Internet der Dinge

Intelligente Geräte für Haushalte und Industrie

Nicht nur Menschen sind Teil des World Wide Web (WWW), sondern auch Gegenstände. Das Internet der Dinge verbindet Geräte wie Alltagsutensilien und Maschinen untereinander und liefert Informationen an den jeweiligen Nutzer. Auf diese Weise ermöglicht es die Technik, Prozesse effizienter zu gestalten. Welche Möglichkeiten das Internet der Dinge für den privaten und industriellen Gebrauch bietet, erfährst Du bei Vegan Strom.

 

Alltagsgegenstände und Maschinen: clever und effizient dank Internetverbindung

Kühlschränke, die melden, dass die Milch zuneige geht, Rollläden, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt von allein öffnen und schließen, Drucker, die den Füllstand der Patronen überwachen und bei Bedarf automatisch neue ordern: Was noch vor wenigen Jahren wie Science Fiction anmutete, ist heute schon in vielen Haushalten Realität. Realisiert werden diese auch als „Smart Home” bezeichneten Techniken auf Basis einer Internetverbindung. Doch nicht nur im Alltag, auch in der Industrie lassen sich auf diese Weise Prozesse intelligenter und effizienter gestalten. Zusammengefasst werden all diese Anwendungen unter dem Begriff „Internet of Things”, zu deutsch „Internet der Dinge”.

Das Internet der Dinge beschreibt die Vernetzung von Alltagsgegenständen und Maschinen mit dem Internet. Jedes dieser „Smart Devices” ist dank Mikroprozessoren mit elektronischer Intelligenz ausgestattet und erhält innerhalb des Netzwerkes eine eindeutige Identität (Adresse). Reale Gegenstände werden so Teil des Internets. Auf diese Weise sind sie in der Lage, untereinander auf Basis einer kabelgebunden oder Drahtlosschnittstelle (z. B. WLAN, Bluetooth, UMTS oder LTE) und via Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) miteinander in Verbindung zu treten und Daten und Befehle zu senden bzw. zu empfangen. So können Aufgaben automatisiert und ohne menschliches Zutun ausgeführt werden. Darüber hinaus besteht für Nutzer die Möglichkeit, die Gegenstände über das Internet zu steuern – und zwar vollkommen ortsunabhängig.

 

Das Internet der Dinge in Haushalt und Industrie

Für den Alltag bedeutet das Internet der Dinge vor allem Komfort und Benutzerfreundlichkeit. Entsprechend der eingangs beschriebenen Szenarien lassen sich so beispielsweise clevere Gebäudeautomatisierungen (Rollläden, Drucker) installieren. Darüber hinaus eröffnet sich die Chance, dass Geräte unter vorher festgelegten Bedingungen mit dem Nutzer „Kontakt aufnehmen”. So kann der Kühlschrank darauf hinweisen, wenn wichtige Lebensmittel zur Neige gehen oder das Haltbarkeitsdatum in nächster Zeit abläuft („Bitte verbrauchen“).

Im Rahmen der industriellen Anwendung steht die Verbindung von Anlagen und Maschinen im Vordergrund. Diese hat zum Ziel, Prozesse zu automatisieren und Produktionsabläufe sowie ganze Wertschöpfungsketten effizienter, schneller und kostengünstiger zu gestalten. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass Maschinen automatisch auf den Verschleiß von Komponenten aufmerksam machen und so einen rechtzeitigen Austausch des Bauteils sicherstellen. Auch im Bereich der Logistik spielt das Internet der Dinge eine wichtige Rolle. So lassen sich beispielsweise Waren und Güter dank des Verfahrens eindeutig identifizieren und verfolgen. Die Basis dafür bildet die RFID-Technik (Radio-Frequency Identification). Diese verbindet mit einem Funketikett (Transponder) ausgestattete Gegenstände und ein vernetztes Lesegerät, welches die Daten an einen weiteren Kommunikationspartner (egal, ob Mensch oder Maschine) sendet.

 

Eine Frage der Sicherheit

Die Vernetzung von Geräten via Internet bringt viele Möglichkeiten, aber auch einige Gefahren mit sich. So ist es unter anderem vorstellbar, dass Geräte von außen angegriffen, sabotiert bzw. von Unbefugten genutzt oder persönliche Daten ausgelesen werden. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, die Kommunikation zwischen den Geräten manipulationsfrei zu halten und einzelne Komponenten durch Firewalls vor Denial-of-Service-Attacken und Schadsoftware zu schützen. Darüber hinaus gilt es unter anderem, alle Daten, die über öffentliche Netzwerke übertragen werden, zu verschlüsseln.

Trotz der Sicherheitsproblematik überwiegen klar die Vorteile des Internets der Dinge. Aus diesem Grund hat die Technik bereits in vielen Privathaushalten und Wirtschaftszweigen Einzug gehalten. Im Bereich der Energieversorgung übermitteln beispielsweise intelligente Stromzähler, auch „Smart Meter” genannt, automatisch den Zählerstand an den entsprechenden Anbieter. Auch die Heizungsanlage lässt sich heute meist schon via Smartphone so steuern, dass Du es kuschelig warm hast, wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst. Legst Du in Sachen Strom zudem Wert auf Nachhaltigkeit, solltest Du genau im Blick haben, wie dieser produziert wird. Wir von Vegan Strom bieten Dir die Möglichkeit, umweltfreundliche Energie zu beziehen. Diese wird nicht nur zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen (z. B. Sonnenenergie) hergestellt, sondern ist zudem auch vegan – kein Tier kommt während der Produktion zu Schaden. Wenn auch Du aktiv zum Schutz unseres Planeten und aller Lebewesen beitragen möchtest, dann wechsele am besten gleich jetzt zu Vegan Strom!

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