Ohne elektrische Geräte geht es nicht im Haushalt – so viel ist klar. Doch oftmals verbrauchen Kühlschrank, Waschmaschine & Co. viel zu viel Strom. Schlecht für die Umwelt – und für Deinen Geldbeutel. Ausgetauscht oder ausgeknipst: So erkennst Du Stromfresser zu Hause. Mit ein paar Tricks lassen sich ohne großen Aufwand viel Energie und ein Teil der Kosten sparen. Wann es sich lohnt, ein Haushaltsgerät zu wechseln und was Du sonst noch beachten kannst, erfährst Du im Vegan Strom-Magazin.

Stromfresser im Haushalt finden und vermeiden

Bevor Du mit dem Stromsparen im Haushalt beginnst, empfiehlt es sich, erst einmal den Stromverbrauch Deiner größten Geräte zu bestimmen. Diesen ermittelst Du zum Beispiel mit einem ausgeliehenen Strommessgerät. Oder Du misst mit smarten Steckern oder WLAN-Steckdosen per App den Verbrauch Deiner Elektrogeräte sogar in Echtzeit. Eine weitere Möglichkeit sind Smart Meter – intelligente Stromzähler, die den Stromverbrauch in Deinem Haushalt messen. Und auch am Energieeffizienz-Label Deiner Haushaltsgeräte kannst Du deren Jahresstromverbrauch ablesen. Planst Du die Anschaffung eines neuen Gerätes, lohnt sich meist ein Gerät einer höheren Effizienzklasse. Auch, wenn Energiesparmodelle in der Regel im Einkauf teurer sind, gleicht sich die Differenz binnen kurzer Zeit durch die Stromersparnis wieder aus.

Stromfresser im Haushalt erkennst Du ganz leicht. Die Elektrogeräte, die gemeinhin als größte Verbraucher gelten, sind: alte Heizungspumpen, Herd, Gefrierschrank, Kühlschrank, Beleuchtung, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Waschmaschine, Fernseher und Homeoffice-Geräte.

Alte Heizungspumpen

  • Sie sind die Stromverbraucher Nummer Eins, denn sie verbrauchen zwischen 520 und 800 Kilowattstunden pro Jahr. Wenn eine Heizungspumpe älter als zehn Jahre ist, macht dies im Vergleich zu einer neuen Pumpe 150 Euro Mehrkosten aus.

Der Herd

  • Auf Platz Zwei der Stromfresser liegt der Herd. Planst Du, ein neues Gerät anzuschaffen, solltest Du Dich für einen Induktionsherd entscheiden, denn dieser verbraucht weniger Strom als ein elektrischer Herd. Hast Du einen Gasanschluss, bietet sich ein Gasherd an. Beim Kochen sparst Du Strom, wenn Du Wasser vorher mit dem Wasserkocher erhitzt und außerdem den Topfdeckel geschlossen lässt. Schalte den Herd immer schon ein paar Minuten vor dem Garpunkt ab, denn durch das Nutzen der Restwärme sparst Du ebenfalls Strom.

Der Gefrierschrank

  • Er läuft ohne Unterbrechung und ist dadurch einer der größten Stromfresser im Haushalt. Achte beim Kauf auf ein Gerät mit No-Frost-Technologie, denn dieses bildet keine Eisschicht. Die Tür des Gefrierschranks sollte immer nur kurz geöffnet werden und die Temperatureinstellung nicht kälter als -18 Grad sein.

 

Der Kühlschrank

  • Auch dieser ist im Dauereinsatz und verbraucht viel Strom. Den Verbrauch Deines Kühlschranks kannst Du mit folgenden Tipps reduzieren: Packe den Kühlschrank nie ganz voll. Stelle kein warmes Essen hinein, sondern lasse es zuvor auf Raumtemperatur abkühlen. Überprüfe regelmäßig die Dichtungsgummis an der Tür, sonst schließt der Kühlschrank nicht richtig. Bei der Temperatur reichen sieben Grad völlig aus.

Die Beleuchtung

  • Fast genauso hoch wie die Stromkosten für den Kühlschrank fallen die Kosten für die Beleuchtung aus. Laut Statistik werden für Licht jährlich 330 kWh pro Haushalt verbraucht. Eine Umstellung auf Energiesparlampen oder LEDs ist ratsam, damit kann der Stromverbrauch auf bis zu ein Fünftel reduziert werden.

Der Wäschetrockner

  • Leicht unter dem Verbrauch von Kühlschrank und Beleuchtung liegt der Wäschetrockner. Willst Du hier Strom sparen, nimm den Trockner nur voll beladen in Betrieb und entscheide Dich am besten von Anfang an für ein Gerät mit hoher Energieeffizienzklasse. Besser noch ist es, ganz darauf zu verzichten und die Wäsche auf der Leine zu trocknen.

Der Geschirrspüler

  • Das Spülen mit einem Geschirrspüler verbraucht weniger Wasser als das Spülen von Hand. Ein Pluspunkt. Damit der Stromverbrauch nicht ausufert, nutze am besten ein Eco- oder Sparprogramm und belade das Gerät nicht zu voll. Mindestens einmal pro Monat sollte eine gründliche Reinigung der Spülmaschine erfolgen, damit sie nicht zum Stromfresser wird.

Die Waschmaschine

  • Den Stromverbrauch Deiner Waschmaschine senkst Du, indem Du bei niedrigen Temperaturen wäschst. Ist die Wäsche nicht stark verschmutzt, reichen oft 30 Grad schon aus. Greife am besten auf ein Eco-Programm zurück. Das dauert zwar etwas länger, spart aber nicht nur Strom, sondern auch Wasser.

Der Fernseher

  • Rund 190 kWh Strom verbraucht ein Fernseher pro Jahr. Um hier Kosten zu sparen, solltest Du ihn, wenn er nicht in Benutzung ist, vollständig ausschalten und den Stand-by-Modus vermeiden.

Das Homeoffice

  • Computer, Router, Drucker & Co. können vor allem dann zu Stromfressern werden, wenn Du viel zuhause arbeitest. Schalte sie nach Gebrauch am besten vollständig aus, denn auch im Stand-by verbrauchen sie Strom. Den Router kannst Du beispielsweise nachts ausschalten, wenn Du kein WLAN brauchst.

Mit Vegan Strom gehst Du noch einen Schritt weiter

Strom sparen im Haushalt schont die Umwelt und hilft Dir dabei, Kosten zu sparen. Doch Du kannst noch mehr tun, als Stromfresser zu erkennen und auszuknipsen. Nämlich beim Stromsparen auf einen tierfreundlichen Anbieter setzen. Denn wir von Vegan Strom achten bei unserer Energiegewinnung genau darauf, dass dabei kein Tier verletzt oder in seinem Lebensraum gestört wird. Unseren Strom beziehen wir aus Photovoltaik, der Kraft der Gezeiten und der Erdwärme. Mit einem Wechsel zu Vegan Strom verkleinerst Du nicht nur Deinen CO2-Abdruck, sondern setzt gleichzeitig ein Zeichen für das Tierwohl. Mach mit, es ist ganz einfach. Kontaktiere uns gern, wir beraten Dich zu unseren Stromtarifen!

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