Ewigkeitskosten

An Ewigkeitskosten zahlen Generationen

Ewigkeitskosten sind langfristige Kosten, die sich aus den Folgeschäden und Belastungen ergeben, die nicht nachhaltige Industriezweige mit sich bringen. Sie werden für gewöhnlich nicht oder nur bedingt von den eigentlichen Verursachern gezahlt und fallen somit auf den Staat und die Steuerzahler zurück. Ewigkeitskosten, manchmal auch als Ewigkeitslasten bezeichnet, ergeben sich zum Beispiel aus dem Braunkohle-, Steinkohle- und dem Uranbergbau sowie aus der Endlagerung von Atommüll. Das Lexikon von Vegan Strom stellt Dir die Kosten etwas genauer vor.

 

Ewigkeitskosten ergeben sich vor allem aus dem Bergbau

Der Begriff Ewigkeitskosten wurde durch die Stilllegung des deutschen Steinkohlebergbaus geprägt, jedoch entstehen sie durch jede Art von Bergbautätigkeit. Es handelt sich hierbei um die finanziellen Aufwendungen, die aus den Bergbaufolgen, beispielsweise der Absenkung der Erdoberfläche, entstehen. Hierzu zählt unter anderem die Grubenwasserhaltung. Würde das Grubenwasser im Ruhrgebiet zum Beispiel nicht fortwährend abgepumpt werden, würde der Grundwasserspiegel steigen. Weite Teile des Ruhrgebietes wären somit geflutet, was eine Seenlandschaft zur Folge hätte. Hinzu kommen Poldermaßnahmen zum Hochwasserschutz, da die nun niedriger liegenden Gebiete für Überflutungen weitaus anfälliger sind. Des Weiteren muss gegebenenfalls eine Grundwasserreinigung erfolgen, da Grubenwasser unter Umständen Schwermetalle und andere Giftstoffe enthalten kann. Dies ist gerade beim Uranbergbau in Sachsen und Thüringen, den die Sowjetunion zu Zeiten der DDR durchführte, vonnöten. Nicht zuletzt beeinflusst der Bergbau die Landschaft und hinterlässt sie in der Regel in keinem stabilen Zustand. Für die vollständige Sanierung dieser Bergbaufolgelandschaften wird ebenfalls viel Geld benötigt.

 

Die Ewigkeitskosten für die Endlagerung von Atommüll

Die wohl langfristigsten Ewigkeitskosten ergeben sich jedoch aus der Lagerung des Atommülls, der bei der Stromerzeugung in Kernkraftwerken entsteht. Da radioaktiver Abfall je nach Halbwertszeit manchmal über Hunderttausende von Jahre gelagert werden muss, bis die Strahlung auf ein unschädliches Niveau zurückgegangen ist, ist der Name „Ewigkeitskosten“ hier nahezu treffend gewählt. Auch in diesem Fall werden die Kosten von den Betreibern der Atomkraftwerke nur zum Teil übernommen. Die entstehende Differenz und damit den größten Anteil müssen folglich der Staat und die Bürger übernehmen. Die Endlagerung sowie die sicherheitsaufwendigen Transporte des Atommülls zu diesen Lagern sind sehr teure Unterfangen. Da radioaktive Materialien eine ständige Gefahrenquelle darstellen, müssen auch nach dem Eintreffen im Zwischen- oder Endlager ständige Überwachungen, Kontrollen und Reparaturen eventueller Schäden erfolgen.

 

Aus Vegan Strom ergeben sich keine Ewigkeitskosten

Die meisten Konventionellen Energien haben Ewigkeitskosten zur Folge, die Staat und Steuerzahler abgelten müssen. Hierbei mag es sich zwar bereits um hohe Geldsummen handeln, doch die Kosten, die die Natur durch ihre Nutzung trägt, sind weitaus größer. CO2 und andere Schadstoffe sowie radioaktiver Abfall belasten die Umwelt immens und stellen eine ernstzunehmende Gefahrenquelle dar. Nicht umsonst wird versucht, den Großteil des heutigen Stroms mithilfe von Erneuerbaren Energien bereitzustellen. Diese sind nicht nur unbegrenzt vorhanden – im Gegensatz zur endlichen Verfügbarkeit von fossilen oder nuklearen Brennstoffen –, sondern ebenfalls gut für die Umwelt und damit auch für Tier und Mensch. Wir von Vegan Strom gehen sogar noch einen Schritt weiter: Anstatt nur „herkömmlichen“ Ökostrom anzubieten, beziehen wir unsere Energie ausschließlich von Lieferanten, von deren regenerativen Kraftwerken keine Gefahr für die Tierwelt ausgeht. Hierzu zählen überwiegend Photovoltaik und Solarthermie. Möchtest auch Du mehr für das Wohl der Tiere tun, dann wechsele noch heute Deinen Stromanbieter und hilf uns, die Welt Schritt für Schritt zu einem besseren Ort zu machen.

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