Methan

Methan: Mitverursacher des Klimawandels

Bei Methan handelt es sich um ein brennbares Gas, welches den Hauptbestandteil von Erdgas sowie Biogas ausmacht. Folglich hat es für uns einen nicht unerheblichen Nutzen in der Energieerzeugung. Doch die Emission von Methan geschieht nicht nur durch die Förderung oder Erzeugung von Brennstoffen, sondern auch in vielen Branchen, die mit Energie wenig zu tun haben. Dabei trägt das Gas einen nicht unerheblichen Teil zum Klimawandel bei. Das Vegan Strom-Lexikon klärt auf.

 

Wie genau entsteht Methan?

Methan (CH4) kommt auf der Erde vielfältig vor und war vermutlich ein wesentlicher Bestandteil unserer Uratmosphäre. Heute wird es ständig neu gebildet. Hierbei lässt sich zwischen der natürlichen Bildung und Methan als Emission unterscheiden.

Natürlich entsteht das Gas entweder an der Oberfläche oder unterirdisch. Oberflächennah vollzieht sich der Entstehungsprozess biotisch, also durch die Faulung von organischem Material unter sauerstoffarmen oder -freien Bedingungen. Dies bezeichnen Biologen als Methanogenese. Sie geschieht überwiegend in Sümpfen oder auf dem Grund von Gewässern. Unterirdisch erfolgt die Bildung von Methan aufgrund von hohem Druck und hohen Temperaturen, etwa bei der Entstehung von Erdgas begleitend zu Erdöl, teilweise auch als Grubengas bei der Entstehung von Steinkohleflözen. Auch große Wiederkäuer produzieren in ihren Mägen Methan, das nach außen in die Atmosphäre entweicht.

In der Regel liegt natürlich entstandenes Methan in gebundener Form vor. Etwa 70 Prozent der heutigen Methan-Emissionen in unserer Atmosphäre sind auf menschliche Einflüsse zurückzuführen und damit anthropogen. Hier sind zuvorderst die Massentierhaltung und die Landwirtschaft als Verursacher zu nennen, überwiegend die Rinderzucht und der Nassreisanbau. Doch auch die Öl-, Gas- und Kohleindustrie trägt einen Anteil bei. Dies schließt sowohl die eigentliche Förderung, als auch technisches Versagen, etwa bei Lecks in Förderanlagen oder Pipelines, mit ein.

 

Welchen Einfluss hat Methan auf die Umwelt?

Bei Methan handelt es sich um ein Treibhausgas, dessen übermäßige Freisetzung erhebliche Auswirkungen auf unser Klima hat. Durch die Bildung von Schichten dieser Gase, überwiegend Kohlenstoffdioxid, in unserer Atmosphäre wird die Wärmestrahlung der Sonne quasi eingeschlossen und die Erde wärmt sich auf. Das ist der Treibhauseffekt. Bis zu einem gewissen Punkt ist er wichtig für das Leben auf der Erde, denn er ermöglicht das Vorkommen von flüssigem Wasser. Wenn die Treibhausgase den Treibhauseffekt zu sehr verstärken, sind die Folgen dramatisch: Es verändern sich Ökosysteme, Klimazonen verschieben sich, Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Arten werden bedroht und sterben sogar gänzlich aus.

Obwohl Methan nur etwa zwölf Jahre in der Atmosphäre verbleibt, deutlich kürzer als CO2, sind seine Langzeitwirkungen bei gleichem Gewicht etwa 28-mal gravierender. Einige Untersuchungen legen sogar einen noch höheren Faktor nahe. Insgesamt trägt das Gas zu ungefähr 20 Prozent zum Treibhauseffekt und somit zum Klimawandel bei. Und obwohl die Auswirkungen von Kohlenstoffdioxid – rein aufgrund seiner Menge – weitaus größer sind, ist Methan dennoch eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

 

Methan verursacht gravierende Umweltschäden

Die Förderung von Erdgas sowie die Massentierhaltung und eine nicht nachhaltige Landwirtschaft schaden unserem Planeten massiv. Folglich muss hier ein Umdenken erfolgen, damit die Umwelt durch Methan und andere Treibhausgase nicht unwiederbringlich zerstört wird. Wir von Vegan Strom setzen uns daher für die Förderung von klima- und tierfreundlichen Energiealternativen ein, die weder fossile noch nukleare Brennstoffe nutzen und auch keinem Lebewesen schaden. So werden beispielsweise bei der Nutzung von Biomasse und Biogas auch Abfallprodukte aus der Massentierhaltung genutzt, was letztendlich diesen Industriezweig fördert, das Tierleid schürt und den Treibhauseffekt anheizt. In unserem Energiemix findest Du daher nur Strom aus Solarenergie, Geothermie und Gezeitenkraft. Wechsele auch Du zu uns! Gemeinsam können wir die Welt Schritt für Schritt ein bisschen besser machen.

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