Erderwärmung

Weitreichende Klimaveränderung: Temperaturanstieg mit gravierenden Folgen

Trockenheit, Waldbrände, niedrige Wasserstände in Flüssen und Seen – die Erderwärmung und ihre Folgen sind bereits jetzt vielerorts deutlich spürbar. Grund für den weltweiten Temperaturanstieg ist der hohe Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 in die Erdatmosphäre. Größter Verursacher dieser Emissionen ist der Mensch. Vegan Strom erklärt, welche Auswirkungen eine weitere Zunahme der Durchschnittstemperatur hätte und wie es gelingen kann, diese fatale Entwicklung abzumildern.

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Klimawandel: ein menschengemachtes Phänomen

Der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft, welcher Mitte des 18. Jahrhunderts begann und sich von England aus in Europa und schließlich auf der ganzen Welt ausbreitete, gilt als Meilenstein für die Geschichte der Menschheit. Die sogenannte Industrielle Revolution führte zu einer enormen Entwicklung in den Bereichen Technik, wirtschaftliche Produktivität und Wissenschaft. Etwa zeitgleich – genauer gesagt im Jahr 1781 – fand auch der Beginn der modernen Wetteraufzeichnung statt. Noch heute sind die damals von der „Societas Meterologica Palatina” am Observatorium Hohenpeißenberg in Bayern eingeführten Uhrzeiten – 7:00, 14:00 und 21:00 Uhr – die üblichen Termine für die Klimabeobachtung. Seit 1781 hat sich jedoch vor allem in Sachen Temperatur einiges verändert – und das steht in engem Zusammenhang mit der Industriellen Revolution.

Das Messnetz an Wetterstationen ist jedoch erst seit Ende des 19. Jahrhunderts dicht genug, um flächendeckende Aussagen für das ganze Land zu treffen. Daher beziehen sich viele Analysen auf den Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Seitdem ist es in Deutschland rund 1,5 Grad wärmer geworden, global gesehen hat die Temperatur um etwa 1 Grad zugenommen. Ursache dieser gegenwärtigen Erderwärmung, häufig auch als globale Erwärmung oder umgangssprachlich als Klimawandel bezeichnet, ist der Einfluss des Menschen. Klimaexperten sprechen exakterweise auch vom anthropogenen Klimawandel. Dieser ist gegenüber dem natürlichen Klimawandel über sehr lange Zeiträume von mehreren Zehntausend bis Hunderttausend Jahren abzugrenzen.

Die seit der Industrialisierung praktizierte Energiegewinnung auf Basis fossiler Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas, großflächige Entwaldung sowie Land- und Viehwirtschaft setzen große Mengen von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) in die Erdatmosphäre frei. Diese sammeln sich und verhindern so, dass die von der Erde zurückgeworfene Sonnenenergie wieder ins Weltall abgestrahlt werden kann. Stattdessen wird die Energie erneut reflektiert, ist sozusagen „gefangen”. Auf diese Weise wärmt sich die Erde immer weiter auf. Unser Heimatplanet hat also Fieber!

 

Die Folgen der Erderwärmung

Die Folgen dieser Erderwärmung sind immens. Sie betreffen sowohl klimatische Prozesse im globalen Zusammenhang als auch in Bezug auf kleinere Regionen. Zum Teil sind sie bereits jetzt irreversibel. Darüber hinaus verändert der Temperaturanstieg auch den menschlichen Alltag. Folgende Effekte des Klimawandel sind schon heute deutlich wahrnehmbar.

  • Global: Meereseis und Gletscher schmelzen. Das führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels. Ganze Inselgruppen wie die Malediven drohen im Meer zu versinken. Große Küstenstädte wie New York, Mumbai oder Buenos Aires drohen zu überfluten. Permafrostböden tauen auf und setzen riesige Mengen Methan frei, was zu einem weiteren Anstieg der Fieberkurve unseres Planeten führt. Extreme Wetterlagen wie Dürren und Starkregenfälle nehmen zu. Es kommt vermehrt zu großflächigen Waldbränden und schweren Überschwemmungen. Gleichzeitig verschwinden Lebensräume – beispielsweise, weil sich die Wüsten ausbreiten und der Boden erodiert. Ein weltweites Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt ist die Folge. Klimaflüchtlinge machen sich auf, um anderswo eine neue Heimat zu finden. Zudem ist in vielen Gebieten mit Wasserknappheit zu rechnen.

