Freeganer

Eine alternative Lebensweise

Der Freeganismus gilt als ganzheitliche Lebensweise, die neben der Ernährung auch Vorstellungen zu weiteren Bereichen des Lebens einbezieht. Freeganer verstehen sich als Gegenpol zu der vom Konsumismus geprägten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und sind in Deutschland in den letzten Jahren vor allem durch die Praxis des Containerns in die Schlagzeilen geraten. Weitere Informationen zu den Idealen und Vorstellungen von Freeganern erhältst Du bei Vegan Strom!

 

Freeganer üben Kritik an der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

In den letzten Jahrzehnten haben sich in den westlichen Nationen „alternative“ Lebens- und Ernährungsweisen wie der Veganismus, der Vegetarismus und der Fruganismus herausgebildet. Auch der Freeganismus gehört zu diesen Modellen. Der englische Begriff freegan selbst setzt sich aus den Wörtern free, ‚frei‘, sowie vegan, ‚VeganerIn‘, zusammen. Ebenso wie der Veganismus versteht sich auch der Freeganismus nicht nur als bloßes Ernährungsmodell, sondern als umfassendes Konzept einer alternativen Lebensweise. Wie Veganer verzichten auch Freeganer auf tierische Produkte. Der Freeganismus ist jedoch noch tiefgreifender und bezieht sich auf weitere Bereiche des Lebens, wie Konsum, Wohnen und Fortbewegung.

Der Freeganismus gelangte in Deutschland vor allem durch das sogenannte Containern in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Beim Containern durchsuchen Freeganer die Abfallcontainer von Supermärkten und Hotelanlagen nach entsorgten, aber noch verwertbaren Lebensmitteln, die vor kurzem das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben oder kleinere Mängel aufweisen und daher vom jeweiligen Supermarkt nicht mehr zum Kauf angeboten werden. Ein weiteres Lebensprinzip von Freeganern ist das sogenannte Squatting. Hierbei besetzen die Aktivisten unbebaute Grundstücke oder unbewohnte Häuser. Sie verstehen ihr Vorgehen einerseits als Kritik an der Gentrifizierung. Andererseits möchten sie alternative Wohnkonzepte wie z. B. Wagendörfer ausprobieren. Ebenso betreiben Freeganer Urban Foraging, bei dem wildwachsende Kräuter und Beeren in städtischen Parks gesammelt und verzehrt werden. Zu den weiteren Grundsätzen des Freeganismus gehört die umweltfreundliche Fortbewegung zu Fuß, auf dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

Mit ihrer Lebensweise üben Freeganer vor allem Kritik am heute vorherrschenden Kapitalismus und Konsumismus der westlichen Nationen. Eines der prinzipiellen Motive, Freeganer zu werden, liegt daher in den schlechten Arbeitsverhältnissen und der Ausbeutung von Arbeitern und Arbeiterinnen in der Dritten Welt begründet. Des Weiteren versteht sich der Freeganismus ebenso wie der Veganismus und der Vegetarismus als Kritik an der Massentierhaltung, bei der Schweine, Rinder und Geflügel auf viel zu kleinem Raum gehalten und unter großem Leid geschlachtet werden. Ein weiteres gewichtiges Motiv ist zudem der Schutz des Planeten. Im Mittelpunkt der Kritik steht dabei insbesondere die umfangreiche Verwendung von Erdöl, das sowohl in Make-up, Kleidung, Kopfschmerztabletten und Kaugummis enthalten ist. Ferner kommt es als Treibstoff zum Einsatz – beispielsweise zum Transport ebenjener Gegenstände und Güter in lokale Geschäfte oder zum Verbraucher. Und das obwohl die Gesellschaft die gravierenden Konsequenzen kennt, die die Verschmutzung der Umwelt durch Öl für die Ökosysteme verursacht.

Die Lebensweise von Freeganern wird heute kontrovers diskutiert. Als einer der stärksten Kritikpunkte gilt, dass der Lebensstil des Freeganismus auf jenen Prinzipien der Konsum- und Wegwerfgesellschaft basiert, die von Freeganern jedoch strikt abgelehnt werden. Sowohl beim Containern als auch bei der Besetzung unbebauter Grundstücke und unbewohnter Häuser handelt es sich defacto nach geltendem Recht um Straftaten.

 

Ganzheitlich vegan

Ebenso wie der Freeganismus versteht sich auch der Veganismus als ganzheitliche Lebensweise. Vegan Strom bietet Dir Strom ohne Tierleid an. Wir unterstützen damit das Tierwohl und den Erhalt stabiler Ökosysteme, indem wir ausschließlich nachhaltig produzierten und transportierten Strom von unseren Zulieferern beziehen. Während Strom heute noch immer überwiegend konventionell aus endlich verfügbaren Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas hergestellt wird, die der Umwelt und den Tieren schaden, stammt die Energie von Vegan Strom ausschließlich aus tier- und umweltfreundlichen Quellen. Wir setzen auf Solarenergie, Geothermie und Gezeitenkraft. Möchtest auch Du ganzheitlich vegan leben, dann wechsele noch heute zu uns!

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