßenbahn zum Büro? Hält nicht der Bus direkt vor dem Supermarkt? Bringt Dich die S-Bahn nicht sogar schneller von einem Ende der Stadt zum anderen? Ein eigenes Auto kostet pro Monat etwa 250 Euro, nur dafür, dass es vor der Tür steht. Dieser Betrag ergibt sich aus Anschaffungskosten, Wartung, Reparaturen, TÜV, Steuern und Versicherung. Die Spritkosten sind noch nicht einmal enthalten. Rechne einmal nach, wie viel Taxi Du dafür fahren könntest – zusätzlich zur Monatskarte! Vielleicht kannst Du auch über Deine Arbeitsstelle ein Jobticket oder eine Monatskarte für den ÖPNV bekommen – Dein Arbeitgeber profitiert davon, weil er Abgaben spart, das Klima profitiert, weil Du Deinen CO2-Ausstoß im Bereich Verkehr senkst und Du, weil Du die Monatskarte in der Freizeit kostenlos mit nutzen kannst.

 

Fahrgemeinschaften bilden und Autos teilen verbessert die CO2-Bilanz

Keine Frage, nicht immer geht es ohne Auto. Es ist nun einmal eine wirklich praktische Erfindung. Für gelegentliche Autofahrten ist Carsharing das ideale Modell. Dies ist kostengünstig und Du hast immer die Wahl zwischen unterschiedlichen Fahrzeugen.

Bei Privatautos sollten wir uns grundsätzlich von dem „immer größer, dicker, stärker“ verabschieden. Es ist ein trauriges Merkmal unserer Gesellschaft, dass es noch immer als Statussymbol gilt, ein möglichst großes Auto vor der Tür stehen zu haben. Denn dies ist durch nichts gerechtfertigt außer durch Angeberei. Sinnvoll ist es, wenn ein Auto bedarfsgerecht ist. Und damit ist neben der Zahl der Sitzplätze auch die Motorisierung gemeint. Auf deutschen Straßen ist ein Geländewagen schlicht überflüssig.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Anzahl der Mitfahrer im Auto. In den meisten Autos sitzt nur ein Fahrer – ist das nötig? Bei einer Fahrgemeinschaft teilt sich die CO2-Bilanz – und auch das Benzingeld – durch die Anzahl der Mitfahrer. Schnell reduziert sich Dein CO2-Ausstoß im Bereich Verkehr so um die Hälfte, zwei Drittel oder mehr.

 

Flugreisen treiben den CO2-Ausstoß massiv in die Höhe

Bei einem Flug von Deutschland nach Südostasien und zurück produziert ein Flugzeug rund 12 Tonnen CO2: Eine Summe, die die anderen Posten Deiner persönlichen CO2-Bilanz im Bereich Verkehr weit übersteigt. Ist es Dir möglich, die Zahl der Flugreisen einzuschränken und auf Flüge zu verzichten, solltest Du dies unbedingt tun, denn jeder gesparte Flug ist gut für das Klima. Gerade auf kurzen Strecken verbietet sich das Flugzeug als Verkehrsmittel im Grunde von selbst. Die meisten Inlandsflüge lassen sich durch eine Zugfahrt ersetzen.

Wer fliegen muss, sollte seinen CO2-Ausstoß beispielsweise bei atmosfair.de zumindest auf dem Papier kompensieren. Dies ist aber natürlich nur ein rechnerischer Ausgleich – das bei dem Flug ausgestoßene CO2 ist trotzdem in der Atmosphäre. Deshalb gilt: Kompensieren ist gut, aber nur die zweitbeste Variante.

 

Bewusst handeln, um bei Transport und Verkehr den CO2-Ausstoß zu senken

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei der Urlaubsreise: Mache Dir ein paar Gedanken über die Art der Fortbewegung. Je größer ein Verkehrsmittel ist, je schneller oder je höher es sich bewegt, desto mehr Energie braucht es und desto mehr CO2 produziert es. Die Bilanz von Flugzeugen liegt daher logischerweise auf dem mit Abstand schlechtesten Platz. Das eigene Auto – vor allem, wenn nur eine Person drinsitzt – schneidet schlechter ab als der öffentliche Verkehr.

Es ist an der Zeit, dass die Politik neue Verkehrskonzepte entwickelt, aber es ist auch für jeden Einzelnen Zeit umzudenken: Wer im Verkehr auf seinen CO2-Ausstoß achtet, sollte die Wahl des Transportmittels im Alltag bewusst treffen und für die nächste Reise ein Verkehrsmittel wählen, das nicht fliegt und in das noch möglichst viele andere Menschen passen. (Kreuzfahrtschiffe sind hiervon jedoch explizit ausgenommen. Aber das ist ein anderes Thema.) Nicht nur das Klima, auch die Tiere werden es Dir danken, wenn Du mit den Tipps von veganstrom.com bewusster lebst und die Natur schützt.

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