Eine höhere Stressresistenz, weniger Sorgen und ein größerer Fokus auf das Wesentliche – all das führt zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben. Erreichen kannst Du dies, indem Du Dich mit mehr Achtsamkeit durch den Alltag bewegst und sowohl Deine inneren Gedanken als auch äußere Einflüsse bewusst wahrnimmst. Was das genau bedeutet und welche Übungen Dir dabei helfen können, erfährst Du bei Vegan Strom.

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Den Alltag entschleunigen: Achtsamkeit

Beim Frühstücken denken wir daran, was wieder auf Arbeit zu tun ist. In der Mittagspause bringen wir noch schnell ein Paket zur Post und auf dem Nachhauseweg planen wir schon das Abendbrot. Dabei funktionieren wir wie ein Uhrwerk, nehmen aber nicht bewusst wahr, was wir tun, fühlen und denken. Immerhin: Die Basalganglien – der Teil unseres Gehirns, der sich mit Automatismen und Gewohnheiten beschäftigt – funktionieren dabei bestens.

Das mag erst einmal sehr effizient klingen, vor allem ist es aber eines: kraftraubend und stressig. Auf Dauer wirkt sich dieses unbewusste Verhalten auf unsere Gesundheit aus und verursacht beispielsweise Burnout, Depressionen, Angstzustände und Panikattacken. Achtsamkeit stellt eine Möglichkeit dar, wie Du Deinen Alltag entspannter, entschleunigter, bewusster und stressfreier gestalten kannst. Die Meditationstechnik hat zum Ziel, jeden Moment bewusst zu erleben und Gedanken sowie innere Regungen ohne Wertung wahrzunehmen und zuzulassen.

 

Was bedeutet Achtsamkeit genau?

Achtsamkeit beschreibt einen Geisteszustand, bei dem der Mensch sowohl seine Umwelt als auch seinen Körper und sein Gemüt hellwach und bewusst wahrnimmt. Betont wird dabei besonders die Gegenwart. Es gibt keine Ablenkung durch Gedankenströme, Erinnerungen oder starke Emotionen, man denkt nicht über das Wahrgenommene nach oder bewertet dieses. Die Wurzeln der Praxis liegen in einer buddhistischen Lehre, dem mehr als zwei Jahrtausende alten Satipatthana-Sutta, begründet.

In den 1970er-Jahren machte der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn, welcher als Pionier der Achtsamkeit gilt, die Technik mit seiner als „Mindfulness Based Stress Reduction“ (MBSR, deutsch: achtsamkeitsbasierte Stressreduzierung) bezeichneten Methode salonfähig. Ziel der von ihm erdachten Übungen ist es, auf körperliche Empfindungen zu achten und diese zu bemerken, ohne zu werten. Langfristig wird dieses Vorgehen auch auf Emotionen übertragen. Auf diese Weise gelingt es, Reiz und Reaktion losgelöst voneinander zu betrachten.

Ein Beispiel: Hast Du Angst vor einer wichtigen Prüfung, beobachte dieses Gefühl ruhig. Halte Dich aber mit Wertungen wie „Ich muss mehr lernen“ oder „Ich schaffe das eh nicht“ zurück, sondern nimm Deine Angst einfach nur bewusst wahr – sonst setzt Du Dich automatisch unter Druck und löst in Deinem Inneren unnötigen Stress aus. Besser wäre: „Interessant, ich spüre, dass ich Angst habe“ – selbst, wenn Dir das im ersten Moment komisch vorkommt. Die Angst ist da, sie ist weder gut noch schlecht – und mehr gibt es erst einmal nicht zu sagen.

 

Achtsamkeit erzeugt Abstand zu flüchtigen Gefühlen und Gedanken

Möchtest Du Achtsamkeit in Dein Leben integrieren, übe ganz gezielt, Dich und Deine Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, anstatt wie auf Autopilot entsprechend Deiner üblichen Gewohnheiten und Muster zu handeln. Gehe mit wachem Geist durch die Welt, spüre den Wind genauso wie die Sonne und lausche dem Knattern der Autos mit derselben Begeisterung wie dem Zwitschern der Vögel.

