Pilates

Dank Power House: Die Kraft aus der Körpermitte

Pilates ist ein ganzheitliches Workout, das von Joseph Hubertus Pilates entwickelt wurde. Als systematisches Ganzkörpertraining trainiert die Pilates-Methode speziell die tieferliegenden Muskelschichten der Bauch-, Beckenboden- und Rückenmuskulatur. Das Pilates-Training findet hauptsächlich auf einer Trainingsmatte mit dem eigenen Körpergewicht oder an charakteristischen Pilates-Trainingsgeräten, dem „Reformer“, statt. Charakterisiert ist die Pilates-Methode durch eine konzentrierte, ruhige, bewusste und fließende Bewegungsausführung in Verbindung mit einer besonderen Atemtechnik. Mehr zur Entwicklung der Trainingsmethode und zum berühmten „Power House“ erfährst Du bei Vegan Strom.

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Die Geschichte des Pilates ist eng verknüpft mit einem Namen: Joseph Hubertus Pilates

„Körperliche Gesundheit ist die Voraussetzung zum Glück“: Nach diesem Grundsatz lebte Joseph Hubertus Pilates (1893 bis 1967) und entwickelte seine eigene Trainingsmethode. Pilates wuchs in sehr einfachen Verhältnissen in Mönchengladbach auf. Er war ein kränkliches Kind, litt an Asthma, rheumatischem Fieber und Rachitis, einer durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufenen Skeletterkrankung, die zur Verformung der Knochen führt. Allerdings wollte er sich mit seinem gesundheitlichen Schicksal nicht abfinden. Schon im Kindesalter entdeckte er sein großes Interesse an der Bewegung. Vor allem Turnen, Gymnastik, Krafttraining und Skifahren hatten es ihm angetan. Trotz seiner Erkrankungen bemerkte Joseph Pilates an sich das Erwachen eines ganz neuen Körperbewusstseins. Als Erwachsener machte er es sich zur Aufgabe, dieses positive Körperbewusstsein an andere Menschen weiter zu geben. Nebenbei führte er ein eher rastloses Leben und reiste viel. In Deutschland wechselte er mehrmals den Wohnort, bis er sich 1913 in England niederließ. Zu Beginn des 1. Weltkrieges wurde Pilates als Angehöriger eines gegnerischen Landes in Gewahrsam genommen. Diese Zeit in einem Camp bei Lancaster nutzte eer, um die mit ihm internierten Soldaten anhand seines Pilates-Workouts zu rehabilitieren. So baute er Lazarettbetten um, damit auch verletzte Soldaten im Hospital ein Körpertraining erhalten konnten. Diese umgebauten Betten bildeten bis heute die Grundlage für die beim Pilates genutzten Trainingsgeräte, die sogenannten Pilates-Reformer. Der heutige Reformer besteht aus einer beweglichen Plattform, auf die sich die Trainierenden legen oder stellen. Seilzüge, die an Armen und Beinen befestigt sind, bewegen die Plattform und erlauben ein gezieltes Training bestimmter Muskeln und Muskelgruppen. Unterschiedliche Reformer-Varianten zeigen sogar ein über die Plattform angebrachtes Gestell für erweiterte Übungsmöglichkeiten mit Schlaufen.

Einige Jahre später begann Pilates mit dem Bau und der Vervielfältigung seiner im Krieg eingesetzten Pilates-Maschinen, mit denen er insbesondere rheumatische Patienten trainierte. Seine Trainingsmethode fand Anerkennung in unterschiedlichsten Privatkliniken. 1925 entschied sich Pilates, in die USA auszuwandern. Dort lebte er bis zu seinem Tod.

 

Von der Rehabilitation von Soldaten bis hin zur Trainingsform im Ballett

In den USA wurde Joseph Pilates zu einem anerkannten Trainer. Mitte der 1920er-Jahre eröffnete das erste Pilates-Studio in New York. Insbesondere die Ballettszene wurde auf das kontrollierte, fließende und kraftvolle Körpertraining aufmerksam. Das Pilates-Körpertraining fand Anwendung am New York City Ballett und vielen anderen Tanz-Akademien. Als gelenkschonende Trainingsform verhalf Pilates auch verletzten Tänzern und Tänzerinnen wieder zurück zu alter Form. Das Pilates-Training folgt noch heute strengen Prinzipien.

  1. Kontrolle
  2. Zentrierung
  3. Atmung
  4. Konzentration / Aufmerksamkeit
  5. Bewegungspräzision

 

Das „Power House“ – Energie aus dem Körperzentrum

Das „Power House“ ist das Herzstück der Pilates-Methode. Das „Krafthaus“ vereint das Körperzentrum und wird durch das Zwerchfell, der tiefliegenden Bauchmuskulatur, dem Beckenboden sowie den vielspaltigen Rückenmuskeln gebildet. Diese tief im Körper liegenden Muskeln sind bei vielen Menschen zu schwach ausgeprägt, da sie im Alltag nur wenig benutzt werden. Die Aktivierung des „Power House“ und somit dieser muskulären Tiefenstabilisatoren ist der Kern jeder Pilates-Übung und wird „Zentrierung“ genannt. Je schwieriger und komplexer die Übungsausführung, desto wichtiger ist die gezielte Zentrierung. Neben der Tiefenstabilisation verfolgt das Pilates-Training folgende Ziele:

  • Verbesserung der Körperhaltung / Aufrichtung der Wirbelsäule
  • Förderung des Körper- und Bewegungsbewusstseins
  • Ausbau der Beweglichkeit

 

Symbiose von Atmung und Bewegung – fließendes Pilates

Die Trainierenden führen die fließenden und ruhigen Bewegungsabläufe mit einer bewussten Atmung aus. Die Atemtechnik wird auch als „Brustkorb- oder Flankenatmung“ bezeichnet. Dabei atmen die Trainierenden bewusst in die äußeren Rippenbögen durch die Nase ein und durch einen leicht geöffneten Mund wieder aus. Während der Ausatmung wird das „Power House“ aktiviert und die unteren Rippenbögen nähern sich dem Beckenbereich. Diese charakteristische Atemtechnik ermöglicht eine korrekte Anspannung der Tiefenmuskulatur und begleitet die Pilates-Übungen in einer Art Symbiose. Pilates ermöglicht einen Einklang zwischen Ruhe, Bewusstsein, Achtsamkeit und kraftvollen Körperübungen. Heutzutage ergänzt Pilates viele andere Sportarten, die Körperstabilität benötigen. Als gezieltes „Core-Training“ kräftigt es die tiefe Körpermitte. Es kommt außerdem in der Rehabilitation und Physiotherapie vor allem bei Rückenbeschwerden und Wirbelsäulenerkrankungen zum Einsatz.

Pilates fördert das Körperbewusstsein in seiner Ganzheitlichkeit – ähnlich wie Yoga, Tai-Chi oder Qi Gong. Wir bei Vegan Strom setzen ebenfalls auf Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. So möchten wir das Tier- und Umweltbewusstsein bei der Stromerzeugung fördern, denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Was viele Menschen nicht wissen: Manche Quellen sind zwar gut für die Umwelt, können aber Tieren schaden. Wir setzen daher bewusst auf die tierleidfreien Alternativen Sonnenenergie, Geothermie und Gezeitenkraft. Entscheide Dich für reinen veganen Strom. Damit verringerst Du nicht nur Tierleid und bewahrst Lebensräume, sondern Du sorgst auch ganz einfach für Dein „Power House“!

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