Die menschengemachte Erderwärmung schreitet voran. Hitzewellen und andere extreme Wetterphänomene werden immer häufiger. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund nehmen die Bäche, Flüsse und Seen eine entscheidende Rolle ein. Nur wenn die Gewässer intakt sind, können wir uns auf das zunehmend wärmere Klima einstellen. Dafür gibt es noch viel zu tun. Im Rahmen des Weltwassertages 2020 hat der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) den Gewässerschutz in den Blick genommen und 10 Forderungen aufgestellt, die Du hier bei Vegan Strom nachlesen kannst.

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Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.

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Auch unsere Gewässer müssen zukunftssicher gemacht werden

Die Forderungen des BUND für einen effektiven Gewässerschutz in Zeiten des Klimawandels lauten im Einzelnen:

 

1. Forderung an den Gewässerschutz: Die europäische Wasserrahmenrichtlinie umsetzen

Die Europäische Union hat bereits erkannt, wie wichtig der effektive Schutz der Gewässer ist und bereits im Jahr 2000 die europäische Wasserrahmenrichtlinie formuliert. Dennoch setzt das EU-Mitglied Deutschland diese Richtlinie bislang nicht um. Dieser Rückstand muss schnell beseitigt werden. Denn die Flüsse und Seen brauchen jetzt konkrete Schutzmaßnahmen.

 

2. Forderung an den Gewässerschutz: Flüssen ihren natürlichen Raum zurückgeben

Im Laufe der Jahrzehnte wurden unzählige Flüsse in Deutschland begradigt und eingedeicht. Diese Entwicklung ist fatal, denn ein naturnaher Fluss kann mit seinen Auen deutlich besser auf Hochwasser und Trockenheit reagieren. Es muss daher eine Wiederherstellung der ursprünglichen Auenlandschaften erfolgen.

 

3. Forderung an den Gewässerschutz: Weniger Flächen versiegeln

Versiegelte Böden sind schlecht für Gewässer, denn auf einer betonierten Fläche kann kein Wasser versickern. Das ist aber unbedingt notwendig, um den natürlichen Wasserkreislauf zu stärken und extremen Wetterereignissen besser begegnen zu können.

 

4. Forderung an den Gewässerschutz: Staudämme abbauen

Mit einem aufgestauten Fluss lässt sich zwar Energie gewinnen, doch Staudämme und Wasserkraftwerke sind schlecht für das interne Gleichgewicht der Gewässer. Vor allem die Artenvielfalt leidet enorm unter den künstlichen Bollwerken, die das Wasser zurückhalten. Deshalb gilt: Je weniger Wehre und Staudämme, desto besser für die Flussökosysteme.

 

5. Forderung an den Gewässerschutz: Vielfältige Lebensräume aufwerten

In einem naturnahen Fluss können unterschiedliche Arten wie Fische, Muscheln, Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen deutlich besser überleben. Dies sollte bei der Planung und Gestaltung der Flussläufe stärkere Berücksichtigung finden.

 

6. Forderung an den Gewässerschutz: Das Vorsorge- und Verursacher-Prinzip muss gelten

Die Belange der Umwelt sollten von vornherein eine Rolle spielen, wenn Gewässer umgestaltet werden oder am Ufer Bauarbeiten erforderlich sind. Auch die großen Zusammenhänge darf man nicht aus dem Blick verlieren: Wer Gewässerschäden verursacht, beispielsweise durch starke Nitratbelastung der Böden, muss auch finanziell dafür aufkommen.

 

7. Forderung an den Gewässerschutz: Wasser in der Fläche halten

Flüsse entwässern ihre Umgebung und leiten das Wasser letztendlich ins Meer. Wenn das Klima wärmer wird, müssen wir versuchen, möglichst viel Wasser in der Landschaft zu halten. Das geht zum Beispiel durch weniger versigelte Böden und eine Förderung der natürlichen Auenlandschaft. Auch die Renaturierung von Mooren hilft im Kampf gegen den Klimawandel.

 

8. Forderung an den Gewässerschutz: Konflikte ums Wasser entschärfen

Im Vergleich zu Ländern wie Spanien oder Griechenland ist Deutschland ein sehr wasserreiches Land. Doch das kann sich ändern, wenn der Klimawandel fortschreitet. Deshalb müssen wir alle schon jetzt Vorsorge treffen und lernen, weniger Wasser zu verbrauchen. Das gilt natürlich auch für die Landwirtschaft und die Industrie.

 

9. Forderung an den Gewässerschutz: Gewässerschutz vor Binnenschifffahrt

Auf vielen deutschen Gewässern sind Binnenschiffe unterwegs, vor allem auf dem Rhein oder der Elbe. Doch wenn die Pegelstände sinken, können immer weniger Schiffe die Flüsse passieren. Anstatt die Schifffahrt durch künstliche Eingriffe wie Baggerarbeiten zur Flussvertiefungen zu erleichtern, sollten wir den naturnahen Schutz der Gewässer an erste Stelle setzen.

 

10. Forderung an den Gewässerschutz: Grundwasser schützen

Das Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Vor allem das Grundwasser, das mit den verschiedenen Gewässern in einem einzigartigen Kreislauf verbunden ist, muss sauber gehalten und geschützt werden. Nur so können Tier und Mensch auch in Zukunft gesund leben.

 

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Unsere Gewässer sind in Gefahr – unter anderem durch die Energiewirtschaft. Große Staudämme zur Energiegewinnung und konventionelle Kraftwerke verschlechtern die Situation unserer Flüsse und Seen. Bei Vegan Strom kannst Du Dir sicher sein, dass Du diese Arten der Energiegewinnung nicht unterstützt. Erfahre hier auf unserer Website mehr über unser grünes Konzept und wechsele noch heute in einen unserer veganen Stromtarife!

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