Klimawandel

Klimaveränderungen: jetzt handeln!

Klimawandel – ein Schlagwort, dass derzeit in aller Munde ist. Bei der globalen Erwärmung handelt es sich aber keineswegs nur um eine „Modeerscheinung“, sondern um das wahrscheinlich größte Problem, mit dem die Menschheit in Zukunft fertig werden muss. Umdenken, anpassen und vor allem schnelles Handeln sind die einzigen Chancen, unseren Planeten auch weiterhin lebenswert zu erhalten. Bei veganstrom.com liest Du nützliches Hintergrundwissen zur Entstehung und zu den Folgen des Klimawandels.

 

Was ist Klimawandel?

Die Erde unterscheidet sich von allen anderen uns bekannten Planeten dadurch, dass es auf ihr Wasser gibt und sie darüber hinaus auch eine Atmosphäre hat. Die aus verschiedenen Gasen bestehende Atmosphäre ist Voraussetzung für die Entstehung von Leben auf der Erde, denn einerseits ist sie die Schutzschicht, die uns vor ungefilterter Sonneneinstrahlung schützt, andererseits speichert sie lebensnotwendige Wärme. Dieses Phänomen wird auch als Treibhauseffekt bezeichnet. Strömungen in Luft und Wasser verursachen das Wetter rund um den Globus. Eine langfristige Beobachtung wiederkehrender Wetterphänomene über etwa 30 Jahre bezeichnen wir als Klima. Ändern sich diese langfristigen Wettermuster, sprechen wir von Klimawandel. Die Ursachen hierfür sind nach natürlichen und nach menschengemachten Ursachen zu unterscheiden.

 

Natürlicher Klimawandel

Änderungen des Klimas hat es in der Geschichte der Erde schon immer gegeben. Warmzeiten und Eiszeiten wechseln sich ab. So gehören zu den natürlichen Ursachen für klimatische Veränderungen zum Beispiel die Verschiebung der Kontinentalplatten. Die Änderungen erfolgen dabei sehr langsam – wir bewegen uns in Zeiträumen von Jahrmillionen. Eine andere Ursache für klimatische Wechsel sind Änderungen der Erdbahn um die Sonne in Verbindung mit der Neigung der Erdachse zur Sonne, die sich in Zyklen von mehreren zehntausend Jahren abspielen. Darüber hinaus wird das Erdklima maßgeblich durch die Intensität der Sonneneinstrahlung beeinflusst. Je mehr Sonnenflecken die Sonne aufweist, desto intensiver strahlt sie – und desto stärker heizt sie die Erde auf. Insgesamt verzeichnen wir heute zum Beispiel eine höhere Sonnenaktivität als vor rund 300 Jahren, während der sogenannten „kleinen Eiszeit“. Ein abrupter Klimawandel kann herbeigeführt werden durch den Ausbruch eines Supervulkans, dessen Emissionen bis in die Stratosphäre gehen und dort durch Absorption, Streuung oder Reflexion die Sonneneinstrahlung verändern und damit die Temperaturen in allen Luftschichten beeinflussen.

 

Neueste Entwicklungen: menschengemachter Klimawandel

Seit den letzten 150 bis 200 Jahren lässt sich eine besonders starke Veränderung des Erdklimas feststellen. Die Durchschnittstemperatur auf der Erde ist in diesem Zeitraum nachgewiesenermaßen deutlich stärker angestiegen als zuvor. Dies fällt zeitlich zusammen mit der Industriellen Revolution. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts technische Neuerungen und kapitalistische Wirtschaftsstrukturen den Bau von Fabriken und energieintensiven Industrien vorantrieben, sind die CO2-Emissionen in die Atmosphäre immer weiter angestiegen. Der Vorgang setzt sich bis in die Gegenwart fort. Denn – ebenfalls bis heute – basiert das Wirtschaftswachstum überall auf der Welt überwiegend auf fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Deren Verbrennung setzt große Mengen an seit Jahrmillionen gebundenem CO2 frei. Hinzu kommt die großflächige Abholzung von Wäldern zur Gewinnung von Lebensraum und Bauholz, sowie Brandrodungen in Regenwäldern zur Gewinnung von Weideflächen. Hierdurch werden nicht nur sogenannte CO2-Senken, also CO2 aufnehmende Flächen, zerstört, sondern weiteres Treibhausgas ausgestoßen. Dieser massive Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer durch das Verhalten der Menschen verursachten Veränderung des Erdklimas, man spricht von menschengemachtem Klimawandel.

 

Folgen des Klimawandels

Der sich in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich immer mehr beschleunigende Klimawandel wird neben schweren Umweltveränderungen auch weltweit große gesellschaftliche Konflikte und Migrationsbewegungen auslösen.

Zu den direkten Folgen des Klimawandels für die Natur gehören stärkere und häufigere Wetterextreme wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme, veränderte Niederschläge, vermehrte und heftigere Waldbrände, Gletscherschmelzen und das Abschmelzen der Polkappen, der steigende Meeresspiegel und aus all dem folgend die Verschiebung von Klimazonen, Vegetationszonen und Lebensräumen. Aber auch die Ausbreitung von Parasiten und tropischen Krankheiten sind Folgen des Klimawandels. Je mehr Regionen weltweit durch ansteigende Meeresspiegel, die Ausdehnung von Wüsten oder Umweltkatastrophen unbewohnbar werden, desto höher wird die Zahl der sogenannten Klimaflüchtlinge werden. Um den menschengemachten Klimawandel auch nur bremsen zu können, ist ein strukturelles Umdenken und schnelles Handeln unumgänglich.

 

Was wir tun können und müssen

Umkehren oder verhindern lässt sich der Klimawandel nicht mehr. Durch eine nachhaltige und vor allem schnelle Reduzierung der von Menschen verursachten CO2-Emissionen lässt er sich jedoch verlangsamen. Dafür ist es unerlässlich, dass wir unsere Wirtschaft grundlegend umstellen: weg von fossilen Energieträgern hin zu Erneuerbaren Energien. Wir brauchen dringend technische Innovationen und eine massive Förderung der Forschung dahingehend, wie Produktion, Transport, Energiegewinnung, Heizen und Kühlen mit anderen Methoden möglich sind.

Aber auch Du selbst kannst einen kleinen Beitrag leisten, indem Du Dein Konsumverhalten und Deinen Energieverbrauch überdenkst. Ein großer Schritt in die richtige Richtung ist es, sich neben möglichen Einsparungen vor allem Gedanken über die Herkunft von Heizenergie und Strom bei sich zu Hause zu machen: Es dauert nur wenige Minuten, zu einem Ökogas- oder Ökostromanbieter zu wechseln. Du selbst hast keinerlei Zusatzaufwand damit! Vegan Strom liefert Dir 100 % Ökostrom und hat sich neben dem ganzheitlichen Umweltschutzgedanken auch dem Tierwohl verschrieben. Gemeinsam können wir mit kleinen Dingen Großes bewegen. Jetzt ist die Zeit zum Handeln!

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