Versuche anschließend, diese Art der Wahrnehmung auch auf Deine Gefühle zu übertragen – und zwar ohne Selbstverurteilung, also ohne, dass Du (negative) Bedeutungen in Deine Gefühle hineininterpretierst. Gelingt Dir dieses entspannte Beobachten und Annehmen auch hier, wirst Du schnell merken, wie flüchtig Gefühle sein können. Du kennst das bestimmt: In einer Sekunde fühlst Du Dich großartig, eine halbe Stunde später spürst Du eine gewisse Niedergeschlagenheit und nochmal zwei Stunden später ist alles schon wieder in Ordnung.

Wir neigen dazu, die Bedeutung unserer Gefühle zu überhöhen, da wir uns extrem mit ihnen identifizieren und zum Beispiel sagen: „Ich bin traurig“ – und zwar in derselben Art, wie wir unseren Namen sagen würden. So wird die Traurigkeit scheinbar zu einem festen Teil unserer Identität. Besser wäre es zu sagen: „Ich fühle gerade eine gewisse Traurigkeit“. Denn Gefühle und Gedanken sind vergänglich – und das Wissen darum hilft Dir, die Gefühle auch tatsächlich wieder gehen zu lassen. Löst Du in Deinem Inneren nicht den Drang aus, für oder gegen etwas zu kämpfen, bleibst Du trotz negativer Emotionen ruhig und friedlich. Diese Herangehensweise macht auf Dauer glücklich.

 

Achtsamkeit: wissenschaftlich bestätigt

Die Wissenschaft ist sich darüber einig, dass Achtsamkeitstraining das physische und psychische Wohlbefinden tatsächlich verbessert. So zeigt zum Beispiel eine Studie des Universitätskrankenhauses Aarhus (Dänemark), dass MBSR, das bereits erwähnte Programm von Jon Kabat-Zinn, die psychische Gesundheit stärkt, gestresste Menschen entspannt und Angstpatienten beruhigt. Darüber hinaus verbessert MBSR die Lebensqualität von Personen, die unter körperlichen Beschwerden leiden. Depressive Menschen bewahrt Achtsamkeitsmeditation zudem vor Rückfällen.

Im Rahmen einer Studie der Universität Freiburg wurden zudem Hinweise gefunden, dass die Technik auch bei Zwangsstörungen hilfreich ist. Betroffenen Personen gelingt es so, ihre Störung bewusst wahrzunehmen, sie zu akzeptieren – und anschließend schneller wieder verschwinden zu lassen. Dank dieser und zahlreicher weiterer positiver Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen über Achtsamkeit haben inzwischen auch Krankenkassen das große Potenzial der Methode erkannt und bezuschussen präventive MBSR-Kurse.

 

Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Zahlreiche psychotherapeutische Einrichtungen, Meditationszentren und Psychologen bieten Kurse zur Achtsamkeit an. Doch auch mit kleinen Übungen für zuhause gelingt es Dir, Dich und Deine Umwelt bewusster wahrzunehmen und zur Ruhe zu kommen. Vegan Strom stellt Dir fünf einfach umsetzbare Techniken vor, viele weitere findest Du zum Beispiel online oder in Büchern über Achtsamkeit.

 

1. Innehalten

Nimm Dir regelmäßig Zeit, um für mindestens eine Minute bewusst innezuhalten. Suche Dir dazu eine bequeme Haltung (am besten im Stehen oder im Sitzen) und beobachte Dich selbst beim Atmen. Lasse all Deine Gedanken und Empfindungen zu, ohne sie zu werten (auch wenn das anfangs schwierig ist), und nimm wahr, wie es Dir geht und was passiert.

