Abschlag

Wie sich die Vorauszahlung der Stromkosten berechnet

Jedes Jahr kommt sie, manchmal ist sie Grund zur Freude, manchmal aber auch ein kleines Ärgernis: die Stromrechnung. Damit Du die Stromkosten für das ganze Jahr nicht auf einmal leisten musst, ist es üblich, dass Du stattdessen einen regelmäßigen Abschlag zahlst, der Deinem Verbrauch angepasst ist. Wie dieser errechnet wird und was dabei sonst noch wichtig ist, erfährst Du im Lexikon von Vegan Strom.

 

Wie wird der Abschlag berechnet?

Einer der zentralen Punkte Deiner jährlichen Stromrechnung ist die Abschlagszahlung. Hierfür schätzt Du oder Dein Energieanbieter, wie viel Strom Dein Haushalt in einem bestimmten Zeitraum verbraucht und errechnet auf dieser Basis die Höhe des Abschlages. Es handelt sich hier also um eine Art Vorauszahlung für Deine jährliche Stromrechnung. Auf diese Weise zahlst Du anteilig am Schätzwert, was Du in Deiner vereinbarten Abschlagsperiode verbrauchst. Für gewöhnlich leistest Du den Abschlag in einem monatlichen Turnus, einige Energieanbieter bieten Dir auch einen anderen Zahlungsrhythmus an, etwa viertel-, halb- oder ganzjährig. Zahlst Du jeden Monat einen Teil der jährlichen Stromkosten, hat das für Dich als Verbraucher den Vorteil, dass die anfallende Rate vergleichsweise niedrig ausfällt und Du keine große Summe auf einmal begleichen musst. Zahlst Du hingegen für einen größeren Zeitraum, hast Du es hinter Dir und kannst Dich entspannt zurücklehnen.

Errechnet wird die Höhe des Abschlages wie folgt:

 

Schritt 1 bei der Berechnung des Abschlages: Voraussichtliche Stromkosten pro Jahr berechnen

Die Höhe der jährlichen Stromkosten ist abhängig vom Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) und dem Verbrauch Deines Haushalts. Wenn Du diese Zahl weißt – perfekt! Ansonsten wird Dein Stromanbieter auf Basis von Erfahrungswerten einen Durchschnittsverbrauch entsprechend der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen festlegen. Bei Paaren liegt dieser bei circa 2.500 kWh/Jahr. Für unsere vereinfachte Rechnung wird ein Preis von 30 Cent/kWh festgelegt. (Wir lassen an dieser Stelle zunächst die Unterscheidung in Grundpreis und verbrauchsabhängigen Arbeitspreis der Einfachheit halber weg. Wir gehen zur Berechnung des Abschlages von einem Preis aus, der alles abdeckt.)

Jährliche Kosten: 2.500 kWh x 30 ct/kWh = 750 €

 

Schritt 2 bei der Berechnung des Abschlages: Stromkosten durch die Monate teilen

Die Gesamtsumme wird aufgeteilt auf den festgelegten Zahlungsturnus. Für unser Beispiel gehen wir von einem monatlichen Abschlag aus.

Monatliche Abschlagszahlung: 750 € / 12 = 62,50 €

 

Am Ende der Abrechnungsperiode erfährst Du, ob Du Dich über eine Gutschrift freuen kannst oder eine Nachzahlung leisten musst. Im Idealfall entspricht die so errechnete Höhe des Abschlags exakt Deinem tatsächlichen Verbrauch, in der Praxis ist das aber nur sehr selten der Fall. Die meisten Menschen freuen sich, am Ende des Turnus etwas zurückzubekommen und berücksichtigen dies in Ihren Abschlägen, indem sie wissentlich etwas mehr angeben als sie tatsächlich verbrauchen werden.

 

Andere Lebensumstände, andere Kosten: die Abschlagszahlung anpassen

Manchmal ist es nötig, die Höhe des Abschlages an neue Bedingungen anzupassen. So steigt Dein Verbrauch beispielsweise, wenn neue Elektrogeräte im Haushalt einziehen, Umbauten oder Bauarbeiten durchgeführt werden oder ein neues Familienmitglied geboren wird. Möglich ist auch, dass Du über einen längeren Zeitraum verreist – dann sinken selbstverständlich auch Deine Stromkosten. Ob es eventuell auch bei Dir sinnvoll sein könnte, die Höhe der Rate entsprechend des tatsächlichen Verbrauchs zu ändern, kannst Du ganz leicht selbst nachprüfen: Wirf einfach regelmäßig – zum Beispiel einmal im Monat – einen Blick auf Deinen Stromzähler. So bist Du stets genau darüber informiert, wie viel Energie Du benötigst, und weißt, ob diese Zahl der geleisteten Abschlagszahlung entspricht. Ist dies nicht der Fall (unabhängig davon, ob die Rate zu hoch oder zu niedrig ausfällt), solltest Du unbedingt Deinen Energieversorger kontaktieren und ihn darum bitten, den Betrag anzupassen.

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