Die Vorteile eines veganen Lebens

Mit gutem Gewissen

Das Leben als Veganer hat zahlreiche Vorteile. Du setzt Dich nicht nur aktiv für eine gerechtere Welt für Mensch und Tier ein, sondern Du tust Dir auch selbst etwas Gutes. Eine vegane Ernährung ist oft gesünder als eine fleischhaltige Kost. Voraussetzung ist allerdings, dass Du Dich mit den Anforderungen einer gesunden Ernährung vertraut machst. Dann kannst Du sogar Geld sparen.

 

Vorteil Nummer 1: Du tust etwas für Deine Gesundheit

Der wichtigste Vorteil, den Dir ein veganes Leben bringen wird, ist eine gesündere Ernährung. Zwar stehen abschließende Ergebnisse noch aus, aber jüngere Studien deuten darauf hin, dass der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch das Risiko verschiedener Krankheiten wie Herzmuskel- und Atemwegserkrankungen erhöht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat rotes Fleisch zudem auf seine Liste der „wahrscheinlich krebserregenden“ Stoffe gesetzt.

Schon allein eine Verringerung der verzehrten Fleischmenge kann demnach dazu beitragen, die Lebenserwartung eines Menschen zu erhöhen und ihn gesund zu erhalten. Durch eine Umstellung auf vegetarische oder vegane Kost nimmst Du zum Beispiel kaum oder gar kein tierisches Cholesterin mehr zu Dir. So schützt Du Deine Gefäßwände und verringerst das Risiko schwerer Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch verschiedene Studien konnten inzwischen die positiven Auswirkungen einer fleischfreien Ernährung auf die Blutwerte nachweisen.

Tierische Lebensmittel sind zudem häufig mit Schadstoffen belastet, etwa mit Rückständen von Pestiziden, die die Tiere über das Futter aufgenommen haben und die über diesen Umweg auch auf dem menschlichen Teller landen. Besonders gefährlich ist jedoch, dass in der industriellen Tierzucht in großen Mengen Antibiotika zum Einsatz kommen. Das ist notwendig, um die Tiere trotz schlechter Haltungsbedingungen wie reiner Stallhaltung oder dem Stress, der sich aus der großen Anzahl von Tieren auf kleinstem Raum ergibt, körperlich gesund zu halten. Isst ein Mensch Fleisch, das auf diese Weise belastet ist, dann nimmt er auch Spuren dieser Antibiotika auf und Krankheitserreger in seinem Körper können dagegen eine Resistenz entwickeln. Die eingesetzten Antibiotika verlieren auf diese Weise ihre Wirkung. Da sich die Landwirtschaft nicht dazu durchringen kann, auf den Einsatz von Pestiziden und auf die freizügige Gabe von Antibiotika zu verzichten, ist der einzige effektive Schutz vor diesen Stoffen eine Ernährung, die Fleisch und andere tierische Lebensmittel ausschließt.

Eine fleischfreie Ernährung hat aber auch noch andere Vorteile. So berichten viele Vegetarier und Veganer, dass sie sich nach der Umstellung ihrer Ernährung fitter fühlen und mehr Energie haben. Das liegt zum Teil daran, dass eine Ernährung ohne Fleisch und andere tierische Produkte meist zugleich mehr gesundes Obst und Gemüse beinhaltet. Eine wichtige Voraussetzung einer vegetarischen oder veganen Ernährung ist zudem, dass Du Dich mit den Bedürfnissen Deines Körpers vertraut machst und lernst, welche Lebensmittel Dir alle wichtigen Nährstoffe liefern. Wenn Du Dich bewusster ernährst, anstatt einfach zu Tiefkühlpizza oder Dosensuppe zu greifen, dann versorgst Du Deinen Körper besser und bist dementsprechend wacher und leistungsfähiger. Dafür spricht auch, dass unter den vielen Prominenten, die auf eine vegetarische oder vegane Lebensweise achten, auch zahlreiche Leistungssportler sind. So ernähren sich zum Beispiel die Tennisspielerinnen Serena und Venus Williams überwiegend vegan.

 

Vorteil Nummer 2: Du lernst neue Gerichte und neue Menschen kennen

In der westlichen Welt gehören Fleisch und tierische Lebensmittel zu den Grundbestandteilen vieler traditioneller Küchen. Obst und Gemüse werden hingegen vielfach als Beilagen betrachtet, wie auch das Wort „Obst“ selbst verrät: Es leitet sich her vom Althochdeutschen Wort obaz, das so viel wie „Zukost“ hieß und ursprünglich all das bezeichnete, was außer Fleisch und Brot noch bei einer Mahlzeit gegessen wurde. Das prägt auch die Vorstellung, die viele Menschen in unserem Kulturkreis von einer rein pflanzlichen Ernährung haben.

