Es gibt viele Gründe, sich für ein veganes Leben zu entscheiden. Sie reichen von der ethischen Überzeugung, dass es falsch ist, Tiere ohne Not zu töten, bis hin zur Hoffnung auf gesundheitliche Vorteile. Du weißt sicherlich am besten, was Dich genau an der veganen Lebensweise interessiert. Wenn Du aber noch ganz am Anfang Deines veganen Lebens stehst, dann ist es vielleicht hilfreich, zu erfahren, was andere Veganer zu ihrer Entscheidung bewegt hat. Vegan Strom hat für Dich recherchiert und die Gründe zusammengetragen!

Vegan Strom - mehr als Öko
Nachhaltig leben

Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.

Tiere achten

Bei Photovoltaik, Gezeitenkraft und Geothermie kommen keine Tiere zu schaden. Wir möchten Ökosysteme und Lebensräume bewahren, denn alle Lebewesen verdienen unseren Respekt.

Weiter denken

Wir glauben an die Macht des Konsumenten. Mit bewussten Kaufentscheidungen kann jeder zu einer besseren Zukunft und dem Schutz des Planeten beitragen.

Sei dabei: jetzt Stromanbieter wechseln & veganen Strom wählen!

 

Gegen das Töten und die Ausbeutung von Tieren

Für die große Mehrheit der Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, steht der Tierschutz an erster Stelle. Sie wollen nicht durch den Konsum tierischer Lebensmittel dazu beitragen, dass Tiere leiden müssen. Während Vegetarier sich darauf beschränken, kein Fleisch zu konsumieren, gehen Veganer noch einen Schritt weiter: Sie verzichten auf alle Lebensmittel, die von Tieren stammen oder für die Tiere ausgebeutet wurden.

Bekannte Beispiele für solche Produkte sind Milch und Eier. Damit eine Kuh Milch gibt, wird sie einmal jährlich künstlich befruchtet. Unmittelbar nach der Geburt nimmt der Bauer das Jungtier der Mutterkuh weg. Weibliche Kälber werden selbst zu Milchkühen herangezogen und männliche nach einigen Monaten zu Kalbfleisch verarbeitet. Lässt die Milchleistung der Mutterkuh nach wenigen Jahren nach, kommt auch sie zum Schlachter. Und auch die Produktion von Hühnereiern ist mit großem Tierleid verbunden. Legehennen werden in viel zu großen Gruppen auf viel zu kleiner Fläche gehalten, so dass sie ständig unter Stress stehen. Damit sie sich nicht gegenseitig verletzen, wird ihnen der häufig der Schnabel gekappt. Bei der Zucht von Legehennen landen direkt nach dem Schlüpfen zudem jedes Jahr allein in Deutschland mehrere Millionen männliche Küken im Schredder oder sie werden einfach vergast. Nur selten ziehen Legebetriebe die Bruderhähne auf.

Weniger bekannt ist, dass viele Veganer auch auf Produkte wie Honig verzichten. Dieser wird von Honigbienen zur Ernährung ihres Nachwuchses hergestellt. Ihn für den menschlichen Verzehr zu nutzen, sehen viele (aber nicht alle) Veganer als Ausbeutung der Tiere an und lehnen es daher ab. Ähnlich verhält es sich auch bei anderen tierischen Produkten, wie Bienenwachs oder Wolle. Das Tragen von Kleidung aus echtem Pelz oder Leder ist für Veganer, aber auch für viele nicht vegan lebende Menschen, inzwischen ohnehin tabu. Hier ist der Einsatz von Kunstpelz und Kunstleder schon seit langer Zeit üblich.

Bei manchen Veganern kommt zu dem Wunsch, Tieren kein Leid zuzufügen, noch die philosophische Überzeugung hinzu, dass es grundsätzlich falsch ist, Tiere ohne Not leiden zu lassen oder zu töten. Darin stimmen sie mit dem deutschen Tierschutzgesetz überein, das in seinem ersten Paragraphen erklärt: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Während das Tierschutzgesetz davon ausgeht, dass der Verzehr tierischer Nahrungsmittel oder das Verwenden anderer tierischer Produkte einen solchen „vernünftigen Grund“ darstellt, sind Vegetarier und Veganer in diesem Punkt gänzlich anderer Meinung: Dem ist nicht so! Sie verweisen darauf, dass es heute zumindest in westlichen Industrieländern kein Problem ist, Menschen rein pflanzlich zu ernähren und mit allem, was sie zum Leben brauchen, zu versorgen.

