Klimatarier

Für das Wohl des Planeten auf saisonale & regionale Ernährung setzen

Mit ihrer Ernährungsweise streben Klimatarier die Umkehr des Klimawandels und den Schutz unseres Planeten an. Sie ernähren sich daher vor allem von regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Weitere Informationen zur Ernährung von Klimatariern und Tipps, wie auch Du eine umweltfreundlichere Ernährung und Lebensweise gestalten kannst, erhältst Du im Lexikon von Vegan Strom!

 

Die eigene Ernährung überdenken und den Klimawandel stoppen

In den letzten Jahrzehnten haben sich immer mehr Menschen in den westlichen Nationen für eine „alternative“ Ernährungsweise wie dem Veganismus, dem Vegetarismus oder dem Pescetarismus entschieden. Ein weiterer Trend ist die Ernährungsweise von Klimatariern, welche die Umkehr des Klimawandels zum Schutze der Erde verfolgen. Im Vergleich zu Veganern und Vegetariern stehen demzufolge nicht die Minderung von Tierleid oder die Steigerung der körperlichen und mentalen Gesundheit im Mittelpunkt, sondern zunächst ausschließlich der Schutz des Planeten. Daher ernähren sich Klimatarier zum Großteil von Lebensmitteln mit geringer CO2-Bilanz. Die CO2-Bilanz dient der Angabe der Menge an Kohlenstoffdioxid, die bei der Her- beziehungsweise Bereitstellung eines Lebensmittels, Produkts oder einer Dienstleistung ausgestoßen wird. Daher setzen Klimatarier bei ihrer Ernährung vor allem auf den Konsum von regional und saisonal angebauten Produkten. So entfallen lange Transportwege oder eine aufwändige Lagerung.

 

Tipps für eine klimafreundlichere Ernährungs- und Lebensweise

Möchtest auch Du umweltfreundlicher handeln und konsumieren, bieten sich Dir einige Möglichkeiten. Hinsichtlich Deiner Ernährung kannst Du beispielsweise Deinen Fleischkonsum reduzieren, da die Haltung von Nutztieren und die Produktion von Fleisch besonders viele CO2-Emissionen zur Folge hat. So erfolgt im tropischen Regenwald etwa ein verstärkter Anbau von Sojabohnen, die ausschließlich bei der Rindermast zum Einsatz kommen. Um der weltweit hohen Nachfrage an Fleisch gerecht zu werden, gibt es im Regenwald immer mehr Rodungen. Somit verliert die Welt einen optimalen CO2-Speicher, denn oftmals kann sich der Regenwald von diesen schweren Eingriffen ins Ökosystem nicht mehr erholen. Es kommt zu regionalen Klimaveränderungen, sodass die auf Feuchtigkeit angewiesene lokale Flora nicht mehr nachwachsen kann. Der Regenwald ist damit für immer verloren.

Selbstverständlich ist es keine Pflicht, vollständig auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten. Du hilfst der Umwelt bereits, indem Du weniger Rindfleisch isst und stattdessen auf den Verzehr von Schweinefleisch oder Geflügel in Bioqualität umsteigst, dessen Herstellung deutlich klimafreundlicher ist. Ebenso kannst Du in der Obst- und Gemüseabteilung Deines Supermarkts ordentlich zugreifen. Achte dabei jedoch darauf, dass Du saisonal und regional angebaute Obst- und Gemüsesorten auswählst. Deren Produktion erfolgt meist nicht in geheizten Gewächshäusern und verbraucht meist auch deutlich weniger Wasser. Als besonders umweltschädlich erweisen sich etwa Tomaten und Gurken, die zum Großteil ganzjährig unter hohem Energieeinsatz und mit viel Wasserverbrauch in Gewächshäusern in Spanien oder den Niederlanden angebaut werden.

Nicht nur mit einer bewussteren Ernährung tragen Klimatarier zu einer klimafreundlicheren Lebensweise bei. Sie stellen oft auch andere Lebensbereiche auf den Prüfstand. So lassen sich mit wenigen Schritten eingestaubte Gewohnheiten zugunsten des Wohls aller Lebewesen auf unserem Planeten ändern. Beim Kauf loser Obst- und Gemüsesorten empfiehlt es sich, auf den Gebrauch kleiner Plastiktütchen zu verzichten und die Lebensmittel stattdessen in wiederverwendbaren Stoffbeuteln zu transportieren. Auch an der Kasse solltest Du eher zur Papiertüte oder den Baumwoll- bzw. Jutebeuteln statt zum Mehrweg-Plastikbeutel greifen.

Vor einigen Jahren machte zudem das Konzept der „Sanften Mobilität“ Schule. Unter dem Begriff versteht man alle Arten der Fortbewegung, die neben der Reduzierung von Lärmstörungen, Unfallraten und der Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders auch zur geringeren Emission von Treibhausgasen beitragen. Als beispielhafte Fortbewegungsarten der „Sanften Mobilität“ gelten etwa Zufußgehen, Radfahren, Carsharing und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Bus und Bahn. Auch hier sind Klimatarier meist Vorreiter.

 

Einsatz für Tier und Umwelt mit veganem Strom

Doch es gibt noch viel mehr Bereiche des täglichen Lebens, die hinterfragt werden müssen. Strom wird auch heute noch vor allem konventionell in Kraftwerken durch fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas gewonnen. Die Erzeugung von Strom mit ebenjenen konventionellen Energieträgern geht mit dem Ausstoß von großen Mengen Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen einher, die der Umwelt schaden und natürliche Lebensräume zerstören. Wir von Vegan Strom setzen uns für die Minderung tierischen Leids und den Erhalt stabiler Ökosysteme ein. Unser Energiemix stammt daher ausschließlich von Zulieferern, die ihren Strom produzieren und transportieren, ohne dabei Tieren und der Umwelt zu schaden. Wechsele noch heute zu Vegan Strom und trage auch Du zu gesteigertem Tierwohl und einer gesunden Umwelt bei!

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