Wenn Du noch ganz am Anfang Deines neuen, veganen Lebens stehst, dann bist Du Dir vielleicht selbst noch nicht ganz sicher, wovon Du Dich in Zukunft ernähren sollst. Wird es nicht schnell langweilig, nur noch von Obst, Gemüse und Salat zu leben? Sobald Du aber einen Blick über den kulinarischen Tellerrand geworfen hast, wird Dir auffallen, dass es auf der Welt viele Kulturen gibt, in denen vegetarische und sogar vegane Gerichte ganz selbstverständlich dazugehören. Bekannte Beispiel hierfür sind zum Beispiel die traditionellen Küchen Ost- und Südostasiens, in denen wenig oder gar kein Fleisch verwendet wird. So stellen zum Beispiel in Japan Reis und Gemüse die Grundlagen jeder Mahlzeit dar, während Fisch und Fleisch nur in Maßen auf den Tisch kommen. Viele derartige Gerichte lassen sich daher auch leicht die Anforderungen einer vollständig veganen Ernährung anpassen. Nicht umsonst liegen schließlich auch die Wurzeln von Tofu und anderen Sojaprodukten in Ostasien.

Wenn Du Dich mit der veganen Ernährung und Lebensweise vertraut machst, lernst Du aber nicht nur neue Rezepte, sondern auch neue Menschen kennen. Es gibt zahlreiche Internet-Foren, in denen Du Dich mit anderen Veganern austauschen kannst und wertvolle Tipps sowie Antworten auf Deine Fragen findest. Oder Du besuchst ein veganes Treffen in Deinem Heimatort oder in der näheren Umgebung und knüpfst auf diese Weise Kontakt zu anderen Veganern.

 

Vorteil Nummer 3: Du setzt Dich ein für Tierwohl und Umweltschutz

Die wenigsten Menschen wollen anderen Tieren Leid zufügen. Sie kümmern sich liebevoll um ihre Haustiere, füttern im Winter die Vögel oder setzen sich für den Erhalt der Umwelt und natürlicher Lebensräume ein. Bilder von qualvollen Tiertransporten oder von den Zuständen in industriellen Schweineställen rufen regelmäßig Wellen der Empörung hervor. Warum aber sind so viele Menschen trotzdem bereit, Tiere in riesigen Ställen und Mastanlagen leiden zu lassen, nur damit sie nicht auf Wurstbrot, Frühstücksei oder Sonntagsbraten verzichten müssen?

Die traurige Tatsache ist, dass die meisten Menschen das Leid der Millionen Nutztiere einfach nicht sehen wollen. Manche wenden sich ab. Viele fordern bessere Haltungsbedingungen, wollen aber nicht einsehen, dass auch ihr eigener Fleischkonsum zum Leid der Tiere beiträgt. Dabei wäre ein Wandel gar nicht schwer. Denn in unserer heutigen Welt sind wir ständig mit frischen Lebensmitteln versorgt: Gewächshäuser liefern selbst im Winter frisches Gemüse und der internationale Handel bringt uns zu jeder Jahreszeit tropische Früchte in unsere Supermarktregale. Einzig Vitamin B12 kann der Mensch nicht aus pflanzlichen Quellen aufnehmen, doch wird synthetisches Vitamin B12 bereits seit vielen Jahren als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Der einzige Grund, zumindest in den wohlhabenden Teilen der Welt auch heute noch am Konsum tierischer Produkte festzuhalten, ist die Tradition. Diese stellt aber wohl kaum eine Rechtfertigung dafür dar, Tiere leiden zu lassen.

Als Vegetarier oder Veganer hast Du dies verstanden und für Dich selbst die richtigen Konsequenzen gezogen. Du verschließt nicht die Augen vor dem Leid der Tiere, sondern gestaltest Dein Leben, so gut es dir möglich ist, frei von Leid und Ausbeutung. Damit Du wirklich konsequent vegan leben kannst, bietet Dir Vegan Strom nur Energie an, die frei von Tierleid und absolut klimaneutral gewonnen wurde. So lebst Du jederzeit nachhaltig und vegan.

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