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Steinkohle

  • B - wie Brennwert

    • Der Brennwert eines Stoffs gibt an, wie viel Energie bei seiner vollständigen Verbrennung freigesetzt wird. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Heizwert, bei dem ein Teil der freigesetzten Energie mit den Abgasen verlorengeht.
  • E - wie Ewigkeitskosten

    • Ewigkeitskosten sind langfristige Kosten, die sich aus den Folgeschäden und Belastungen ergeben, die nicht nachhaltige Industriezweige mit sich bringen. Sie werden für gewöhnlich nicht oder nur bedingt von den eigentlichen Verursachern gezahlt und fallen somit auf den Staat und die Steuerzahler zurück. Ewigkeitskosten ergeben sich zum Beispiel aus dem Bergbau sowie der Endlagerung von Atommüll.
  • F - wie Fossile Energieträger

    • Der Begriff fossile Energieträger bezeichnet all jene Brennstoffe, die sich in geologischer Vorzeit entweder aus pflanzlichem oder tierischem abgestorbenen Material, also Fossilien, bildeten. Hierzu zählen Braun- und Steinkohle sowie Erdöl und Erdgas. Ihr Energiegehalt basiert auf ihrem Kohlenstoffanteil. Die Energiefreisetzung erfolgt durch ihre Verbrennung. Hierbei entstehen immer Emissionen in Form von Oxiden.
  • K - wie Kohlestrom

    • Bei der Verbrennung von Kohle in Dampfkraftwerken wird Kohlestrom generiert. Die hierbei entstehende Wärme nimmt ein Wasserrohrkessel auf. Das Wasser darin siedet und es wird so Wasserdampf erzeugt. Dieser treibt letztendlich eine Turbine an. Kohlestrom ist dabei enorm umweltschädlich, denn die Verbrennung des fossilen Energieträgers setzt Unmengen CO2 und andere Schadstoffe frei.
    • Der Begriff der Konventionellen Energien selbst ist nicht fest definiert, jedoch werden in der Regel alle Energien darunter zusammengefasst, die endliche, das heißt nicht-regenerative Ressourcen für die Strom- und/oder Wärmeerzeugung nutzen. Über konventionelle Kraftwerke werden im Moment etwa 80 Prozent des gesamten Strombedarfs der Welt gedeckt. Dafür sind sie jedoch einer der treibenden Faktoren hinsichtlich Klimawandel und Umweltzerstörung.
  • S - wie Steinkohle

    • Steinkohle ist ein Sammelbegriff für höherwertige Kohlen, die noch einmal je nach Anteil ihrer flüchtigen Bestandteile untergliedert werden, beispielsweise in Flammkohle, Fettkohle, Esskohle oder Anthrazit. Sie entsteht durch die sogenannte Inkohlung und wird überwiegend zur Stromerzeugung, zum Heizen und in Form von Koks auch zur Eisenverhüttung und in der Chemie genutzt.

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