Tierliebe

Wer Tiere liebt, zeigt Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein für alle Lebewesen

Für den Begriff Tierliebe gibt es keine eindeutige Definition. Stattdessen haben sich unterschiedliche Interpretationsansätze etabliert, die zum Teil tief ins Philosophische und Psychologische reichen. Einfach gesprochen ist Tierliebe die Liebe des Menschen zum Tier. Wer für Tiere tiefes Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein empfindet, verwahrt sich dagegen, dass Tiere in ihren natürlichen Verhaltensweisen eingeschränkt oder gar getötet werden. Mehr zu diesem Thema kannst Du im Lexikon von Vegan Strom nachlesen.

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Mit den ersten Haustieren setzte die Emotionalisierung ein

Schon von Anbeginn der Entwicklungsgeschichte hat sich der Mensch Tiere zunutze gemacht. Für die Steinzeitmenschen waren wilde Tiere eine unbedingte Nahrungsquelle zum Überleben. Daran änderte sich jahrtausendelang zunächst nichts – bis zur Domestikation, einem wichtigen Wendepunkt in der menschlichen Evolution. In der Jungsteinzeit zähmte der Mensch wilde Tiere. Aus dem Wolf wurde der Hund, ein treuer Begleiter bis in die Gegenwart. Auerochse und Wildschaf gelten als die Urformen des Hausrinds und der Hausschafe.

Die alten Ägypter setzten einen Meilenstein, denn sie hielten erstmals Haustiere, die sie als Gottheiten betrachteten. Katzen standen auf der Beliebtheitsliste ganz weit oben, doch auch Hunde und Affen wurden gehalten. Historischen Überlieferungen zufolge hatten die Tiere einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft und wurden gut behandelt – die Menschen im Alten Ägypten galten als tierlieb.

In Europa entwickelten sich mit der Siedlungsentstehung vor rund 10.000 Jahren zwei unterschiedliche Strömungen. Zunächst nutzte der Mensch domestizierte Tiere ausschließlich für die Feldarbeit, als Nahrungsmittel oder als Jagdgehilfen. Beim Hund verschwammen im Laufe der Jahrhunderte die Grenzen zwischen Nutztier und Haustier zunehmend. Er wurde der verlässliche Weggefährte des Menschen und ist es bis heute geblieben. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten sich Haustiere auch in den Städten zum Massenphänomen, das auch das Bürgertum und das Proletariat erfasste. Die Beziehung zu Tieren emotionalisierte sich, Haustiere wurden zu Familienmitgliedern und geradezu mit Tierliebe überhäuft.

 

Tiere für die Pfanne, Tiere für die Couch: Hört bei Kuh und Schwein die Tierliebe auf?

Mit der Industrialisierung setzte auch die Massentierhaltung ein und damit ein Phänomen, das sich in vielen Teilen der Gesellschaft bis heute fortgesetzt hat. Man begann Tiere zu unterscheiden – in Tiere, die man isst und Tiere, die man liebt. Beziehungsweise: Tiere für die Pfanne und Tiere für die Couch. Nutztiere und Haustiere. Es entwickelte sich sozusagen eine Zweiklassengesellschaft. Grenzenlose Tierliebe für Hund, Katze und Kanarienvogel, während Rind, Schwein und Huhn verdinglicht wurden. Zusammengepfercht in Ställen und Käfigen fristeten sie nur zum Zweck des Ausbeutens und Tötens ein trauriges Dasein.

Den geliebten Haustieren stehen rund 63 Milliarden Säugetiere und Vögel und 1.000 Milliarden Fische gegenüber, die jährlich weltweit dem Konsum zum Opfer fallen. Die Umweltbewegung der 1970er schärfte bei vielen Menschen das Bewusstsein für diese Ambivalenz. Es erfolgte vielerorts ein Umdenken: Auch Nutztiere haben emotionale und kognitive Fähigkeiten, Schmerzempfinden und sollten nicht zu gesichtslosen Objekten degradiert werden. „Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein“ – dieser Ausspruch des Philosophen Arthur Schopenhauer hat sich in der heutigen Gesellschaft immer mehr verfestigt. So verliert die Massentierhaltung stetig an Bedeutung und wird zunehmend durch ökologische Tierhaltung ersetzt. Tierschutzgesetze geben den rechtlichen Rahmen für das Tierwohl vor. Doch auch wenn Tiere auf Bio-Bauernhöfen artgerecht gehalten werden – mit viel Platz, Freigang und unbehandeltem Futter, so sind und bleiben sie Nutztiere. Sie liefern Milch, Eier und Fleisch und erfahren damit noch immer Ausbeutung durch den Menschen.

 

Tierliebe auch bei der Stromversorgung demonstrieren

Tierschützer gehen deshalb noch einen Schritt weiter. Sie sehen Tierliebe als „Akzeptanz der Eigenständigkeit von Tieren“. Sie kritisieren den Anthropozentrismus des Menschen, der sich Tiere zum eigenen Nutzen unterwirft und gefangen hält. Wahre Tierliebe kann in ihren Augen nur einhergehen mit dem Verzicht auf tierische Produkte, also Veganismus. Auch Du kannst einen Teil dazu beitragen, Tierleid zu verhindern: mit Deiner Ernährung, aber auch mit der Wahl Deines Stromanbieters. Denn Tierliebe hört nicht beim Fleischverzicht auf. Sie betrifft alle Bereiche der Natur und den Schutz jeder einzelnen Spezies. Wir von Vegan Strom haben uns deshalb nicht nur für die Gewinnung Erneuerbarer Energien entschieden, sondern achten ebenso darauf, dass diese nicht in die Lebensräume von Tieren eingreift oder gar das Leben von Tieren bedroht. Deshalb beziehen wir unseren Strom ausschließlich aus Geothermie, Gezeitenkraft und Photovoltaik. Mit einem Wechsel zu Vegan Strom kannst auch Du Deine Tierliebe unter Beweis stellen und dabei helfen, das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen.

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