In Deutschland selbst macht sich die Erderwärmung ebenfalls bemerkbar. Der Umweltbericht der Deutschen Bundesregierung aus dem Jahr 2019 diagnostiziert folgende Entwicklungen:

  • Wasser: Obwohl Deutschland sehr wasserreich ist, sind zunehmend unterdurchschnittliche Grundwasserstände messbar. Flüsse führen weniger Wasser, Seen trocknen aus – und damit verändert sich auch die Tier- und Pflanzenwelt. Zudem steigt der Meeresspiegel von Nord- und Ostsee. Die Gefahr von Sturmfluten nimmt zu, ebenso die Erosion der Küsten.
  • Städte: Städte werden zu „Wärmeinseln”, sind also deutlich heißer als ländliche Gebiete. Die Kanalisation kann die Wassermengen bei Starkregen nicht ausreichend schnell aufnehmen, Gullys laufen über. Häuser benötigen eine bessere Isolierung.
  • Verkehr: Hoch- und Niedrigwasser führen zu Problemen im Schiffsverkehr. Während die winterlichen Gefahren für den Autoverkehr sinken, kann es in Frühjahr, Sommer und Herbst aufgrund von Hitze und Starkregen vermehrt zu Unfällen kommen.
  • Landwirtschaft: Zwar wird die Vegetationsperiode länger, Dürren führen jedoch zu erheblichen Ernteausfällen und Futterknappheit für Nutztiere. Die immer früher einsetzende Obstblüte beispielsweise wird problematisch, wenn nicht mehr ausreichend Bestäuber aus der Winterruhe erwachen bzw. es zu Spätfrösten kommt.
  • Wälder: Einige Baumarten kommen nicht mit dem warmen, trockenen Wetter zurecht und sterben. Die Gefahr von Waldbränden nimmt zu. Insekten wie der Borkenkäfer, der großen wirtschaftlichen Schaden anrichtet, vermehren sich, Krankheitserreger im Ökosystem Wald ebenso.
  • Arbeit: Aufgrund der Hitze lässt die Leistungsfähigkeit nach, die Unfallgefahr steigt. Dies betrifft vor allem Menschen, die draußen, beispielsweise in der Landwirtschaft oder auf dem Bau arbeiten – und deren Beitrag zur Volkswirtschaft macht etwa 10 bis 15 Prozent aus.
  • Gesundheit: Sogenannter Hitzestress ist vor allem für ältere Menschen, Kranke und Kinder gefährlich. Bereits jetzt lässt sich an heißen Tagen eine ungewöhnlich hohe Zahl an Todesfällen feststellen. Das Klima wirkt sich auf den Pollenflug aus, begünstigt die Ausbreitung von Pflanzen wie der Beifuß-Ambrosie und bereitet Allergikern somit große Probleme. Zudem nimmt die Verbreitung von Insekten wie der Asiatischen Tigermücke, welche mehr als 20 Viren überträgt, zu.

 

Die Rolle der Erneuerbaren Energien

Um sich aktiv den Gefahren des Klimawandels entgegenzustellen, wurde im Jahr 2015 das Pariser Klimaabkommen verabschiedet. 197 Vertragsparteien haben sich darin verpflichtet, die menschengemachte Erderwärmung („Anthropogener Treibhauseffekt“) auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Einen wichtigen Beitrag für das Erreichen dieses Ziels stellt die Nutzung Erneuerbarer Energien dar. Die Förderung dieser umweltfreundlichen Art der Stromerzeugung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Im Jahr 2022 sollen darüber hinaus alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet und damit der Atomausstieg im Rahmen der Energiewende vollzogen werden. Bis 2038 ist darüber hinaus der Kohleausstieg geplant.

Auch wir von Vegan Strom sind fest davon überzeugt, dass die Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet. Doch wir gehen noch einen Schritt weiter, denn der Schutz aller Lebewesen ist für uns von immenser Bedeutung. Bei unserem Strommix achten wir darauf, dass bei der Erzeugung des Stroms kein Tier zu Schaden kommt. Dabei setzen wir auf die Kraft der Sonne und der Gezeiten sowie auf Geothermie. Möchtest auch Du umweltfreundliche und tierleidfreie Energie beziehen, dann wechsele am besten noch heute zu Vegan Strom!

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