Energiekosten

Energiekosten – ein nicht zu unterschätzender Faktor

Definiert sind Energiekosten als eine Kostenart im Rechnungswesen von Firmen und privaten Haushalten, die durch den Energieverbrauch verursacht wird. Wofür Privat- bzw. Geschäftsleute die Energie tatsächlich aufwenden, ist dabei unerheblich. Nicht unerheblich ist dies hingegen, wenn man den Energiebedarf und damit die Energiekosten senken möchte. Denn bei den größten Kostenverursachern – bei Unternehmen der Produktionsprozess und in Haushalten Mobilität und Heizung – besteht auch das größte Einsparpotenzial.

 

Was gehört zu den Energiekosten?

Zu den Energiekosten zählen alle Kosten für den Verbrauch von Strom, Erdgas, Benzin, Dieselkraftstoff, Heizöl, Kerosin, Kohle, Druckluft und Dampf. Die jeweiligen Anteile variieren je nachdem, ob es sich um einen privaten Haushalt oder um ein Unternehmen handelt.

Noch immer hat Mineralöl mit rund 33 Prozent gemessen am Primärenergieverbrauch in Deutschland den größten Anteil. Platz zwei bis vier belegen die ebenfalls fossilen Energieträger Erdgas, Steinkohle und Braunkohle. Der Anteil Erneuerbarer Energien liegt derzeit bei rund 15 Prozent, der von Kernenergie bei etwa 7 Prozent.

 

Wie hoch sind die Energiekosten?

Steigende Energiepreise haben insgesamt dazu geführt, dass die Energiekosten zu einem nicht unerheblichen Kostenfaktor für Unternehmen und private Haushalte geworden sind. Für Betriebe stellen die Energiekosten eine den Gewinn senkende Ausgabe dar. Bei privaten Haushalten müssen die Kosten schlicht vom Einkommen abgezogen werden. Dabei wendet in Deutschland ein durchschnittlicher Haushalt etwa 7 Prozent seines Einkommens für Energie auf. Die Stromkosten machen dabei gut 2 Prozent aus. Bei Niedrigverdienern verschiebt sich diese Quote, sodass etwa 12 Prozent für die gesamten Energiekosten und davon circa 4 Prozent für Strom aufzuwenden sind.

 

Energieeinsparung lohnt sich

Durch die steigenden Energiepreise hat in der Bevölkerung eine Lernkurve eingesetzt. Sowohl private Haushalte als auch Unternehmen kennen die Bedeutung der Energiekosten und wissen um die Vorteile des Energiesparens. Letzteres ist vor allem auch im Rahmen des Kampfes gegen die Klimaerwärmung und im Zuge der Umsetzung der Energiewende umso wichtiger geworden. Das Schlagwort „Energieeffizienz“ hat ebenso einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren.

Um die Energiekosten in Unternehmen zu stabilisieren oder gar zu senken, ist ein effizientes Energiemanagement die beste Lösung. Rationalisierungen beim Energieeinsatz und die energetische Optimierung von Produktionsprozessen können zu einer Einsparung von bis zu 50 Prozent führen. Privatpersonen wiederum sollten überprüfen, welches die größten Energieverbraucher im Haushalt sind und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dies kann beispielsweise der Einsatz energiesparender Geräte, die Umstellung der Beleuchtung auf die LED-Technik, eine neue Heizungsanlage oder eine geeignete Dämmung sein. Sowohl für Firmen als auch für private Haushalte gibt es darüber hinaus die umweltfreundliche Möglichkeit, über Photovoltaikanlagen oder Erdwärme eigene Energie und Wärme zu erzeugen. Auch so lassen sich die Energiekosten senken.

Nicht nur in Bezug auf die Energiekosten, sondern auch im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes solltest Du Dir Gedanken darüber machen, wo Du Energie einsparen kannst – oder zumindest auf einen Anbieter zurückgreifen, der nach ökologischen Kriterien produziert. Vegan Strom setzt dabei nicht nur zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien, sondern berücksichtigt außerdem das Wohl der Tiere. Sei auch Du mit dabei, denn wir sind mehr als Öko. Wir sind vegan!

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