Minikraftwerk

Minikraftwerke sind Kleinstkraftwerke für den Privatgebrauch

Minikraftwerke dienen der Gewinnung von Strom und ferner auch Wärme in einem enorm geringen Leistungsbereich. Sie finden daher überwiegend im privaten oder aber im kleingewerblichen Sektor Verwendung, zum Beispiel in Ein- oder Mehrfamilienhäusern. Minikraftwerke weisen in der Regel eine Leistung von 10 bis maximal 50 Kilowatt auf, noch kleinere Anlagen werden Mikrokraftwerke genannt. Welche Energieformen sie verwenden und was sie für einen Nutzen bringen, verrät Dir Vegan Strom.

 

Welche Typen von Minikraftwerken existieren?

Während kommunale, regionale und Großkraftwerke auf eine Vielzahl an Energiequellen zurückgreifen, ist dies bei Minikraftwerken logischerweise nicht der Fall. Ein Atomreaktor oder eine Geothermiebohrung passen schließlich schlecht in Keller oder Garten! Stattdessen nutzen die Anlagen leicht verfügbare, in der Regel erneuerbare Energiequellen. Die bekannteste Form eines Minikraftwerks ist vermutlich die Photovoltaikanlage. Solarzellen auf Dächern sowie an Balkons und Fassaden sind heutzutage schon fast alltäglich. Hier wird mittels Sonneneinstrahlung und dem photovoltaischen Effekt im Halbleitermaterial der Zelle Strom produziert, der dann entweder direkt genutzt oder aber in Batterien bzw. das Stromnetz eingespeist wird.

Neben Solarenergieanlagen werden auch Mini-Blockheizkraftwerke immer populärer. Hier kommen Viertakt- oder Stirlingmotoren zum Einsatz, die mit fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas, jedoch auch immer mehr mit erneuerbaren Energieträgern wie Biomasse (zum Beispiel Holzpellets), Biogas oder Pflanzenöl betrieben werden. Der Vorteil der Anlagen ist, dass sie neben Strom durch die Kraft-Wärme-Kopplung ebenfalls Heizwärme produzieren, die zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann.

Neben Solarpanelen und Blockheizkraftwerken wächst jedoch auch noch eine andere Nische heran: Mini-Windenergieanlagen für Dach oder Garten. Hierbei handelt es sich für gewöhnlich um Vertikalachser, die weitaus günstiger und weniger wartungsintensiv sind als Horizontalachser. Ein besonders innovatives Beispiel stellen hier etwa Windbäume dar, baumförmige Kleinstkraftwerke mit 72 Savonius-Rotoren.

 

Welchen Nutzen bringen Minikraftwerke?

Die Betreiber von Minikraftwerken ziehen aus diesen Anlagen eine Menge wirtschaftliche Vorteile, die die Anschaffung sinnvoll machen. So ist es möglich, (zugekauften) Strom und im Fall von Blockheizkraftwerken auch Heizwärme und damit beispielsweise Heizöl zu sparen. Dadurch können sich die Anschaffungskosten schnell amortisieren, denn pro selbsterzeugter Kilowattstunde wird schließlich der Strompreis aus dem Netz gespart. Dieser betrug im Jahr 2019 durchschnittlich etwa 30,5 Cent. Mit Blockheizkraftwerken lässt sich zusätzlich auch der Bedarf an Heizenergie reduzieren. Bei einer Überproduktion von Strom kann dieser außerdem in das Stromnetz zurückgespeist werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz(EEG) verspricht hierfür eine garantierte Einspeisevergütung von etwa zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde. Diese setzt sich aus dem Börsenstrompreis, dem Zuschlag für vermiedene Netznutzung sowie bei Blockheizkraftwerken auch aus dem Kraft-Wärme-Kopplungszuschlag zusammen.

Werden entsprechende Auflagen befolgt, so fördert der Staat die Anschaffung der meisten Minikraftwerke nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Dies betrifft selbstverständlich nur die Anlagen, die keine fossilen Energieträger zur Stromerzeugung nutzen. Außerdem existieren für die Förderung ebenfalls Leistungsgrenzen.

 

Minikraftwerke fördern die elektrische Unabhängigkeit

Mithilfe von Minikraftwerken und dem Ausbau der privaten, dezentralen Stromversorgung lässt sich eine saubere Energiewende deutlich schneller herbeiführen. Durch die Nutzung von Anlagen, die auf Regenerative Energien setzen, verringern die Betreiber ihre Abhängigkeit vom Stromnetz und den Großkraftwerken, welche überwiegend fossile Brennstoffe wie etwa Kohle verwenden und somit dem Klima schaden. Allerdings liefern Minikraftwerke nur selten die benötigte Leistung, um einen Haushalt autark mit Energie zu versorgen oder unterliegen Schwankungen, wie es bei Wind- und Solarenergie der Fall ist. Möchtest Du jedoch, dass der Strom aus Deiner Steckdose immer vollkommen umweltfreundlich und nachhaltig ist, dann wechsele noch heute zu Vegan Strom! Wir setzen in unserem Energiemix ausschließlich auf Solarenergie, Gezeitenkraft und Geothermie. Damit unterscheiden wir uns von vielen anderen Ökostrom-Anbietern, denn diese Energiequellen sind nicht nur regenerativ und klimaneutral, sondern fügen ebenfalls Lebewesen zusätzlich in keiner Weise Schaden zu. Folglich unterstützt Du mit Deinem Wechsel zu Vegan Strom nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren Energien, sondern zusätzlich das Tierwohl.

100% Ökostromtarif, der Tiere schützt

100% Öko
In Kooperation mit PETA Deutschland e.V.
Tierwohl