Ein veganes Leben zu führen, stellt hohe Anforderungen – nicht nur an die Ernährung, sondern in allen Bereichen Deines Lebens. Deshalb hat Vegan Strom hier einige Tipps zusammengestellt, die Dir den veganen Alltag ein wenig einfacher machen.

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Vegane Ernährung in den Alltag integrieren

Wenn Du Dich schon ein wenig mit der veganen Lebensweise vertraut gemacht hast, dann weißt Du inzwischen, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist und dass Du insbesondere darauf achten musst, Deinen Körper mit allen Nährstoffen zu versorgen, die er benötigt. Besonders an Tagen, an denen Du nicht viel Zeit hast, kann es aber schwierig sein, Dich gesund vegan zu ernähren. Während sich die meisten Menschen keine Gedanken darüber machen müssen, was sie essen dürfen, musst Du nicht nur darauf achten, dass Dein Essen gesund und lecker ist, sondern auch darauf, dass es keine tierischen Inhaltsstoffe enthält. Es lohnt sich daher, wenn Du Dir bereits im Voraus Gedanken darüber machst, was Du essen kannst.

Ein guter erster Schritt ist es, Dir ein paar vegane Kochbücher zu kaufen oder im Internet vegane Rezepte zu suchen. Wichtig ist, dass Du nicht nur lernst, komplizierte Festtagsgerichte zu kochen, sondern auch einfache Speisen entdeckst, die Du im Alltag zubereiten kannst. So musst Du nicht auf vegane Fertiggerichte zurückgreifen, die häufig ähnlich ungesund wie ihre herkömmlichen Äquivalente sind. Außerdem gibt Dir dies die Gelegenheit, Dich mit ganz neuen Küchen vertraut zu machen, sodass Dein neues, veganes Leben ganz sicher nicht langweilig wird. Viele ostasiatische oder orientalische Gerichte sind zum Beispiel vegan oder lassen sich leicht an Deine Bedürfnisse anpassen.

Eine andere Möglichkeit, Dich auf eine vielfältige Ernährung vorzubereiten, ist das Aufstellen eines wöchentlichen Speiseplans. Wenn Du Dir für die kommende Woche die wichtigsten Mahlzeiten im Voraus überlegst, dann kannst Du alle benötigten Zutaten rechtzeitig kaufen und hast alle Rezepte parat. So nimmst Du Dir selbst viel Stress, weil Du nicht mehr überlegen musst, was Du essen könntest. Einige Mahlzeiten kannst Du auch vorkochen oder zusätzliche Portionen zubereiten und für einen anderen Tag einfrieren. Wenn Du Dir schon im Voraus Gedanken darüber machst, was Du in den kommenden Tagen essen möchtest, dann kannst Du außerdem besser darauf achten, Dich vorwiegend von solchen Lebensmitteln zu ernähren, die aus Deiner Region stammen und die gerade Saison haben. Du vermeidest es dadurch, auf Lebensmittelimporte angewiesen zu sein.

Ebenso wichtig wie die Versorgung zuhause ist es, dass Du Dich auch unterwegs, in der Schule, in der Uni oder auf Arbeit vegan ernähren kannst. Du wirst wahrscheinlich nicht in jedem Restaurant oder in jeder Cafeteria vegane Speisen vorfinden. Damit Du dann nicht hungrig bleibst, solltest Du Vorsorgemaßnahmen treffen. Es gibt natürlich vegane Müsli- oder Energieriegel, aber Du solltest auch an Obst und Gemüse denken, dass Du in mundgerechte Stücke schneiden und mitnehmen kannst. Auch ein selbstgeschmiertes Brot oder ein veganes Sandwich eignen sich als Zwischenmahlzeit, ebenso wie Nüsse, Beeren oder veganer Joghurt.

 

Vegane Kleidung, Kosmetik und Körperpflege

Wenn Du Dich schon seit einiger Zeit vegan ernährst und damit gute Fortschritte erzielst, dann bist Du vielleicht bereit, nun auch andere Bereiche Deines Lebens vegan zu gestalten. Das bedeutet, dass Du auf tierische Produkte in der Kosmetik und Körperpflege, in der Mode und sogar in der Einrichtung Deines Zuhauses verzichtest.

Mit veganer Mode sind Kleidungsstücke und auch Schuhe gemeint, die in der Herstellung auf Materialien aus der Tierzucht verzichten. Das bedeutet nicht nur, dass keine Pelze und kein Echtleder eingesetzt werden, sondern auch keine Materialien wie Seide und Perlmutt oder Farbstoffe wie Karmin, das aus getrockneten und zerkleinerten Schildläusen hergestellt wird. Stattdessen setzen die Produzenten auf pflanzliche Fasern und Materialien, darunter Baumwolle, Leinen, Viskose und Kork. Wenn Du ein Produkt aus einem dieser Materialien kaufst, dann solltest Du so weit wie möglich darauf achten, dass die Ausgangsstoffe aus nachhaltigem Anbau stammen und dass sie fair gehandelt wurden. Auch Kunstfasern wie Acryl und Polyester kommen ohne tierische Materialien aus.

