Baustrom

Was ist Baustrom und wofür wird er gebraucht?

Nicht immer gibt es bereits einen festen Anschluss ans Stromnetz. Bei Veranstaltungen und Festen, aber vor allem auf Baustellen ist ein provisorischer Anschluss oftmals notwendig: der sogenannte „Baustrom“. Angemeldet werden kann der Baustrom nur von einem eingetragenen Elektroinstallationsmeisterbetrieb, der bei dem jeweiligen Energieversorger für Baustrom akkreditiert ist. Weitere Informationen zum Thema Baustrom findest Du jetzt bei Vegan Strom.

 

Wie funktioniert Baustrom?

Von einem Elektroinstallationsbetrieb oder vom Netzversorger selbst wird für den Baustrom ein Zählerschrank aufgestellt und über eine schwere Gummischlauchleitung am Verteilerkasten oder an einer Trafostation angeschlossen. Einen Baustromanschluss können nur Elektroinstallationsbetriebe beantragen, die beim Energieversorger eingetragen und damit akkreditiert sind. Den direkten Anschluss nimmt der Energieversorger allerdings meist selbst vor. Es ist Pflicht, den Baustromverteiler einschließlich seiner Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise die Sicherheitsschalter, monatlich nach festen Vorgaben zu prüfen und abzulesen. Alles muss nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaft dokumentiert und protokolliert werden.

 

Wann muss der Baustrom beantragt werden?

Da der Baustrom gleich zu Beginn der Bauarbeiten notwendig ist, sollte die Anmeldung rechtzeitig erfolgen. Denn bereits bei den ersten Arbeiten wie Aushub oder Kellerbau wird Strom benötigt. Für einen normalen Baustromanschluss am nächstgelegenen Verteilerkasten solltest Du etwa eine Bearbeitungsdauer von wenigstens zehn Tagen ab der Beantragung einplanen. Ist die Einrichtung komplizierter, weil zum Beispiel noch eine verkehrsrechtliche Anordnung für eine Kabelbrücke erforderlich ist, kann der Antrag durchaus auch mehrere Wochen dauern.

Für den Baustrom-Antrag benötigt der Elektroinstallationsbetrieb die Adresse des Bauherren und der Baustelle, die erforderlichen Genehmigungen vom Grundstückeigentümer, den Lageplan des Grundstücks und des Gebäudes sowie natürlich die Leistungsdaten der Baufirma. Zu beantworten sind beispielsweise folgende Fragen: Gibt es einen Kran? Welche Maschinen kommen zum Einsatz? Wie sieht es mit der Wasserhaltung aus? All diese Informationen muss der Bauleiter zusammenstellen. 

 

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Für den Baustrom fallen verschiedene Kosten an. Einerseits wird Dir der Elektroinstallationsbetrieb ein Angebot für die Beantragung und Einrichtung schreiben. Weiterhin musst Du dem Energieversorger eine Pauschale für den Anschluss an den Verteilerkasten auf der Straße oder an der Trafostation bezahlen. Hinzu kommen die Verbrauchskosten, über die Du eine monatliche Rechnung erhältst sowie die Kosten für die monatliche Überprüfung der Anlage nach Vorschrift der Berufsgenossenschaft und die Anbringung der Prüfplakette.

 

Wann kann der Baustrom wieder abgemeldet werden?

Im Grunde kann der Baustrom abgemeldet werden, sobald die großen Arbeiten auf der Baustelle beendet sind und „normaler Hausstrom“ anliegt. Dennoch solltest Du darauf achten, nicht zu früh abzumelden, denn sonst musst Du schlimmstenfalls eine neue Anmeldung – mit allen damit verbundenen Kosten und Wartezeiten – vornehmen lassen. Kläre mit dem Bauunternehmer genau ab, ob noch einmal größere Maschinen zum Einsatz kommen oder ob der Baustromanschluss wirklich nicht mehr gebraucht wird. Sage bei der Abmeldung ausdrücklich, dass Du das Abbaudatum und den Zählerstand mitgeteilt bekommen möchtest, um die Abrechnung zu überprüfen.

Stromverbrauch und Stromkosten sind übrigens das eine – wo der Strom eigentlich herkommt das andere. Auf Baustellen gibt es nicht nur ein riesiges Einsparpotential, oft hapert es auch am ökologischen Verständnis. Wenn Du Dich aber ein wenig umschaust, wirst Du merken, dass es durchaus auch für Baustrom Angebote aus umweltfreundlichen Erneuerbaren Energien gibt. Und vor allem, wenn Dein Hausanschluss steht, solltest Du Dir ganz schnell Gedanken über einen klimafreundlichen Stromanbieter machen: Mit Vegan Strom setzt Du nicht nur auf 100 Prozent Erneuerbare Energien, sondern auch noch auf Tierschutz!

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