 

Für Umweltschutz und Gerechtigkeit

Neben dem Tierschutz gibt es für viele Veganer auch andere ethische Gründe für ihre Lebensweise. Den meisten liegt nicht nur das Wohl der Tiere, sondern das des ganzen Planeten und der Menschen am Herzen. Die industrielle Tierzucht verursacht rund 15 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen und ist damit einer der größten Umweltsünder der Welt. Daneben produziert sie große Mengen von Abfallstoffen wie Gülle und Mist, die üblicherweise als Dünger auf den Äckern landen. Das führt zur Überdüngung der Böden und belastet das Grundwasser.

Zugleich beansprucht der Agrarsektor für die Produktion tierischer Lebensmittel riesige Flächen, in erster Linie als Ackerland für den Anbau von Futterpflanzen. Dafür müssen einmalige Ökosysteme weichen und gehen für immer verloren, so wie zum Beispiel der südamerikanische Amazonas-Regenwald.

Dabei ist das alles weder notwendig noch überhaupt wirtschaftlich sinnvoll. In die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch muss insgesamt viel mehr Energie investiert werden, als ein Mensch bei seinem Verzehr daraus gewinnen kann. Würde anstelle von Tierfutter Nahrung für den menschlichen Verzehr angebaut, dann ließe sich der Nährstoffbedarf der Menschheit mit viel weniger Land, einem viel geringeren Wasserverbrauch und weitaus geringeren Schadstoff- und Treibhausgasemissionen decken. Zugleich wäre mehr als genug Nahrung vorhanden, um die gesamte Menschheit gut und ihren Bedürfnissen entsprechend zu ernähren.

 

Für Deine Gesundheit

Für die meisten Veganer spielt das Thema Gesundheit bei der Entscheidung für ein veganes Leben nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch berichten viele davon, dass sie sich nach dem Umstieg auf eine vegane Ernährung fitter und gesünder fühlen. Entscheidend ist wahrscheinlich, dass sich die meisten Veganer (und auch Vegetarier) insgesamt gesünder als andere Menschen ernähren und oft auch ein aktiveres Leben führen. Denn eine vegane oder vegetarische Ernährung setzt voraus, dass Du Dir Gedanken darüber machst, was Dein Körper braucht und welche Nahrungsmittel Du zu Dir nehmen solltest, um ihn optimal zu versorgen. So essen Veganer und Vegetarier zum Beispiel deutlich mehr Obst und Gemüse, aber auch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte als der Durchschnittsbürger.

Insbesondere der Verzicht auf Fleisch kann außerdem Studien zufolge vor verschiedenen Erkrankungen schützen. So kamen zum Beispiel 2019 verschiedene Studien zu dem Ergebnis, dass der häufige Verzehr von rotem Fleisch, wie zum Beispiel Rinder- und Schweinefleisch, das Risiko von Erkrankungen wie Darmkrebs deutlich erhöht. Auch die Weltgesundheitsorganisation zählt rotes Fleisch zu den „wahrscheinlich krebserregenden“ Stoffen. Ferner ist die Belastung von Fleisch mit Antibiotika für den Menschen gefährlich, da auf diese Weise die Wirksamkeit wichtiger Medikamente eingeschränkt wird.

Es sprechen also viele verschiedene Gründe für ein veganes oder zumindest vegetarisches Leben. Manchen Veganern ist der Tierschutz aus ethischen oder philosophischen Gründen besonders wichtig, andere legen besonderen Wert auf den Schutz der Umwelt. Wieder andere sind überzeugt davon, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung dabei helfen kann, den Hunger auf der Welt zu beenden. Zuletzt sind auch persönliche Gründe, wie etwa eine bewusstere und gesündere Ernährung, für manche Menschen ausschlaggebend.

Egal, ob Dich einer dieser Gründe ganz besonders anspricht oder ob für Dich noch etwas ganz anderes ausschlaggebend ist, Vegan Strom unterstützt Dich auf deinem Weg in ein veganes Leben. Deshalb haben wir Tipps für den Einstieg in die vegane Welt und deine ersten Schritte zusammengestellt, aber auch nützliche Hinweise für den Alltag als Veganer. Übrigens musst Du auch nicht gleich auf alle tierischen Lebensmittel und Produkte verzichten. Fang mit kleinen Schritten an und nimm Dir zum Beispiel vor, in Zukunft mindestens einmal pro Woche vegan zu kochen. Du wirst erstaunt sein, wie groß die Vielfalt der veganen Küche ist! Und auch ein Wechsel zu Vegan Strom ist ein wichtiger Beitrag zum Tier- und Umweltschutz, den Du schon heute leisten kannst.

100% Ökostromtarif, der Tiere schützt