Bei einigen Tieren und Pflanzen steckt der Lebensraum schon im Namen. So lässt sich leicht erkennen, wo Feldhase, Acker-Rittersporn oder Wiesenschaumkraut leben und gedeihen. Was aber, wenn diese Lebensräume nicht mehr sind, wie sie einmal waren? Der Artenschwund in der Agrarlandschaft ist besorgniserregend und hat verschiedene Gründe. Uch bei uns nimmt die Biodiversität immer weiter ab. Mehr Informationen dazu kannst Du bei Vegan Strom nachlesen.

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Ursachen für den Artenschwund in der Agrarlandschaft

In unseren Agrarlandschaften leben ganz typische Pflanzen- und Tierarten. Jedoch verzeichnen Biologen seit einigen Jahrzehnten einen massiven Rückgang dieser Arten und das haben wir uns vor allem selbst zuzuschreiben. Die intensive Landwirtschaft mit ihrem immer höheren Flächenverbrauch, der dazugehörigen Flurbereinigung und der Nutzungsintensivierung fordert ihren Tribut. Auch der Einsatz von Pestiziden, Pflanzenschutz- und Düngemitteln hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft massiv zurückgegangen ist. Zwei weitere Faktoren sind der Einsatz großer Erntemaschinen und die Einengung der Fruchtfolgen, denn für die Tiere und Pflanzen bedeuten sie eine qualitative Verschlechterung ihres Lebensraums. Für Vögel und andere Tiere ist das ganz konkret der Mangel an Nahrung, Schutz und Deckung sowie an Nistplätzen. Bei vielen Arten gehen daher die Bestände extrem zurück, und in manchen Landstrichen sind sie überhaupt nicht mehr anzutreffen.

 

Beispiele für den Artenschwund in der Agrarlandschaft

Ob Pflanzen, Insekten, Säugetiere oder Vögel – der Artenschwund in der Agrarlandschaft betrifft sie alle. In den letzten einhundert Jahren ist die Zahl der Wildpflanzen auf Ackerflächen um rund ein Drittel zurückgegangen. Noch viel schlimmer sieht es bei Schmetterlingen auf offenem Grünland und den für Ackerland typischen Vögeln aus: Ihr Bestand ist um 80 bis 85 Prozent gesunken! Beispiele für extrem vom Artenschwund in der Agrarlandschaft bedrohten Arten findest Du nachfolgend:

 

Pflanzen

Der Acker-Rittersporn ist eine Pflanze, die früher häufig an Feldrändern zu finden war. Pflanzengifte und intensive Flächennutzung haben sie jedoch verdrängt und man sieht sie heute kaum noch. Um sie vor dem Verschwinden zu retten, können gezielt Blühstreifen entlang der Feldränder angelegt werden. Das Wiesenschaumkraut wiederum braucht nährstoffreiche Feuchtwiesen. Diese sind aber aufgrund der intensiven Landwirtschaft immer seltener geworden. Da die Blume mit ihren Blüten Nahrung für viele Insekten wie Schmetterlinge, Schwebfliegen oder Wildbienen bietet, sind auch viele Nützlinge von ihrem Rückgang betroffen.

 

Insekten

Sie sind klein und fallen nicht sofort auf, aber Insekten sind ein wichtiger Teil des Ökosystems der Agrarlandschaft und der Artenschwund betrifft sie stark. So ist beispielsweise die Zahl der Schmetterlinge zurückgegangen. Der eher unscheinbare und mit seinen blassen grauen Mustern gut getarnte Brachwiesen-Zwergspanner ist inzwischen vom Aussterben bedroht, weil sein Lebensraum auf Brachen und an Feldrändern immer eingeschränkter ist. Auch der Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist kaum noch anzutreffen, denn für seine Brut benötigt er eine bestimmte Sorte Ameisen und schonend bewirtschaftete, feuchte Wiesen.

 

Säugetiere

Zwei vom Artenschwund in der Agrarlandschaft betroffene Säugetiere sind der Feldhase und der Feldhamster. Der Feldhase findet in der stark genutzten Agrarlandschaft keine Rückzugsorte und Plätze für die Aufzucht seiner Jungen. Durch Monokulturen fehlt es ihm außerdem an Nahrung, schlimmstenfalls vergiftet er sich durch pestizidbehandelte Pflanzen. In Deutschland steht der Feldhase inzwischen auf der Roten Liste. Ähnlich geht es dem früher weitverbreiteten Feldhamster. Er findet in der industriellen Landwirtschaft kaum noch Futter und kann nicht genug für den Winter „hamstern“. Freie Stoppelflächen führen dazu, dass er Feinden schutzlos ausgeliefert ist. Durch tiefes Pflügen werden seine Baue zerstört. In ganz Deutschland gibt es wahrscheinlich nicht einmal mehr 100.000 Feldhamster.

 

Vögel

Der Artenschwund in der Agrarlandschaft bei Pflanzen und Insekten sowie die intensiven Monokulturen ziehen direkt einen Rückgang bei den Vogelarten nach sich. Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche sind in vielen Gegenden Deutschlands viel seltener anzutreffen als früher. Der Bestand der Feldlerche mit ihrem charakteristischen Gesang hat in den letzten 30 Jahren um mehr als ein Drittel abgenommen.

 

Pilze

Der Artenschwund in der Agrarlandschaft betrifft jedoch nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch Pilze, die eigentlich Opportunisten sind. Die Wiesenkeule, ein eher unscheinbarer Pilz, findet keinen Lebensraum mehr. So unspektakulär er auch aussehen mag, dieser Pilz ist umso wichtiger für den Stoffkreislauf eines gesamten Ökosystems.

 

Artenschutz geht uns alle an, denn nur mit intakten Ökosystemen kann unsere Heimat die Herausforderungen des Klimawandels meistern. Diesen zu verlangsamen und zu stoppen ist die Herausforderung für uns und kommende Generationen. Eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien ist dabei unumgänglich. Genau dafür setzt sich Vegan Strom mit seinem Strommix ein. Wir schauen beim Ökostrom jedoch ganz genau hin. Strom aus Biomasse wirst Du bei uns nicht finden, denn für die Erzeugung von Biomasse sind vielfach Monokulturen aus Raps oder Mais beziehungsweise die Gülle aus der Massentierhaltung erforderlich. Beide „Rohstoffketten“ setzen eine intensive landwirtschaftliche Nutzung von Äckern voraus und können die Böden auslaugen. Sie gefährden damit Ökosysteme und ganze Nahrungsketten. Deshalb findest Du bei uns ausschließlich die tierfreundlichen Energiequellen Photovoltaik, Geothermie und Gezeitenkraft. Wenn Dir die Form der Stromerzeugung nicht egal ist, wechsele am besten noch heute zu uns. Es ist ganz einfach!

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