Wenn Du nicht auf die Optik von Pelz und Leder verzichten willst, dann empfehlen sich Kunstpelz und Kunstleder als Ersatz. Besonders im Fall von Kunstpelz ist allerdings besondere Vorsicht geboten. Denn echter Pelz ist zum Teil so billig, dass er anstelle von Kunstpelz verwendet wird. Wenn Du überprüfen möchtest, ob zum Beispiel ein Pelzkragen wie auf dem Etikett angegeben aus Kunstpelz besteht, dann streiche die einzelnen Haare beiseite und sieh Dir an, ob sie in einem Gewebe oder in einer Lederschicht stecken. Sitzen die Haare in einer Lederschicht, dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass es sich um Echtpelz handelt. Du kannst auch über den Pelz hinweg blasen; bei echtem Pelz bewegen sich die einzelnen Haare lebhafter und in kleinen Kreisen, während sie sich bei Kunstpelz lediglich mit dem Luftzug wegbewegen.

Am einfachsten hast Du es aber, wenn Du Deine Kleidung in einem veganen Geschäft kaufst. Davon gibt es mittlerweile auch in Deutschland bereits mehrere Ketten, die Dir die Arbeit beim Überprüfen der Kleidung abnehmen. Vegane Modelabels haben sich ebenfalls der Herstellung veganer Mode verschrieben.

Auch im Bereich Kosmetik und Körperpflege musst Du nicht auf vegane Produkte verzichten. Das große Problem, das Dir hier begegnen wird, ist, dass sich in Kosmetik- und Pflegeprodukten die tierischen Inhaltsstoffe häufig hinter komplizierten Bezeichnungen oder auch hinter E-Nummern verstecken. So wird zum Beispiel der häufig in Lippenstiften und Mascara enthaltene Schellack aus den Ausscheidungen von Schildläusen gewonnen. Andererseits sind gelegentlich auch Bestandteile enthalten, die sowohl aus veganen als auch aus nicht-veganen Quellen stammen können, ohne dass ihr Ursprung kenntlichgemacht würde. Um Dir auch hier die Orientierung zu erleichtern, vergibt der Verein ProVeg seit 2019 sein V-Label nicht nur an vegane und vegetarische Lebensmittel, sondern auch an Produkte vieler anderer Kategorien. Das V-Label garantiert Dir, dass ein damit gekennzeichnetes Produkt vegan beziehungsweise vegetarisch ist, sich die Hersteller an bestimmte Qualitätsstandards halten und zum Beispiel auf den Einsatz genveränderter Organismen und auf die Durchführung von Tierversuchen verzichten.

 

Auf Reisen vegan leben

Du willst aber sicherlich nicht nur im Alltag vegan leben, sondern zum Beispiel auch auf Reisen oder im Urlaub. Wichtig ist es hier, dass Du Dich im Voraus informierst, was Du an einem bestimmten Ort zu erwarten hast. In den meisten europäischen Ländern, in Nordamerika und in Australien wirst Du sicherlich keine Probleme damit haben, Dich auch fern von zuhause vegan zu ernähren. Natürlich kommt es aber auch hier darauf an, wohin genau Du reist. In New York oder Los Angeles findest Du sicherlich leichter ein veganes Restaurant als in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA. Inzwischen gibt es für manche Länder bereits vegane Reiseführer, die Dir einen Teil der Recherchearbeit abnehmen können. Auch im Internet kannst Du Dich natürlich informieren.

Auf Flugreisen musst Du hingegen meist nicht auf veganes Essen verzichten. Die meisten Fluglinien bieten die Möglichkeit an, auf Anfrage ein Gericht vorzubereiten, das Deinen Bedürfnissen entspricht. Meistens genügt es, mindestens 24 Stunden vor Abflug anzufragen, sicherheitshalber solltest Du Dich aber bei Deiner Fluggesellschaft erkundigen.

Wenn Du die Sprache des Landes, in das Du reist, nicht gut beherrschst, bietet es sich an, bereits zuhause die wichtigsten Begriffe zu übersetzen. Denn nur, wenn Du die Speisekarte auch lesen und Dich dem Personal verständlich machen kannst, kannst Du erwarten, dass man Dir entgegenkommt. Wenn Du an einen Ort reist, an dem keine veganen Lebensmittel verfügbar sind, musst Du entweder Dein Essen selbst mitbringen oder Dir überlegen, ob Du für die Zeit Deiner Reise Deine Ernährung an Deine Umgebung anpassen willst.

Ein Urlaub oder eine Reise muss sorgfältig geplant sein, damit Du auch fern von zuhause vegan leben kannst. Einen Wechsel Deines Stromanbieters bemerkst Du hingegen nur an dem guten Gefühl, das Richtige getan zu haben. Deshalb unterstützt Dich Vegan Strom bei der Entscheidung, in Zukunft ein in jeder Hinsicht veganes Leben zu führen – auch beim Thema Strom und Energie.

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