Quartierstrom

Quartierstrom für eine nachhaltige, unabhängige Energieversorgung

Hinter dem Begriff Quartierstrom steckt eine dezentrale Stromversorgung, die nach dem Mieterstrommodell funktioniert. Daher wird Quartierstrom oft auch als „Mieterstrom“ bezeichnet. Die Idee dahinter: Anstatt Strom und Wärme von einem großen Kraftwerk zu beziehen, erzeugt ein Quartier seine Energie selbst. Dabei kann es sich um ein Mehrfamilienhaus handeln, aber auch um ein ganzes Wohnviertel. Vegan Strom erklärt Dir, was es mit dieser Art der Versorgung auf sich hat.

 

Wenn der Strom im eigenen Haus erzeugt wird

Mit Quartierstrom ist ein Versorgungsmodell gemeint, das Mieter ein Stück weit unabhängig von großen Energieanbietern und vor allem von fossilen Energieträgern macht. Die Erzeugung von Strom und Wärme erfolgt dabei dezentral in räumlicher Nähe zum Abnehmer. Ein klassischer Fall für die Nutzung von Quartierstrom sieht so aus: Für einen privaten Vermieter steht eine energetische Sanierung seines Mehrfamilienhauses an, weil zum Beispiel ein Austausch seiner alten Heizungsanlage vorgeschrieben wird. Der Vermieter lässt im Keller ein kleines energieeffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW) einbauen. Diese Anlage basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, produziert also gleichzeitig Strom und Wärme. Betreibt der Vermieter diese Anlage mit Biogas, setzt er gleichzeitig ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zusätzlich errichtet er auf seinem Dach noch eine Photovoltaikanlage, weil sich beispielsweise die Südausrichtung des Daches perfekt dafür eignet. Der Vermieter erzeugt also nach einem energetischen Umbau selbst Strom und Wärme. Meldet er jetzt noch ein Gewerbe an, kann er diese produzierte Energie direkt an seine Mieter verkaufen. Stromüberschüsse speist er ins öffentliche Netz ein und erhält dafür vom Staat noch eine Einspeisevergütung. Die rechtliche Grundlage bildet dabei das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom, das 2017 in Kraft getreten ist.

 

Quartierstrom bietet Mietern und Vermietern einige Vorteile

Andere Möglichkeiten der nachhaltigen Energieerzeugung im Quartier sind kleine Windkraft- oder Bioenergieanlagen, die ein ganzes Wohnviertel oder Gewerbegebiet mit sauberem Strom versorgen können. Inzwischen bieten auch viele Wohnungsbauunternehmen sogenannte Mieterstrommodelle an. Auch die Anzahl von Energiegenossenschaften nimmt in diesem Zusammenhang immer weiter zu. Dabei vernetzen sich Bürger im Quartier, um ihre Strom- und Wärmeversorgung selbst in die Hand zu nehmen. Vor allem in ländlichen Bereichen entstehen so genannte Bioenergiedörfer, die auf das genossenschaftliche Modell des Quartierstroms setzen. In den Städten ermöglichen Energiegenossenschaften eine bürgerliche Beteiligung an den lokalen Stadtwerken.

Quartierstrom hat sowohl für Mieter als auch Vermieter mehrere Vorteile. Zum einen muss der Strom nicht den Umweg über das öffentliche Netz nehmen, gelangt also direkt von der Quelle zum Verbraucher. Das macht Quartierstrom für Vermieter preiswerter, da Netzentgelte und Umlagen entfallen und auch weniger Steuern fällig werden. Auch die Versorgungssicherheit ist jederzeit gegeben, da die Mieter noch zusätzlichen Strom aus dem öffentlichen Netz nutzen können. Für den Vermieter hat Quartierstrom neben der staatlichen Einspeisevergütung einen weiteren Vorteil: sein Mehrfamilienhaus gewinnt an Attraktivität. Denn eine nachhaltige Versorgung mit Erneuerbaren Energien wird auch für Mieter eine immer größere Rolle spielen. Mieter als auch Vermieter setzen mit der Nutzung von regenerativ erzeugtem Quartierstrom gemeinsam ein Zeichen für den Umweltschutz.

 

Vegan Strom – ein Zeichen für Tierwohl und Umwelt setzen

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