Treibhauseffekt

Treibhauseffekt: Wie sich die Schutzhülle der Erde verändert

Ohne Treibhauseffekt gäbe es kein Leben auf der Erde, denn die Atmosphäre wirkt wie eine Schutzhülle. Sie verhindert eine zu starke Sonneneinstrahlung und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Erdoberfläche nicht auskühlt. Der natürliche Treibhauseffekt wird jedoch vom Menschen negativ beeinflusst. Vor allem der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) verändert die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre. Infolgedessen steigt die Durchschnittstemperatur – das Klima wandelt sich. Bei Vegan Strom erfährst Du mehr darüber.

 

Gut fürs Klima: der natürliche Treibhauseffekt

Als Entdecker des Treibhauseffektes gilt der französische Mathematiker und Physiker Joseph Fourier, der im Jahr 1824 den Zusammenhang zwischen der Atmosphäre und den Temperaturen auf unserem Planeten erkannte. Die Atmosphäre ist die gasförmige Schutzhülle der Erde, die in etwa 90 Kilometern über der Oberfläche beginnt und eine Dicke von rund 100 Kilometern besitzt. Sie besteht zu großen Teilen aus Stickstoff und Sauerstoff, weist aber in geringer Konzentration auch andere Gase auf, darunter Kohlendioxid, Methan, Ozon und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).

Die Atmosphäre der Erde hat zwei wichtige Funktionen: Sie sorgt dafür, dass die Sonnenstrahlung nicht mit voller Kraft auf die Erde trifft, sondern lässt nur etwa die Hälfte der kurzwelligen Strahlen durch. 30 Prozent der restlichen Strahlung werden direkt ins Weltall reflektiert, 20 Prozent von der Atmosphäre absorbiert. Ein Teil der absorbierten Infrarotstrahlung wird wieder zur Erde geschickt, wodurch sie sich zusätzlich erwärmt. Dieses Phänomen heißt Treibhauseffekt. Denn wie das Glasdach in einem Gewächshaus (Treibhaus) wirkt die Atmosphäre wie ein Schutzschild, speichert Wärme und macht Wachstum und damit Leben überhaupt erst möglich. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ohne den natürlichen Treibhauseffekt auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von minus 18 Grad herrschen würde. Dank der schützenden Atmosphäre liegt sie bei plus 15 Grad. Gut für uns, denn andernfalls wäre die Erde ein unbewohnbarer Eisplanet.

 

Schlecht fürs Klima: der anthropogene Treibhauseffekt

Seit der Industrialisierung wird der natürliche Treibhauseffekt vom anthropogenen – dem menschengemachten Treibhauseffekt zunehmend negativ beeinflusst. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Als wichtigstes Treibhausgas gilt Kohlendioxid, da wir große Mengen davon ausstoßen und das Gas lange in der Atmosphäre verbleibt. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas verursachen einen hohen CO2-Ausstoß. Mit der Erfindung und massenhaften Verbreitung des Automobils kam in den vergangenen einhundert Jahren ein weiterer gewaltiger Kohlendioxid-Produzent hinzu. Energieerzeugung und Verkehr haben dazu geführt, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit dem 19. Jahrhundert um 40 Prozent gewachsen ist. Auch der Anteil von Methan hat sich signifikant erhöht. Die Ursachen dafür liegen in Massentierhaltung, extensivem Reisanbau und weltweiten Mülldeponien, denen ebenfalls große Mengen an Methan entweichen.

Die erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre sind nicht ohne Folgen geblieben. Sie verändern die Strahlenbilanz und führen zur stetigen Erderwärmung. Das hat signifikanten Einfluss auf das Klima. Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt und Naturkatastrophen häufen sich. Auch Extremwetterlagen nehmen immer weiter zu: lange heiße Trockenperioden, Überschwemmungen, frostfreie Winter – das alles hinterlässt Spuren und verändert die Erde. Überdies begünstigt der anthropogene Treibhauseffekt das Artensterben – vor allem von Lebewesen, die nur in bestimmten, klimatisch besonderen Regionen der Erde vorkommen.

 

Beitrag zur Klimarettung: Vegan Strom

Politik und Wirtschaft haben in den vergangenen Jahren bereits viele Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Klimawandel aufzuhalten. Über allem steht die Reduzierung von CO2 zur Abschwächung des anthropogenen Treibhauseffekts. Im Verkehrssektor geht der Trend zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen. In Großstädten wird der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ausgebaut und immer mehr Menschen besinnen sich auf das Fahrrad oder gehen zu Fuß. Bei der Energieversorgung erfolgt eine stetige Abkehr von fossilen Energieträgern, die nach und nach durch Regenerative Energien ersetzt werden. Ökostrom ist auf dem Vormarsch und bei der Heizwärme kommen immer öfter nachhaltige Technologien wie Wärmepumpen oder Pelletöfen zum Einsatz.

Auch in Sachen Ernährung findet bei vielen Menschen ein Umdenken statt. Wer Tierleid vermeiden möchte, lebt vegetarisch oder sogar vegan. Du gehörst auch dazu? Dann kannst Du ab sofort auch auf einen Stromanbieter setzen, dem das Wohl von Tieren besonders am Herzen liegt: Vegan Strom. Geothermie, Photovoltaik und Gezeitenkraftwerke – das sind die Quellen, aus denen wir unsere Energie beziehen. Hilf auch Du, den Treibhauseffekt wieder ins natürliche Gleichgewicht zu bringen und wechsele noch heute zu Vegan Strom!

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