Aushilfsenergie

Garantierte Notreserve für drei Monate

Wenn Dein Stromanbieter keine Energie bereitstellen kann, gehen bei Dir trotzdem nicht sofort die Lichter aus. In diesem Fall ist der Grundversorger verpflichtet, Dir für drei Monate Aushilfsenergie zu liefern. Dies ist rechtlich im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie in der Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) geregelt. Das Lexikon von Vegan Strom erklärt Dir den Begriff Aushilfsenergie genauer.

 

Wer liefert die Aushilfsenergie?

Kann Dein Stromanbieter keinen Strom liefern – beispielsweise weil eines seiner Großkraftwerke ausgefallen ist oder er Zahlungsforderungen nicht nachkommen kann – kommt bei Dir dennoch Strom aus der Steckdose. Du beziehst in einem solchen Fall automatisch für die nächsten drei Monate Energie vom Grundversorger. Das hat der Gesetzgeber so im Energiewirtschaftsgesetz (EWG) und in der Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) festgelegt.

Beim Grundversorger handelt es sich um den Anbieter, der in einer bestimmten Region die meisten Haushalte mit Strom versorgt. In der Regel sind das die örtlichen Stadtwerke. Alle drei Jahre erfolgt jedoch eine Neufestlegung des Grundversorgers. In jedem Fall kannst Du Dir aber nicht aussuchen, wer Dir die Aushilfsenergie liefert. Es ist lediglich möglich, den Lieferzeitraum zu verkürzen – entweder, wenn Dein originaler Anbieter wieder Energie bereitstellen kann oder aber wenn Du zu einem anderen Anbieter wechselst. Auch auf den Preis der gelieferten Aushilfsenergie hast Du keinen Einfluss. Die Vereinbarungen sind in der Regel in gesonderten Verträgen zwischen Stromanbietern und Grundversorgern festgelegt.

 

Was kostet es, Aushilfsenergie zu beziehen?

Die Lieferung von Aushilfsenergie stellt eine zusätzliche und nicht einkalkulierte Belastung für den Grundversorger dar. Daher gelten oft spezielle Preisregelungen für den verbrauchten Strom. Hier wird zusätzlich noch einmal zwischen dem Niederspannungsnetz, an dem die meisten regulären Haushalte angeschlossen sind, und anderen Spannungsebenen unterschieden. Größere Gewerbe und die Industrie benötigen schließlich andere Spannungen, um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. In letzterem Fall ist meist ein deutlich höherer Zuschlag fällig. Musst Du aus unerwarteten Gründen Aushilfsenergie beziehen, so wirst Du vom Grundversorger über die geltenden Preise informiert.

 

Aushilfsenergie ist für gewöhnlich grauer Strom

Da die Aushilfsenergie immer vom Grundversorger kommt, besteht der Strom in der Regel aus dem gesamten deutschen „Stromspektrum“, was auch Kohle-, Gas- und Atomstrom beinhaltet. Sonderregelungen, die mit dem ursprünglichen Versorger getroffen wurden, etwa der alleinige Bezug von grünem Strom aus Erneuerbaren Energien, greifen also nicht. Um die Versprechen an ihre Kunden halten zu können, ist es daher gerade für Ökostrom-Anbieter wichtig, dass immer genügend Reserven vorhanden sind und Ausfälle vermieden werden. Aus diesem Grund setzt Vegan Strom neben der Solarenergie auch auf ausfallsichere und ständig verfügbare Regenerative Energien wie Geothermie und Gezeitenkraft. So können wir Dir jederzeit sauberen, klimaneutralen und tierfreundlichen Strom bereitstellen. Wechsele jetzt zu uns und überzeuge Dich selbst!

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