 

2. Gehmeditation

Gehen ist eine automatisierte Bewegung, der wir meist keinerlei Beachtung schenken. Ganz anders bei der Gehmeditation. Egal, ob Du spazieren gehst, Treppen steigst oder auf dem Weg zum Einkaufen bist: Setze konzentriert einen Fuß vor den anderen, beobachte, wie es sich anfühlt, wenn Deine Füße den Boden berühren und wann sich Deine Muskeln anspannen. So verschaffst Du dem Gedankenkarussell eine Zwangspause.

 

3. Bewusstes Atmen

Ebenfalls eine Form der Meditation ist das bewusste Atmen. Setze Dich aufrecht hin, schließe die Augen – und los geht’s: einfach ein- und ausatmen. Beobachte den regelmäßigen Rhythmus Deiner Atmung und nimm wahr, wo Du die Atemluft am deutlichsten spürst, zum Beispiel an den Nasenlöchern, und wie sich Dein Brustkorb bewegt. Schweifen Deine Gedanken ab, führe sie schnell wieder zurück zu Deinem Atem.

 

4. Achtsam essen

Auch Deine Mahlzeiten können Anlass für eine Achtsamkeitsübung sein. Nimm Dich und das Essen genau wahr, bevor Du den ersten Bissen zum Mund führst: Hast Du Hunger? In welcher Stimmung bist Du? Wie sieht das Essen aus, wie setzt es sich zusammen, wie riecht es? Fängst Du schließlich an zu essen, kaue bewusst und langsam und nimm wahr, wie das Essen schmeckt. Auch danach solltest Du in Dich hineinspüren: Bist Du satt? Wie fühlst Du Dich? Durch diese Übung lernst Du übrigens nicht nur bewusst zu essen, sondern erhöhst auch Deine Achtsamkeit für die gegessene Menge und den Wert von Lebensmitteln an sich.

 

5. Dankbar sein

Die Zeit kurz vor dem Schlafengehen ist bestens geeignet, um Deinen Tag zu reflektieren. Überlege, welche Menschen, Erlebnisse und Dinge Dich heute glücklich und dankbar gemacht haben, und versuche, Deine Gedanken für mindestens 20 Sekunden bei jedem einzelnen Punkt zu belassen. Das wirkt entspannend und lenkt Deinen Fokus auf die schönen Seiten des Lebens.

 

Achtsam sein und nachhaltig leben

Bewusst und mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, sich dabei auf das Wesentliche konzentrieren – das ist Achtsamkeit, aber auch Minimalismus. Fragst Du Dich zum Beispiel beim Einkaufen regelmäßige „Brauche ich das überhaupt?“, bevor Du einen spontanen Impulskauf tätigst, wirst Du häufig feststellen „Eigentlich nicht“. Vor allem in der heutigen Zeit, in der wir durch geschicktes Marketing regelmäßig zu überflüssigem Konsum angeregt werden, ist das befreiend: Wenn Du wenig besitzt, musst Du Dir darum auch nur wenige Gedanken machen.

Indem Du unnötigen Ballast abwirfst (oder gar nicht erst in Dein Leben lässt), kannst Du Dich besser darauf konzentrieren, dass Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen. Schätze also sowohl Momente an sich als auch die Dinge, die Du besitzt, stärker wert und jage nicht ständig Neuem (und vermeintlich Besserem) nach – dann gelingt es Dir, nicht nur mehr Achtsamkeit in Dein Leben zu bringen, sondern auch mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.

 

Auch für uns von Vegan Strom spielt Achtsamkeit im Sinne eines bewussten Konsums eine große Rolle. Wir sind der Meinung, dass jedes Leben mit Respekt behandelt werden sollte. Aus diesem Grund bieten wir Dir die Möglichkeit, von uns Strom zu beziehen, welcher tierleidfrei und auf Basis Erneuerbarer Energien produziert wird. Das macht uns im Vergleich zu anderen Ökostrom-Anbietern noch nachhaltiger. Benötigst Du Unterstützung beim Wechsel zu Vegan Strom, dann komm einfach auf uns zu. Unser Team steht Dir gern zur Seite.

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